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McDonalds 3-Sterne Menü. An den Haaren herbeigezogene Verknüpfung zur WM 2010

Mittwoch, 23. Juni 2010 | Autor:

Uffz. Noch so eine Werbung von McDonald die ich nicht verstehe. Es kann doch nicht so schwer sein ein Produkt mit der Fußball WM 2010 zu verknüpfen.

Da werden drei ältere Herren, gut, sie haben recht erfolgreich Fußball gespielt, daher sei ihnen der Respekt gegeben, zu Tisch gebeten um darüber zu beratschlagen, ob wohl 2010 der „vierte Stern“ geholt wird. Was denn für ein Stern? Bekommen Fußballweltmeister Sterne?

Und gibt es das 3-Sterne McDings Menü jetzt nur, weil wir vor 56, 36 und 20 Jahren bereits die WM gewonnen haben?

Was für ein Menü gibt es wohl, wenn wir 2010 Weltmeister werden? Vermutlich ein 4-Sterne Mc Dings Menü. Greifbarer wäre für uns „Alle-4-Jahre-Fußballgucker“ eine Ankündigung für ein WM-Menü in der ersten Woche nach der Weltmeisterschaft zum halben Preis – falls wir gewonnen haben. Allerdings, warten dann vermutlich zu viele Menschen, bis sie wieder zu McD gehen in der stillen Hoffnung, es zum halben Preis zu bekommen.

Mein Fazit: Das mit den Sternen verstehen viele nicht.

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Warum es sich lohnt in die Marke zu investieren?

Freitag, 13. November 2009 | Autor:

Je größer das Vertrauen zu einer Marke, desto höher die Chancen, höhere Preise durchzusetzen! Klingt logisch, ist es auch. Klingt einfach? Ist es aber nicht.

Jeder von uns hat es schon selbst getan. Vielleicht sogar jeden Tag im Supermarkt. Lieber zahle ich für ein Produkt einer bekannten und mir sympathischen Marke ein paar Euro mehr als für eine NoName oder einer mit unsympathischen Marke. Ob das Produkt tatsächlich besser ist, ist durch den Verbraucher selten feststellbar.

Bei Entscheidungen für den Kauf technischer Geräte wiederum, können sehr wohl gemachte Erfahrungen mit einspielen und das Wissen über den tatsächlichen Wert steigern. Das kann auch Markenübertreifend Einfluss nehmen. Habe ich mit einem teureren Markenprodukt schlechte Erfahrung gemacht oder gute mit einem billigeren NoName Produkt, fließt das in alle meine zukünftigen Einkaufsentscheidungen mit ein.

Schon lange nicht mehr reicht gute Werbung aus um ein Produkt zu einer wertvollen Marke zu machen. Eine Hohe Bekanntheit und Sympathie ist der erste Weg in die Köpfe der potentiellen Kunden. Hierfür sind groß angelegte Werbekampagnen oft sehr wichtig. Doch erst das positive Markenerlebnis macht einen Kunden zu einem glücklichen Kunden und somit zu einem treuen Kunden und bestenfalls zu einem Empfehler.

Zum Markenerlebnis gehört heute jede Menge. Das beginnt natürlich schon beim Verkaufsgespräch. Bestenfalls durch einen kompetenten Verkäufer oder aber durch das Internet. Der Service bei Lieferung und Reklamation ist Ausschlag gebend für zukünftige Einkaufsentscheidungen und für die mögliche Empfehlung dieser Marke an Freunde und Bekannte UND ins Internet. Unzählige Menschen geben mittlerweile Ihre Meinung zu Produkt und Service in alle möglichen Portale zum Besten. Erhält ein Produkt, z.B. bei Amazon, einen oder gar mehrere negativen Einträge, wird sich das bald in den Umsatzzahlen niederschlagen. Mittlerweile informieren sich Produktinteressierte auf Amazon und ähnlichen Shops und Bewertungsportalen vor dem Kauf eines Produktes sehr ausführlich. Und zwar völlig unabhängig davon, ob sie den eigentlich Kauf dort planen oder nicht. Während die Webseite des Markeninhabers ehr nur noch Sammlung von technischen Details gehört. Wenn überhaupt.

Eine Marke bekannt zu machen ist einfach (kostet nur viel).

Ein Marke sympathisch und positiv darzustellen ist schon etwas schwieriger.

Ein Marke dauerhaft positiv erlebbar zu machen ist nur möglich, wenn es sich durch das komplette Markenerlebnis zieht. Werden hier Fehler gemacht, wird jede Werbekampagne schlichtweg um ein vielfaches teurer. Ein schlechtes Image umzukehren ist Schwerstarbeit.

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Alice Cooper landet auf Saturn

Donnerstag, 12. November 2009 | Autor:

Ich gebe es zu, ich habe Alice Cooper sofort erkannt. Aber das werde ich in Zukunft nicht mehr jedem beichten, denn alles unter 30 Jahren kennt ihn wohl überhaupt nicht mehr. Keiner meiner jüngeren Kollegen konnten mit ihm etwas anfangen. Geschweige denn nachvollziehen, was der „Freak“ mit Technik zu tun haben soll. Ich wich aus und wechselte das Thema.

Doch mir ist alles lieber als das kalte Geschöpf aus der Vorgängerwerbung „Blu“.

Ich käme jedoch in Erklärungsnot, wenn ich begründen müßte, warum die Wahl ausgerechnet auf Alice Cooper gefallen ist.

Ja, er ist emotionaler (keine Kunst bei Hightec-Blu). Ja, er ist irgendwie auffällig. Ja, er spricht die ältere Generation an, also diejenigen, die in den frühen 80er ihren Höhepunkt hatten.

Nein, ich verbinde mit Ihm keinen technikbegeisterten „Menschen“! Kann Cooper überhaupt schon emails schreiben?

Nein, ich verbinde mit Alice auch kein sympathisches Testimonial. Er ist cool, freaky und vielleicht sogar bereits richtig kultig. Aber sympathisch ist er nicht. Hat sich auch nie die Mühe gegeben, dies sein zu wollen.

Und die Verbindung Cooper – Aliens verstehe ich auch nicht. Da hätte Blu viel besser gepaßt.

Ausschließ den Kampagnenclaim „Sternhagel günstig“, paßt zum Planeten Saturn und seine Preispolitik.

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Was haben AXE und Schokolade gemeinsam?

Donnerstag, 12. November 2009 | Autor:

NIX! Warum aber wirbt Axe mit einem Schokomännchen? Denken die Macher dieses Spots denn wirklich, dass wir schokosüchtigen Weibchen darauf „fliegen“?

Da dacht´ ich tatsächlich wochenlang darüber nach, wie jemand auf die Idee kommt einen Duft für den Mann zu schöpfen, der nach Schokolade riecht? Welcher echte Kerl will denn nach Schokolade riechen? Und! Wie einsam und verzweifelt muss  dieser sein, wenn dies sein letztes Mittel zur Verführung des anderen Geschlechtes ist?

Und dann die Frage, welche Frau mag überhaupt schokoladig duftende Männer? Also durch welchen Markttest ist denn diese Duftkreation gerauscht?

Doch dann habe es auch ich kapiert! Es geht um den Vergleich der Verführungskraft. Die Unwiderstehlichkeit! Ahaa!

Ein Duft, der so verführerisch auf Frauen wirkt wie Schokolade!

Na darauf muss Frau aber auch erst einmal kommen. Dachte ich bis dato zu denen zu gehören, die solche Herleitungen sofort verstehen. Hier habe ich total versagt. Bin aber froh, dass auch mein Freund die Botschaft genauso falsch gedeutet hat.

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Corporate Deutsch – Der VW-Spot machts deutlich

Donnerstag, 22. Oktober 2009 | Autor:

Herrlich! Zwei knallbunte Handtücher fliegen an einem verdutzten Autokaufinteressierten vorbei, direkt auf die Vordersitze. Zack. Meins. Weg da. Ja, so ist der Deutsche.

Die klassische Morgenszene am All-Inklusive-Hotelpool auf Mallorca, natürlich noch vor der Massenfütterung auch „Frühstücksbuffet“ im Reisekatalog genannt.

Die kreativen Köpfe dieses VW-Spots haben ein typisch deutsches Urlaubsverhalten prima umgesetzt und die bekannte Szene einfach in ein Autohaus verlagert. Und das richtig witzig. Jeder kennt es, doch keiner tut es. Und jeder kann darüber lachen. Ausser vielleicht der russische Tourist im Mallorcahotel. Denn der steht bereits das dritte Mal am Buffet.

Ein eigentlich sehr peinliches Image der Deutschen wurde auf wirklich gute Weise positiv umgesetzt.

Kompliment. All-Inklusive: merkbar, witzig, sympathisch, deutsch

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Ritter Sport Olympia – Wer hat sie wirklich vermisst?

Donnerstag, 8. Oktober 2009 | Autor:

Sehr genial die Idee. Das muß man schon sagen. Laut Pressemeldungen sollen nach ca. 4 Jahre, nach dem das sportlichste Schokoladenquadrat aus den Regalen verschwand, die Verbraucher selbst die Rückkehr gefordert haben.

Es ist die Rede von unglaublich vielen Briefen und tausenden Mails.

Doch eine Sache bleibt unklar. Warum verschwand die Schokolade überhaupt erst? Warum haben diejenigen Verbraucher – die ja wohl Stammkunden waren – nicht einfach weiter die Olympia gekauft? Denn hätten sie alle es ausreichend oft getan, wäre diese Sorte doch nie erst verschwunden.

Wissen die Verbraucher denn einfach nicht was sie wollen? Oder liegt jetzt eine neue Rechenformel vor, die bestätigt, dass sich der Verkauf wieder lohnen wird? So ein Comeback kostet schließlich richtig viel Geld!

Natürlich wird heute nicht mehr einfach nur über TV beworben. Jetzt will man den Verbraucher im regen Dialog mit dem Unternehmen wissen. Auf YouTube werden ein paar langweilige „ich will Olympia zurück“ Videos hochgeladen, die alle angeblich von den Verbrauchern selbst sein sollen. Kann ja sein, mittlerweile haben ja viele Leute professionelles Film- und Cutterwerkzeug zur Hand und richtige burner sind die meisten Spots auch nicht.

Doch ehrlich gesagt, ich finde die Idee den Verbrauchern das Gefühl zu geben, ER ALLEINE hat es geschafft, dass ein so großes Unternehmen sich überreden läßt und mit millionenschweren Werbebudget die Schokolade zurück in die Regale bringt richtig gut!

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Buchtipp: Corporate Design – Kosten und Nutzen

Montag, 21. September 2009 | Autor:

In meinem Artikel „Was kostet Corporate Design“ habe ich ein paar Praxisbeispiele vorgestellt. In dem Buch „Corporate Design – Kosten und Nutzen“ von Rayan Abdullah und Roger Cziwerny aus dem Verlag „Hermann Schmidt Mainz“ finden Sie noch mehr Beispiele inklusive einer sehr guten Darstellung woher die Kosten entstehen. Also wieviel Anteil für Konzeption, Design, Beratung usw. eingeplant werden muß. So ist es insbesondere für den Kunden klarer, warum Corporate Design manchmal auch richtig viel Geld kostet. Einige Beispiele empfinde sogar ich als Agentur als überhöht, doch selbst als aussenstehender Profi ist der tatsächliche Aufwand oft schwer abschätzbar.

Doch insbesondere die unterschiedlichen Tipps, z.B. für einen Rahmenvertrag oder die Rechtsgrundlagen für das Urheberrecht machen Sinn für beide Seiten (Agentur und Kunde).

Die ISBN ist folgende: 978-3-87439-714-8. Das Buch ist überall erhältlich oder direkt beim Verlag

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Wer ist der Krückentänzer im Visa-Spot?

Dienstag, 23. Juni 2009 | Autor:

Bill Shannon! Ein Ausnahmekünstler aus den USA und seit vielen Jahren berühmt für seine artistische und künstlerische Umsetzung seiner besonderen Gangart.

Unzählige Choreographien hat Bill entwickelt für sich alleine und ganze Tanzgruppen. Er hat Awards über Awards gewonnen an einigen zig Festivals, Tanzshows, Dancebattles national und internationl teilgenommen. Ein sehr gefragter und ehrgeiziger Künstler und keine Spur von Mitleidblabla – das kann er nämlich gar nicht leiden.

Bill Shannon ist ein Tanzkünstler der besonderen Art. Der  Unterschied ist nur, dass er nicht nur auf seinen 2 Beinen tanzen kann, sondern eben auch noch 2 Krücken sehr galant einzusetzen weiß.

Trotzdem ist es etwas Besonderes, dass nun auch die kommerzielle Werbung irgendwann einmal auf ihn aufmerksam wird und ihn gut einzusetzen weiß. Gratulation an Visa und die ausführende Agentur.

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Verona Pooth hat nur noch wenig Geld für Klamotten?

Donnerstag, 18. Juni 2009 | Autor:

So könnte die neue Werbebotschaft für die Textilmarke „kik“ lauten, denn Verona Pooth ist das neue Testimonial. Dass ihr Mann viel Geld verloren hat, ist bekannt. Daher paßt es vielleicht sogar, dass sich Verona nun eben auch ein wenig einschränken muß – wenngleich jeder weiss, dass sie immer noch steinreich ist und es gewiss nicht nötig hat, bei einem Billigdiskonter wie kik einzukaufen.

Wie glaubwürdig ist es also wirklich? So glaubwürdig, wie die Tatsache, dass Dieter Bohlen definitiv keine (oder sagen wir mal, kaum) Eisenbahn fährt, so wird Verona gewiss kaum (oder sagen wir mal, ehr gar nicht) bei kik einkaufen.

Egal! Bei einer witzigen Umsetzung – und das kann Verona gut, denn sie gehört zu den wenigen VIP´s, die über sich lachen kann – könnte der Spot trotzdem funktionieren. Die Popularität in der Zielgruppe ist gewiss ungebrochen.

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Campari & Jessica Alba mögen es leidenschaftlich

Donnerstag, 18. Juni 2009 | Autor:

Eine leidenschaftliche Jessica, ein ambitionierter Barkeeper (Charles Schuhmann) und eine traumhafte Location und guter Werbeplatz – das kostet natürlich schnell mal 2-3 Millionen (lt. Horizont.net).

Neben dem TV-Spot gibt es noch einige Printanzeigen und Promotionkampagnen, die uns die Leidenschaft des Aperetiv Getränkes Campari Nahe bringen soll. Natürlich rechtzeitig zu den sommerlichen Temperaturen.

Stellt sich nur die Frage, welches der beiden Sommergetränke von Campari sollen wir lieben? Aperol Sprizz, welches fast zeitgleich von Campari Deutschland beworben wird oder eben die Hauptmarke Campari? Sprizz richtet sich jedoch ehr an die jüngeren Partyfreunde, das Getränkt ist auch süffiger und der Spot geht sehr auf Spontanität und Unkompliziertheit. Was man vom Camparispot nicht behauptet kann.

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Mein persönliches Fazit: Schön anzusehen. Sehr Campari-like.

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