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Wirkt die neue Otto-Kampagne auch auf einen Blick?

Mittwoch, 22. Mai 2013 | Autor:

Nachdem wir dank der neuen Werbekampagne von Otto wissen, dass die Gedanken von Frau, Küken, Knopf und Kaktus einzig um das Thema Mode kreisen und es auf die Frage nach dem Sinn eben doch nur diese eine Antwort gibt,  folgen nun auch schon weitere Neuigkeiten aus dem Onlineversand-Haus:

Otto.de finden Sie jetzt auch in der realen Welt!

Quelle: otto.de

Quelle: otto.de

Und zwar als Anzeigenkampagne. Denn bei einem einheitlichen Markenauftritt darf natürlich das Medium Print nicht fehlen.

Wir erinnern uns kurz zurück: TV- und Online-Kampagne bauen im Grunde auf dasselbe Prinzip auf.

Eine Frau erzählt rückblickend eine äußerst skurrile Geschichte, deren Hauptakteure neben einer gut gekleideten Frau ein Küken, Knopf oder Kaktus sind.

Doch sowohl TV- als Online-Spots gehen zu Ende und zurückbleibt ein Zuschauer in angespannter Erwartungshaltung und mit einem großen Fragezeichen über seinem Kopf.

Seine drängenden Fragen nach dem „Warum?“ müssen nämlich einer (so lehrt es uns zumindest Otto) viel wichtigeren Frage weichen: „Wo hat diese Frau nur ihr modisches Schmuckstück her?“

Wie die Antwort lauten muss, dürfte der eifrige Werbekampagnenkonsument längst verinnerlicht haben. Deshalb wollen wir uns an dieser Stelle lieber der Frage zuwenden: Wie passt diese Geschichte nun auf ein Werbeplakat?

Um eines gleich mal vorwegzunehmen:

Für Knopf, Küken und Kaktus gibt es dieses Mal keine Nebenrolle.

Stattdessen spielen hier eine Stoßstange, ein Hubschrauber und mehrere exotische Tiere die Hauptrolle. Beziehungsweise eben auch nicht!

Ähnlich den Werbefilmen inszenieren auch die Werbeplakate aufsehenerregende Motive: mal schmiegt sich das Mod

Quelle: Otto.de

Quelle: Otto.de

el an eine Löwendame,  ein anderes Mal ist eine Stoßstange der letzte Halt vor dem drohenden freien Fall oder eine Bikini-tragenden Frau ist bei ihrem erfrischenden Bad im Pool in Gesellschaft einer Schlange.

Ein Bildmotiv macht natürlich noch keine überraschende Wendung.

Diese Aufgabe übernimmt die Headline

 

Denn die ignoriert gekonnt das aufsehenerregende Bildmaterial des Werbeplakats. Sattdessen weist sie die Passanten in nur einem Wort daruf hin, was bei der Kampagne wirklich im Mittelpunkt steht. Und das ist – wie könnte es anders sein – natürlich die Mode.

Auch ein Plakat kann großes Kino sein.

Die Printanzeige muss also gar keine großartigen Geschichten erzählen, weil der Betrachter gar nicht umhinkommt sich zu fragen, wie die Frau auf dem Plakat wohl in diese sonderbare Situation gekommen ist. – Was in der Online- und TV-Kampagne bewegungs- und detailreich inszeniert worden ist, spielt sich hier eben bei jedem Einzelnen im Kopfkino ab.

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Thema: Werbekampagnen

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