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Evian lässt die Babies tanzen!

Dienstag, 14. Mai 2013 | Autor:

In aller Regel lässt sich virales Marketing nicht planen. Man kann lediglich einen Online-Spot kreieren, diesen mit möglichst viel Emotionen und/ oder unterhaltsamen Momenten ausschmücken und hoffen, dass die breite Masse Gefallen daran findet. Mit etwas Glück wird der Spot so über soziale Netzwerk gelikt, geteilt und weiterverbreitet und wird schließlich zu dem, was wir gemeinhin als viralen Hit bezeichnen.

Die Basisformel für einen viralen Erfolg: Eingängige Rhythmen und eine anschauliche Choreo

Der Trend der letzten Monate zeigt (vgl. Gangnam Style, Harlem Shake, etc.), dass die allgemeine Bereitschaft zur Weiterverbreitung von Inhalten besonders anfällig ist für Videos, die auf ein paar eingängige Rhythmen in Kombination mit leicht nachvollziehbaren Tanzschritten setzen.

Wie erfolgreich müsste demnach erst ein Video sein, das auf dieses Grundprinzip aus eingängigen Rhythmen und mitreißenden Choreographie setzt und zusätzlich noch ein paar Hauptakteure wählt, bei denen man als Zuschauer gar nicht anders kann, als sie einfach nur absolut süß zu finden?

Dieses Video wäre dann vielleicht so erfolgreich wie der aktuelle virale Hit der Marke Evian:

http://www.youtube.com/watch?v=pfxB5ut-KTs&feature=player_embedded#!

„Baby & Me“ heißt der neue Markenauftritt von Evian, der derzeit im Youtube-Kanal des Getränkeherstellers zu finden ist. Dabei ist die Idee, die Öffentlichkeit mit dem Kindchenschema zu ködern nicht neu. Bereits 2009 landete Evian mit ähnlichen Inhalten einen viralen Erfolg: über 64 Millionen Menschen sahen das Video der Babies auf Rollerblades.

In der aktuellen Version dürfen nun auch die Großen mittanzen und zusammen mit ihrem Baby-Ich im Schaufensterglas die Hüften und andere Körperteile kreisen lassen. Und wer beim Anblick dieser Mini-Me-Moves immer noch keine gute Laune bekommt, sollte spätestens durch die Ohrwurm-Qualitäten von Ini Kamozes „Here Comes The Hotstepper“ überzeugt werden…

Viraler Hit wird zum Markenerfolg

Die zuckersüßen Hauptdarsteller kommen bei der Zielgruppe gut an: bereits nach vier Tagen hat das Web-Filmchen bereits über 12 Millionen Klicks. Und das schönste daran: bei diesem unterhaltsamen Markenauftritt lernt sich die Kernbotschaft von Evian „Live young“ nun wirklich kinderleicht…

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Red Bull – verleiht Flügel?

Sonntag, 25. Januar 2009 | Autor:

Wir haben es gelernt. Red Bull verleiht Flüüüügel! Gut.

Die Botschaft wird weitergeführt und bereits seit einiger Zeit mit illustrierten Geschichten von langnasigen Personen erzählt. Nett.

Aber einer der aktuelleren Spots, in dem Red Bull dem männlichen Geschlecht „Flüüügel“ verleiht, geht mir doch etwas zu weit. Zumal kurz vorher ein kleiner, nackter Junge durch das Bild läuft. Ist das nun der offizielle Viagra-Ersatz für Jugendliche und Junggebliebene oder gar für die ältere Generation?

Die Geschichten und Witze in den Spots werden immer platter, so auch der mißlungene Spot zu Weihnachten.

Dabei war Red Bull so cool und angesagt! Auch die Events, die Red Bull sponsort, sind stets sehr gelungen. Extrem sportlich, Extrem jung. Toll!

Aber seit dem Spot denke ich nur, dass alle Typen, die Red Bull trinken mit einem Ständer herumlaufen. Nein danke.

Mein persönliches Fazit: Ich bin verwirrt.

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