Home

Ist jedes Produkt eine Marke?

Dienstag, 13. August 2013 | Autor:

Schön wärs! Zumindest für die Hersteller von Produkten oder Anbieter von Dienstleistungen. Doch ganz so einfach ist das nicht.

Aber es ist meiner Meinung nach legitim, schon von Anfang an „so zu tun als ob“. Denn wenn nicht bereits vor dem Launch des Produktes/der Leistung die Motivation verinnerlicht wird, sich als Marke zu etablieren, sind die Chancen dies zu erreichen auch recht gering. Eine Marke ist mehr als nur die funktionale Leistung zu einem attraktiven Preis. Die Unterscheidung zum Wettbewerb muss für den Kunden relevant sein – dies kann und ist es auch oft – rein emotional sein.

Wichtig bei der Markenentwicklung ist es, von Anfang an, ein erkennbares, spürbares und natürlich positives Markenempfinden in den Köpfen der Kunden aufzubauen. Dazu gehört es nicht selten auch die Journalisten & Redaktionen usw. als Meinungsbilder zu gewinnen.

Worin unterscheidet sich ein Produkt von einer Marke:

Ein Produkt wird definiert durch:

  • seinen Einsatzbereich/Nutzen
  • seinen Sachwert (Qualität/Inhalte)
  • seine Menge/Umfang
  • seine objektiven Eigenschaften

Ein Markenprodukt liefert darüber hinaus:

  • eine Persönlichkeit
  • eine starke Unterscheidung zu Wettbewerbern
  • meisst sehr emotionale Vorteile, die der Kunde als sachliche Vorteile verinnerlicht
  • eine emotionale Bindung vom Kunden zur Marke
  • dem Kunden die Möglichkeit sich über die Benutzung des Produktes zu definieren (Imagetransfer)
  • eine Begehrlichkeit, das Produkt unbedingt besitzen zu wollen (subjektiv)

In der Vergangenheit wurde das Image einer Marke, insbesondere die emotionale Bindung zu einer Marke, sehr stark über TV-, Kino-, Radio und Anzeigenwerbung oder auch durch Beständigkeit und Tradition erreicht. Heute ist das anders. Es gehört mehr dazu als schöne Menschen, tolle Musik und gute Bilder. Und Beständigkeit ist etwas, was zwar jeder plant, aber nicht abwarten kann. Hinzu kommt, dass die Kunden sich zu regelrechten „Markenhopper“ gewandelt haben. Die ewige Treue zu einer Marke, ist nur noch gering (abgesehen von den Lebensabschnitten der Kunden, die natürlich eine gewisse Verändung der Produktwahl vorgibt).

Marke ist also nicht mal eben „gemacht“. Marke muss sich entwickeln und seinen eigenen Charakter bildern. Doch dies passiert nicht von selbst. Die Markenführung gehört daher unbedingt in die Hände des Unternehmers und sollte sich durch häufig wechselnde Marketingleitungen und Werbeagenturen nicht ständig neu finden müssen.

 

 

Thema: Logo + Marke | Beitrag kommentieren

Professioneller Markenaufbau bei Firmengründung

Freitag, 24. August 2012 | Autor:

Die Zeiten, sich selbständig zu machen oder endlich seine langgehegte Idee umzusetzen, stehen wohl günstig. So viele, wie nie zuvor in unserem 11-jährigen Agenturleben, melden sich junge Start-ups, Existenzgründer und mutige Gründer bei unserer Werbeagentur in München.

Selbstverständlich benötigen alle vor allen Dingen zuerst einmal ein Logo und ein Webdesign. Doch darüber hinaus, machen sich erstaunlich viele Jungunternehmer bereits zu Beginn Gedanken darüber, wie sie Ihre Marke auch langfristig professionell aufbauen können. Das sehen wir als  Markenspezialisten natürlich gerne.

Wir bieten deshalb in München nun auch kleinere Workshops zu diesem Thema an. Wir planen sogar einen 3-tägigen Workshop der wenig theoretisch, sondern ganz praktisch den eigenen Markenaufbau umsetzt. Von der Entwicklung der eigenen Positionierung, dem Festlegen des USP´s bis hin zur Briefingerstellung für die Logoentwicklung und das Corporate Design.

Fragen zu diesen Workshops oder Einzelberatung zu Markenentwicklung beantwortet gerne Susanne Schmitz der wildefreunde Werbeagentur München:

089-24.447-2211 oder info@wildefreunde.de

Thema: Logo + Marke | Ein Kommentar

Pitch Dich arm!

Mittwoch, 14. April 2010 | Autor:

Offensichtlich bieten immer mehr Agenturen Ihre wertvolle Arbeit für Lau an. Warum ist das so?
Warum wird so viel Arbeitsleistung, Kreativität und Know how kostenlos abgegeben?

Es muss Angst sein!

Denn nur wer Angst davor hat sonst gar keinen Auftrag mehr zu erhalten, der gibt seine Leistung erst einmal kostenlos ab. Immerhin besteht eine ca. 4:1 Chance, dass daraus doch noch ein Auftrag wird. In der Regel wird dieses Projekt dann auch noch schlecht bezahlt, denn Firmen, die nicht bereit sind Leistung auch in der Bewerbungsrunde zu honorieren, der tut das auch danach nicht großzügig.

Dabei ist die Rechnung sehr einfach:

Pitchaufwand = Risikoinvestition von ca. 50-80% des Agenturhonorars.

Chance = 4:1

Rechnen wir mal ganz optimistisch und gewinnen jeden zweiten Pitch.

Ergebnis: Im besten Fall habe ich meine Investitionen wieder drin.

Hurra! Wenn das nicht mal gute Aussichten sind für die Kreativen.

Thema: Agentur Pitch | Ein Kommentar

Kostenloser Corporate Design Check bei wildefreunde

Freitag, 19. Juni 2009 | Autor:

Die wildefreunde Gmbh bietet Unternehmen einen kostenlosen Corporate Design Check an.

Warum kostenlos? Schließlich nimmt ein solches Prüfverfahren, wenn es halbwegs seriös angeboten und ausgeführt wird, mind. 8 Stunden Arbeit in Anspruch. Dazu gehört nicht nur die Sichtung aktueller Werbemittel und das Firmen- oder Markenlogo, sondern auch eine ausführliche Recherche des Wettbewerbs, der Zielgruppe und natürlich dem Unternehmen selber.

Es gibt zwei gute Gründe auf Agenturseite dies kostenlos anzubieten:

1. Gerade bei einem ausführlichen Corportate Design Check können die Agenturmitarbeiter bestens geschult werden.

2. Aus jeder Analyse kann ein echter Neukunde entstehen.

Welche Firmen oder Marken können sich auf so einen kostenlosen Corporate Design Check „Bewerben“?

Alle Firmen und Marken, die bereits ein Logo haben, Werbemittel produzieren und neugierig sind, wie ein professioneller und objektiver Blick von außen die aktuelle Darstellung beurteilt. Die wildefreunde GmbH aus München setzt pro Monat bis zu zwei CD-Checks um. Garantiert unverbindlich!

Das Ergebnis: Der Corporate Design Check umfaßt erfahrungsgemäß, je nach Analyseumfang, 10-30 Seiten. Alle Analysepunkte werden ausführlich analysiert, beschrieben und nach einem wildefreunde-Punktesystem bewertet. Die wichtigsten Checkpunkte sind: Logo, Farbe, Firmen- oder Markenname, Claim, Typografie, Bildwelt, Einsatz der Gestaltungselemente usw.

Voraussetzung für die Annahme eines kostenlosen CD-Check sind:

– Ein mind. 1-stündiges Interview mit der Marketingleitung oder Geschäftsführung (persönlich oder telefonisch).
–  Übergabe ausreichender Werbemittel und Informationen zum Unternehmen, Marke und Wettbewerb.
– Die ca. 1-stündige Präsentation erfolgt mit dem Auftraggeber/Interviewtem in den Agenturräumen in München West (Präsentationen außerhalb München gegen Spesenübernahme).

Wenn Sie mehr Informationen hierzu wünschen oder sich direkt für einen Corporate Design Check bewerben möchten, dann schreiben Sie mit dem Betreff „CD-Check“ an:

info@wildefreunde.de

Thema: Corporate Design / Identity | 4 Kommentare

corporate design-handbuch-link

Samstag, 4. April 2009 | Autor:

Dies ist ein Muster für die einfache Umsetzung eines Corporate Design Handbuchs.

Download hier: Corporate Design Musterhandbuch

Thema: Downloads & Tipps | Beitrag kommentieren

Briefingformular an Werbeagenturen

Samstag, 4. April 2009 | Autor:

Damit Sie keine Briefinginformationen vergessen, können Sie sich hier kostenlos ein Briefingformular (als PDF) herunterladen.

Es ist ein optimales Hilfsmittel in der Zusammenarbeit mit Werbeagenturen oder Designagenturen. Auch in der Anfragephase. So vergessen Sie die wichtigsten Daten nicht und Ihr Dienstleister hat einen schnellen Überblick zu Ihrer Aufgabenstellung.

Sie können das PDF direkt am Rechner ausfüllen und ausdrucken. Wenn Sie einen Acrobat installiert haben (also nicht nur den Reader), dann können Sie das PDF-Formular auch unter eigenem Namen abspeichern.

Schnell und unkompiziert erhalten Sie Angebote für z.B. Logoentwicklung, Corporate Design Entwicklungen und Vertriebskonzepte bei wildefreunde direkt. Einfach das ausgefüllte PDF mailen an:

info@wildefreunde.de

Download hier: briefingformular-werbeagentur

Thema: Downloads & Tipps | Ein Kommentar

Corporate Design Handbuch

Freitag, 27. Februar 2009 | Autor:

Ohne ein Corporate-Design-Handbuch ist es nahezu unmöglich, dass sich alle Beteiligten genau an die Gestaltungsrichtlinien halten können. Selbst innerhalb der Werbeagentur, die das Corporate Design entwickelt hat, sollte ein CD-Handbuch für jeden Mitarbeiter greifbar sein.

Nach der Entwicklung (oder der Überarbeitung) eines Corporate Designs, schließt das Projekt mit der Übergabe eines für jeden verständlichen und nachvollziehbaren CD-Handbuch ab. Ein gutes CD-Handbuch beginnt bei einem Umfang von ca. 8 Seiten und sollte der Philosophie folgen, lieber zuviel erklärt als eine Designverwässerung. Besonders gut machen sich neben den üblichen Gestaltungsbeispielen auch Negativbeispiele, insbesondere dann, wenn es schon Erfahrungen gibt, die immer wieder gerne gemacht werden.

Was gehört in ein CD-Handbuch?

– alle erlaubten Darstellungsformen des Firmen-/Markenlogos (z.B. die kleinste erlaubte Größe, die Farben, Negativdarstellungen, ob oder auf welchen Untergründen usw.)

der Einsatz des Claims

der Einsatz von Farben (Farbklimatafel), Gestaltungselementen, Schriftenarten und und Schriftgrößen

– das Festlegen einer Bildsprache (unbedingt ausreichend Beispiele einbauen)

ggf. den Einsatz eines Testimonals beschreiben.

Es macht unbedingt Sinn, insbesondere für diejenigen Firmen, die mit mehreren Dienstleistern zusammenarbeiten, das CD-Handbuch im Internet Bereit zu stellen. Sollte es Änderungen oder Ergänzungen geben, sind diese hier stets aktuell.

CD-Handbuch Entwicklung und Umsetzung: werbeagentur für corporate design.

Thema: Corporate Design / Identity, Wissenswertes & Agentursprache | Beitrag kommentieren

Was ist Corporate Design?

Freitag, 27. Februar 2009 | Autor:

Das Corporate Design „CD“ ist der sichtbare Außenauftritt eines Unternehmens (oder Organistion/Partei).

Das schließt natürlich alle Werbemittel/Kommunikationsmittel mit ein und beginnt bei der Gestaltung vom Firmenlogo, Firmenclaim, Festlegen von Farbgebung, Bildsprache, Typografie und sonstigen Gestaltungselementen. Alle Werbemittel, wie Anzeigen, Plakate, Kataloge, Produktflyer müssen diesem Corporate Design folgen. Ja, sogar Papiersorten oder die Architektur des Unternehmengebäudes können in ein Corporate Design einbezogen werden.

Ziel des Corporate Design ist es, sich durch seinen über Jahre hinweg gleichartigen Außenauftritt, stärker in den Köpfen der Menschen einzuprägen. Gerade in der heutigen Zeit, der absoluten Reizüberflutung durch die Bewerbung tausender Produkte, Marken und Unternehmen ist ein gutes und durchgängiges Corporate Design absolut wichtig.

Das Corporate Design ist ein Teil der Corporate Identität (Unternehmensidentität).

Thema: Corporate Design / Identity, Wissenswertes & Agentursprache | Beitrag kommentieren

Das Briefing – Der Marschplan für Agenturen

Freitag, 27. Februar 2009 | Autor:

Die Basis für eine erfolgreiche Kampagne bildet das Briefing.

Scheitert ein Projekt, ist nicht selten ein schlechtes, unvollständiges oder – was am häufigsten vorkommt – ein nicht ganz ehrliches Briefing Schuld.

Eine Horrorvorstellung für die Agentur – denn sie wird der Schuldige sein!

Übersetzt bedeutet Briefing etwa „Anweisung“, „Lagebesprechung“ oder sogar „Marschplan“. Aber diese Begriffe fühlen sich schon ehr etwas militärisch an und unpassend für eine Grundlage einer Werbekonzeptentwicklung. Denn beim Militär besteht kein besonderes Interesse daran hat, dass der gebriefte „Soldat“ alle Hintergründe der geplanten Aktion genau kennt. Eigenständiges Denken ist dort vielleicht auch nicht so wichtig, hier jedoch ist ein vollständiges und ehrliches Agenturbriefing der Hebel zum Erfolg oder Misserfolg.

Fazit: Ein Briefing muss umfassend, ehrlich und ausreichend hintergründig sein.

Im Idealfall hat der Kunde eine klare Vorstellung davon, welche Ziele mit welchem Budget erreicht werden sollen und er kann seine Zielgruppe sogar klar eingrenzen. Die Agentur entwickelt auf dieser Basis das Konzept (Idee und Umsetzung).

Im Alltag der Agenturen ist es leider nur selten optimal. Oft hat der Kunde zwar eine Vorstellung im Kopf, kann diese aber nicht präzise zu Papier bringen. Hier ist dann die Erfahrung der Agentur gefragt um den Kunden zu unterstützen und die richtigen Fragen zu stellen.

Das Briefing ist daher auch Bewertungsbasis für die Kompetenz der Agenturleistung.

Thema: Wissenswertes & Agentursprache | Beitrag kommentieren

Voraussetzung für einen erfolgreichen Pitch

Mittwoch, 4. Februar 2009 | Autor:

Sie wollen einen Pitch ausschreiben und sicher sein, dass der Wettbewerb auch zu einem guten Ergebnis kommt? Dann unterschätzen Sie nicht Ihren eigenen beizusteuernden Beitrag. Dabei ist nicht nur ein faires Pitchhonorar gemeint.

In vielen Ausschreibungen fehlen wichtige Informationen an die Agenturen. Nur Sie kennen Ihr Produkt und Ihr Unternehmen, die Agentur möglicherweise kaum oder gar nicht. Sind Sie ehrlich und gehen Sie ausreichend in die Tiefe, vermeiden Sie die Floskeln, mit der Sie möglicherweise bisher Ihre Kunden versuchen zu überzeugen. Geben Sie offen bekannt, wo der Schuh drückt und äußern Sie ggf. auch unbestätigte Vermutungen. Vielleicht ist eine Marktuntersuchung unumgänglich.

Beachten Sie mindestens folgende Punkte in Ihrem Briefing:

– beschreiben Sie Ihre aktuelle Positionierung oder diese, auf die Sie hinarbeiten möchten

– nennen Sie nur den tatsächlichen USP – nämlich den Vorteil aus Sicht des Kunden

– welches sind Ihre aktuellen Vertriebswege und planen/erwarten Sie ggf. neue Möglichkeiten?

– nennen Sie auch Ihr geplantes Werbebudget (für die ausgeschriebene Aktion/Jahr)

– geben Sie genau an, welche Form der Präsentation Sie wünschen und wie umfangreich die einzelnen Elemete bereits ausgearbeitet sein sollen. Bedenken Sie, dass, je mehr Sie ins Details gehen wollen, desto kostspieliger wird der Pitch. Eine gute Agentur schafft es auch, ein rundes Konzept ohne viel Tam Tam vorzustellen.

– geben Sie im Vorfeld schon den Termin der geplanten Umsetzung bekannt und lassen Sie sich schon vor der Teilnahme durch die Agentur eine termingerechte Umsetzungsmöglichkeit bestätigen.

– vereinbaren Sie ein Pitchhonorar, welches zu ca. 1-10% des Agenturhonorares entspricht (mindestens 2.500€) und für alle Teilnehmer die gleiche Höhe.

– sind Sie von Anfang an ein fairer Geschäftspartner, geben Sie bekannt, welche Agenturen mit im Wettbewerb stehen und beschränken Sie sich auf max. 2-4 Teilnehmer (das erhöht die Motivation aller Teilnehmer)

– und beschreiben Sie letztendlich genau um welches Ziel es bei der ausgeschriebenen Kampagne/Konzeptentwicklung geht. Umsatzsteigerung um ?% oder Bekanntheitssteigerung um ?%

– stellen Sie sich, wenn von einzelnen Agenturen gewünscht, auch zu einem persönlichen Gespräch zur Verfügung. Egal wie genau ein Briefing ist, ein persönliches Gespräch hilft der Agentur die Bedeutung einzelner Briefingelemente besser abzuwiegen und offen gebliebene Fragen zu klären.

Thema: Agentur Pitch | Beitrag kommentieren