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Die Weihnachtskampagne der Marke EDEKA: Kevin allein im Supermarkt?

Sonntag, 16. November 2014 | Autor:

Es sind noch genau 42 Tage bis Weihnachten. Für Marken also höchste Zeit die Weihnachtswerbesaison einzuläuten.

Allen voran die Supermarkt-Kette EDEKA.

Doch huch… Wen hat die Marke denn da engagiert, um auf die Produkte für die schönste Zeit des Jahres aufmerksam zu machen? Das ist ja wohl kein Geringerer als DER Star meiner Kindheit…

Oder zumindest scheint es so auf den ersten Blick. Denn das junge Testiomonial, das mit keckem Blick und Wollmütze um die Supermarktregale lugt, erinnert (wahrscheinlich ganz bewusst) an Kevin…

Kevin allein im Supermarkt?

Auf seine unverblümt-charmante Art begibt sich der junge Mann auf geheimnisvolle Mission, um die diesjährige Auslieferung seiner Weihnachtsgeschenke zu sichern. … Selbst wenn das bedeutet, dass er den Weihnachtsmann in aller Deutlichkeit daran erinnern muss, dass sich der scheinbare Großeinkauf des älteren Herren auch auf dessen Bauchumfang auswirken wird.

Aber sehen Sie doch am besten selbst… 🙂

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Unser Fazit: Ein schöner Spot, der die Marke EDEKA äußerst sympathisch wirken lässt. Oder kann man es ihm etwa verdenken, dass anscheinend auch der Weihnachtsmann die Lebensmittel der Supermarktkette liebt… 😉

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Weihnachtswerbung – gefunden auf Otto.de

Samstag, 30. November 2013 | Autor:

Früher war alles besser.

Sogar Weihachten.

Wie schön war es doch, wenn man in jungen, unbekümmerten Jahren am Morgen des 24. Dezember aufwachte und die einzigen Sorgen, die man hatte, waren nicht etwa „Wo bekomm jetzt noch so kurzfristig ein Geschenk für Tante Grete her?“ und „Ob es Onkel Horst wohl merken wird, dass der Gourmet-Wein, den ich ihm dieses Jahr gönnerhaft überreiche, eigentlich von der Tankstelle ums Eck stammt?“.

Nein.

In Kindertagen musste man sich mit ganz anderen rätselhaften Weihnachts-Fragen beschäftigen, wie bspw. „Bringt der Weihnachtsmann meine neue Modelleisenbahn mit automatischen Bahnübergang und Stellpult auch wirklich in seinem Schlitten unter“ oder „Ist die ganze Schlitten-Transportmittel-Geschichte mittlerweile nicht eh total out und der Weihnachtsmann ist schon auf motorisierten Schlitten mit ein paar mehr PS als nur 9 Rentiereinheiten umgestiegen?“.

Und wenn man sich dann grübelnd und voller Hoffnung stundenlang auf die Lauer legte, um vielleicht doch einen Blick auf den Weihnachtsmann zu erhaschen, wie er gerade die Geschenk unter dem Baum drapiert oder mit seinem Gefährt zur Landung auf dem Hausdach ansetzt, dann war sie noch in Ordnung – die schöne, magische Welt der großen und kleinen Weihnachtswunder.

Eine Sache muss ich an dieser Stelle allerdings auch eingestehen: Um das Geheimnis Weihnachten zu lüften hatte ich früher nie eine strategisch so ausgeklügelte Vorgehensweise wie der kleine Junge aus der Otto-Weihnachts-Werbung…

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Seit März 2013 mischt die Modemarke OTTO die Werbepausen im TV gehörig auf. Die kurzen Spot-Geschichten lassen den Zuschauer jedes Mal irgendwo zwischen Verwirrung und Faszination zurück und weisen ihn immer wieder darauf hin, dass die einzige Antwort, die im Mode- und Shopping-Leben wirklich zählt, die folgende ist: „Gefunden auf Otto.de“.

Zugegebenermaßen ist die Weihnachts-Edition der Otto-Kampagne noch relativ harmlos, was den Grad der Absurdität anbelangt. Dafür punktet der Spot aber mit einer gewaltigen Portion an Emotionen, Weihnachts-Nostalgie und dem gewissen „Ach Gott, ist das süß“-Faktor. Sich dagegen zu wehren ist eigentlich zwecklos.

Fazit: Ein schöner Weihnachtsspot der Marke OTTO, der dieses Mal zwar nicht die Jagd nach Fashion in den Vordergrund stellt, aber ihre Kunde auf eine eben so zauberhafte Weise und mit einem Hauch von Mystik zu einem Shopping- bzw. Marken-Erlebnis auf Otto.de einlädt…

Ach ja, der Kampagnen-Claim „Gefunden auf OTTO.de“ darf natürlich auch in der vorweihnachtlichen TV-Werbung nicht fehlen – auch wenn den dieses Mal nur der Zuschauer zugeflüstert bekommt. Denn der kleinen Junge soll ja noch ein paar Jährchen was haben von der magischen Weihnachts-Wunder-Welt… 🙂

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Marke „Weihnachten“ – wie Coca-Cola angeblich den Weihnachtsmann erfand und Zalando ihn zu Fall bringen will

Dienstag, 13. November 2012 | Autor:

Kaufgrafik bei www.pinkmonkey.de zum download

 

Es ist der 24. Dezember. Der Weihnachtsbraten ist im Ofen und der Tannenbaum geschmückt. Nun wartet alles nur noch auf ihn: den Weihnachtsmann. Mit seinem roten Mantel und dem weißen Rauschebart gehört er längst zum (Weihnachts-)Inventar. Und doch gibt er jung & alt ein Rätsel auf: denn woher kommt er eigentlich, der Weihnachtsmann?

Während die Kleinsten noch träumen, dass er hoch oben im Norden eine Weihnachtswerkstatt mit Wichteln und Rentier-Startrampe hat, hält sich unter den Älteren der Gesellschaft hartnäckig das Gerücht, dass der Weihnachtsmann eben nicht dieser kinderfreundliche, alte Mann ist, als der er sich ausgibt. Stattdessen soll er auf eine Erfindung derselben kreativen Köpfe zurückgehen, die auch im Jahre 1886 mit einem koffeinhaltigen Erfrischungsgetränk den Getränkemarkt revolutionierten. Angeblich steht der Weihnachtsmann im Dienste der Coca-Cola Company. Als treuherziger Testimonial beschert er dem Unternehmen jedes Jahr aufs Neue fröhliche Weihnachten: zwar bringt er keine Geschenke, dafür aber höhere Absatzzahlen.

Doch was ist dran an den Gerüchten?

Um Sie, liebe Leser, nicht allzu lange auf die Folter zu spannen: Coca-Cola ist nicht der Erfinder des Weihnachtsmannes. Tatsächlich ist die Figur des Weihnachtsmannes auf eine andere vorweihnachtliche Bekanntheit zurückzuführen: nämlich auf den – zumindest im deutschen Raum –  nicht weniger bekannten Bischof  Nikolaus von Myra. Zum Gedenken an die guten Taten dieses Mannes werden auch heute noch alljährlich am 6. Dezember Kinder mit Geschenken oder auch Tadel bedacht.

Schön und gut. Doch wie wurde aus Sankt Nikolaus nun der Weihnachtsmann

Auch für diese Persönlichkeitswandel kann nicht Coca-Cola zur Rechenschaft gezogen werden. Sondern die Holländer. Diese importierten ‚ihren’ Sinterklaas nach Nieuw Amsterdam – oder besser gesagt: in das heutige New York. Es fügt sich eins zum anderen: Aus Sinterklaas wird Santa Claus und schließlich auch unser Weihnachtsmann. Und die Geschenke werden von nun an erst am 24. Dezember ins Haus geliefert. Nun denken Sie sich vielleicht: Es kann doch kein Zufall sein, dass die Kleidung des Weihnachtsmannes ausgerechnet dem Corporate Design von Coca-Cola entspricht?

Doch, kann es.

Für die äußere Form des Santa Claus ist maßgeblich der deutsch-amerikanische Karikaturist Thomas Nast verantwortlich. Dieser wurde von der New York Times als nichts Geringeres als „Vater des amerikanischen Cartoons“ betitelt und hat unter anderem auch Uncle Sam seine prototypische Gestalt verliehen. Eben dieser ominöse Herr hat für das Politmagazin Harper’s Weekly auch den Weihnachtsmann illustriert –    als einen beleibteren, fröhlichen alten Mann. Im Laufe von 22 Jahren sind so über 30 Zeichnungen entstanden, die dem Weihnachtsmann nicht nur einen Wohnsitz am Nordpol nachsagen, sondern den weihnachtlichen Botschafter auch mit der markanten Farbenkombination rot und weiß ausstatten. Eben nicht als Corporate Design von Coca-Cola, sondern als persönliche Farbwahl von Thomas Nast.

Aha. Coca Cola ist also völlig unschuldig an der Entstehung des Weihnachtsmannes?

Das nun auch wieder nicht. Ins Spiel kommt die Marke aber erst sehr viel später. Nämlich im Jahre 1963. Der amerikanische Getränkehersteller erteilte dem Cartoonisten Haddon Sundblom den Auftrag „einen liebenswerten Weihnachtsmann zum Anfassen“ zu erschaffen: „einen gemütlichen, älteren Herrn mit vergnügtem Lächeln, gütigen Augen, einem wallenden Bart“ – und nun eben doch in den Unternehmensfarben gekleidet. Ob man nun aber Thomas Nast oder die Coca Cola Company dafür verantwortlich macht, dass der Weihnachtsmann keine blauen Hosen trägt, muss letztendlich jeder für sich selbst entscheiden. Fest steht: im Laufe der Jahre wurde der Weihnachtsmann wohl zum erfolgreichsten Testimonal  für das Getränk in der Konturflasche. Und auch neben dem lächelnden alten Mann versteht sich die Marke auf das Weihnachtsgeschäft: seit 1997 wirbt nicht nur der Weihnachtsmann, sondern auch der  Weihnachtstruck für die rot-weiße Marke.

Und Zalando?

Die scheinen den Weihnachtsmann in diesem Jahr zu Fall bringen zu wollen. Im Werbespot, der seit dem 4. November in deutsche Wohnzimmer strahlt, kämpft der Weihnachtsmann mit dem Zalando-Postboten auf dem Dach um den Vortritt in den Kamin – und zieht prompt den Kürzeren. Von drauß’ von Walde kommt er her – und da scheint er auch zu bleiben. In der Kälte stehend muss er mit ansehen, wie sehr sich die Familie über die Zalando-Geschenke freut. Und als ob das noch nicht genug wäre, wird dann auch noch sein in Schokolade gegossenes Ebenbild durch einen Zalando-Schokomann ersetzt. „Schrei vor Glück“ scheint also bei der Marke Zalando für jeden zu gelten – außer eben für den Weihnachtsmann.

Den Schoko-Zalandomann will der Online-Versanddienst in nächster Zeit übrigens wirklich auf den Markt bringen. Ob dieser allerdings auch fernab der Werbewelt eine Konkurrenz zum Schoko-Weihnachtsmann darstellt wird sich noch zeigen…

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Illustrationen zu Weihnachten – kitschig und krass

Montag, 23. November 2009 | Autor:

Jede Menge klassisches Bildmaterial zu Weihnachten findet sich auf dem neuen Bildagenturangebot der Pinkmonkeys.

Aber auch etwas fragwürdige Motive werden feil geboten. Aber warum nicht? So unterschiedlich die verschiedenen Illustratoren so unterschiedlich der Geschmack und das Bedürfnis auf seine Art Weihnachten zu verleben.

Witzige Illustration Weihnachsmann auf Motorrad

Witzige Illustration Weihnachsmann auf Motorrad

Eines haben alle Motive jedoch gemeinsam, es sind ausschließlich Illustrationen. Also Grafiken und keine Fotos. Es ist aber auch schwer heute einen echten Weihnachtsmann zu finden und zu fotografieren. Doch alles, was PinkMonkey auf seiner Webseite anbietet ist illustriert.

Hier ein paar weitere weihnachtliche Beispiele:

gruselige Illustration zu Weihnachten

gruselige Illustration zu Weihnachten

besinnliche Weihnacht als Illustration

besinnliche Weihnacht als Illustration

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Die etwas andere Illustration für Weihnachten

Freitag, 23. Oktober 2009 | Autor:

Es geht auch anders. Natürlich stellt sich die Frage, welcher Werbungtreibende sich wohl eine solche Illustration bei den PinkMonkeys herunterlädt, doch vielleicht ist die Zeit auch mal reif für außergewöhnliches auch in der heiligen Zeit.

Gruselige Illustrationen für die Weihnachtszeit

Gruselige Illustrationen für die Weihnachtszeit

Doch PinkMonkey hat natürlich auch das Übliche an Illustrationen und Grafiken in Ihrem Angebot.

Knuddelige Schneemänner, herzige Engelein und liebevolle Weihnachtsmänner.

Weihnachtsmann auf seiner Tour im Schlitten

Weihnachtsmann auf seiner Tour im Schlitten

Da wird einem dann doch schon wärmer ums Herz und kann die romantische Zeit kaum abwarten.

Viele dieser Motive warten im Illustrationsshop der PinkMonkeys auf ihren Einsatz. Die Kosten sind dabei erstaunlich gering. Nur 6€ kostet dort jedes Motiv. Und das Besondere hierbei ist, Sie können die Motive verwenden für was Sie wollen, ob fürs Web, für eine Anzeige oder eine Plakatkampagne – egal.

Alle Motive, die auf PinkMonkey von den verschiedenen Illustratoren hochgeladen wurden, sind exklusiv nur hier erhältlich. Daher lohnt es sich ab und zu einmal vorbeizuschauen.

Direkt zum PinkMonkey-Shop: www.pinkmonkey.de

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