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Empfehlungsmarketing am Beispiel myboshi

Samstag, 23. März 2013 | Autor:

From the west side to the east side

From the north side to the south

You’ll never get bad information

If you believe in the word of mouth.

Na, haben Sie das kleine Ständchen erkannt? Der Band Mike and the Mechanics brachte dieser Refrain und die dazugehörige Single „Word of Mouth“ leider nur mäßigen Erfolg ein, in den deutschen Charts schaffte es die Gruppe um Paul Young gerade mal auf Platz 27.

In anderen Bereich jedoch, kann „Word of Mouth“ leicht ein echter Hit werden.

Im Marketing steht dieser Begriff nämlich für das so genannte Empfehlungsmarketing – vielleicht besser bekannt als Mundpropaganda. Die Idee dahinter: Zufriedene Kunden empfehlen ein Produkt in ihrem sozialem Umfeld weiter und werben so kostenlos für eine Marke. Für eine solche Empfehlungs-Kampagne muss ein Unternehmen eigentlich nichts weiter tun, als für ausreichend und anregenden Gesprächsstoff zu sorgen.

Das mag zunächst ganz simpel klingen, aber der Verbraucher lässt sich ja bekanntlich nicht gerne etwas aufschwatzen – und schon gar nicht seine Gesprächsthemen. Mundpropaganda funktioniert also in aller Regel nur dann, wenn die Marke nicht als maßgeblicher Drahtzieher der Kommunikations-Kampagne entlarvt wird. Erfolgreiches Empfehlungs-Marketing will also gelernt sein!

myboshi artikelbild 2Allen Interessenten dieser Strategie, sei daher gesagt: Schauen Sie sich doch mal myboshi an! Denn die beiden Gründer Thomas Jaenisch und Felix Rohland präsentieren der Markenwelt derzeit ein gutes Beispiel, was erfolgreiches Word-of-Mouth-Marketing ausmacht. Und das ohne großen finanziellen Aufwand.

Ihre Marke myboshi hat bereits gezeigt, dass Flexibilität zu einer wichtigen Verkaufsstrategie werden kann. Angefangen haben die beiden jungen Unternehmer als Hersteller für ‚customized’ Mützen. Doch da viele Fans der gestrickten Kopfbedeckung auch selbst leidenschaftlich gerne die Häkelnadeln schwingen, hat myboshi reagiert. Nun liefert die Marke nicht nur fertige Mützen, sondern auch das passende Material für alle nach Selbstständigkeit strebenden Kunden: nämlich Strickguides, Nadeln und Garn!

Doch nur weil der Verbraucher mit zufrieden stellenden Produkten versorgt ist, heißt das nicht automatisch, dass die Marke deshalb im Gespräch ist oder gar weiterempfohlen wird. Eine Marke muss die Öffentlichkeit suchen… und das nicht nur mit den Produkten!

Thomas und Felix setzen deshalb auf Event-Marketing… und zwar in einer Form, die zur Marke passt. Vergangenes Wochenende luden sie beispielsweise alle Fans der bunten Maschen zu einer Häkel-WM ins mittelfränkische Zirndorf ein. Natürlich waren aber zum Wettbewerb nur Orginal myboshi-Nadeln und –Wollknäuel zugelassen… – alles andere würde gegen die Regeln des Event-Marketings verstoßen!

myboshi gruender-kDoch nicht nur innerhalb der bayerischen Grenzen zeigen die beiden Jungs Präsenz: Am 16.02. werden die zwei Start-up-Gründer auch in der Hauptstadt ihren Ruf als Häkel-Experten unter Beweis stellen. Denn in einer Filiale der Galeria Kaufhof laden sie alle Besucher der Textil-Abteilung zu einem kostenlosen Häkel-Workshop ein. Auf der Webseite der Galeria wird das Event bereits angekündigt: „Das kultige Mützenmacher-Duo Thomas Jaenisch und Felix Rohland zeigt an diesem Tag einige Häkeltechniken, beantwortet Ihre Fragen zum Thema myboshi und gibt Autogramme.“ (gesehen bei: www.galeria-kaufhof.de/filialen/berlin-alexanderplatz/).

Solche Aktionen liefern Gesprächsstoff – und zwar der authentischen Sorte! Empfehlungs-Marketing wie es sein soll…

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Thema: Wissenswertes & Agentursprache

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