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Keine Ahnung von Corporate Design aber dagegen sein!

Freitag, 22. Mai 2009 | Autor:

Es ist schon interesssant wie oft uns Unternehmer im Agenturaltag begegnen die felsenfest davon überzeugt sind, dass Corporate Design (in der Regel sprechen sie von Corporate Identity, das haben sie schon mal gehört) für Ihr Unternehmen absolut nicht wichtig ist.

Ich entscheide aus dem Bauch heraus, was mir gefällt aber vor allen Dingen habe ich ja schon viel Erfahrung damit. Und wenn ich etwas sehe, was mich angesprochen hat, dann mache ich es einfach ähnlich oder besser“, so unser letzter „potentielle“ Kunde.

Natürlich haben wir diesem Kunden haarklein aufgeführt, warum CD auch für sein Unternehmen, für seine Marke wichtig ist. Es handelte sich hier nämlich nicht um einen kleinen 1-Mann-Handwerker-Betrieb, sondern um ein Consultingunternehmen mit 32 Mitarbeitern in 3 deutschen Städten. Es gab sogar zwei verschiedene Logovarianten.

Wir haben diesem Kunden die Zusammenarbeit absagen müssen, denn er suchte in unseren Augen „nur“ einen schweigenden Ausführer, der umsetzt, was man ihm sagt. Als Werbeagentur, die noch dazu einen großen Schwerpunkt auf Corporate Design gesetzt hat, haben wir das zum Wohle unseres eigenen Images nicht gemacht. Aber an unserer Überzeugungskraft in Sachen Notwendigkeit eines Corporate Designs müssen wir noch arbeiten.

Doch ehrlich gesagt, kann ich nachvollziehen, warum manche Unternehmer die Bedeutung für Corporate Design nicht so hoch einschätzen können. Schließlich ging es doch bisher auch prima ohne. Wie soll ich einem Unternehmer beweisen, dass er vielleicht erfolgreicher gewesen wäre, wenn seine potentielle Zielgruppe ihn besser kennen würde, schneller begreifen könnte und ein starkes Markenbild vor Augen hätte?

Ich glaube auch, das viel Angst davor besteht, sich nicht mehr einmischen und nicht mehr „mitgestalten“ zu können. Das macht ja auch Spaß. Doch ob die Zeit, die sich mancher Unternehmer nimmt um am Design der kleinen Faltbroschüre mitzuwirken, sich wirklich gelohnt hat? Dabei sind die „Einschränkungen“, die ein Corporate Design Leitfaden festlegen, gar nicht so groß wie manche Unternehmer denken. Ein gutes Corporate Design erlaubt eine Menge Spielraum für Kreativität, doch eben nur innerhalb eines optischen Rahmens. Und genau das stärkt ein Markenbild, eine Marke und somit das Image, welches nur so eine Chance hat, sich in die Köpfe der Zielgruppe zu verankern. Wie soll das gelingen, wenn die Marke immer wieder anders aussieht?

Wollen auch Sie Ihre Marke erfolgreich aufbauen und durch ein perfektes Corporate Design stützen? Sprechen Sie mit uns. Unverbindlich und wenn Sie wollen, gerne schon heute. Einen ausführlichen Eindruck und Einblick können Sie sich vorab auch auf unserer Webseite machen: Werbeagentur für Corporate Design. Unsere Werbeagentur in München hat sich auf die Entwicklung von Corporate Designs spezialisiert. Von der Namensgebung über die Logoentwicklung bis hin zum Kommunikationskonzept. Alles aus einer Hand.

Rufen Sie uns an unter 089- 24.44.7-2211 oder schreiben Sie uns unter: info@wildefreunde.de

Hier ein Beispiel für ein Corporate Design Handbuch für einen kleinen deutschen Reiseveranstalter Katla Travel zum Download:

Download hier: Corporate Design Musterhandbuch

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Thema: Corporate Design / Identity

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2 Kommentare

  1. 1
    Florian 

    Interessanter Beitrag, bei dem man sich leicht wiederfindet. Da ich in einer großen Firma tätig bin kenn ich das Problem aber auch von einer anderen Seite. Nämlich das Designer sich nicht vernünftig an die Gestaltungsrichtlinien halten. Inzwischen arbeiten wir mit xxxxxxx zusammen. Ist zwar keine CD-Agentur, kümmert sich aber um die Abwicklung, so dass sich ein roter Faden durch alles zieht.

    Freue mich über Antworten.

  2. Da haben Sie leider Recht. Viele Grafker/Designer wollen sich auch nicht an die CD-Richtlinien halten.
    Aus ihrer Natur heraus sind sie ja auch eigentlich Kreative und nicht „Nachgestalter“.
    Da aber Werbung und Unternehmenskommunikation und Markenbildung nur relativ wenig mit der persönlichen Kreativität des einzelnen Designers zu tun hat, wundert es nicht.
    Aber Sie haben Recht, man sollte es trotzdem erwarten dürfen, denn im Studium wird darüber ausreichend intensiv informiert.
    Susanne Schmitz

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