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Müllermilch – die Marke mit dem „Muuh“

Donnerstag, 1. August 2013 | Autor:

Werbung ist ja nun nicht gerade dafür bekannt, dass sie die Realität wahrheitsgemäß abbildet. Ganz im Gegenteil!

Die Menschen, die uns in den Werbepausen anstrahlen sind irgendwie immer ein bisschen schöner und glücklicher als es im ’normalen‘ Leben überhaupt möglich zu sein scheint, die Kühe sind lila und ein Mann muss nur das richtige Deodorant benutzen um die Frauen reihenweise um den Verstand zu bringen.

Nicht zu vergessen natürlich die Milchprodukte der Marke Müller die ein lautes „Muuh“ von sich geben, wenn man sie heimlich aus dem Kühlschrank mopst.

Oder halt! Dieses Werbephänomen gibt es ja seit neuestem auch in der Wirklichkeit:

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Dabei gibts bei den Müllermilch-Produkten den ’special effect‘ gleich in zweifacher Ausführung – sowohl in akustischer als auch in finanzieller Hinsicht. Für strahlende Augen dürfte das Milchgetränk nämlich nicht nur dank des ungewohnten Klangerlebnisses beim Öffnen der Flasche sorgen, sondern auch dank des plötzlich ansteigenden Kontostands: 50.000 Euro bringt die muhende Produktverdackung dem Müllermilch-Marken-Fan ein!

Allerdings muss man auch sehr viel Glück haben, um einem der begehrten „Muuhs“ in freier Wildbahn über den Weg zu laufen: die Molkerei Alois Müller hat nämlich gerade einmal drei Müllermilch-Exemplare mit dem gewinn- und geldbringenden Sound-Effekt präpariert.

„Muuh“ als Markenzeichen

Alles in allem liefert die Marke Müllermilch mit der Kampagne „Finde das Muuh“ eine rundum gelungene Werbeaktion. Die muhende Milch-Flasche ist dem Zuschauer schon aus früheren TV-Spots bekannt und wird hier auf sehr gelungene Art und Weise als Markenzeichen inszeniert. Alle Müllermilch-Fans haben in den nächsten Wochen also gleich einen Grund mehr, sich ihr Lieblingsgetränk aus dem Kühlregal zu schnappen…

Muuh ist das neue Ooohm

Kleiner Tipp: Glaubt man dem TV-Spot scheinen vor allem esoterische Anbetungs- und Beschwörungsrituale beim Aufstöbern der magischen Muuh-Flaschen zu helfen. Also schnappen Sie sich am besten heute noch ihre Lieblingssorte Müllermilch, atmen Sie tief in den Bauch, finden Sie Ihre meditative Mitte und machen Sie drei Mal laut „Muuuuuuh“. 😉

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Herr König, wie ist das mit dem Herrn Kaiser?

Dienstag, 21. Mai 2013 | Autor:

Haben Sie sich auch schon mal gefragt, warum Johann König in seiner Mission als Testimonial für die Online-Versicherung HUK 24 ausgerechnet bei Herrn Kaiser anruft?

Etwa nur um des Wortwitzes Willen, dass Herr König und Herr Kaiser mal unter sich Adeligen ein Pläuschchen zum Thema Versicherungen abhalten können? Das wird ja wohl kaum der einzige Grund gewesen sein.

Oder?

Tatsächlich gibts es einen weiteren Grund und der dürfte Ihnen vielleicht aus vergangenen Tagen noch wohl bekannt sein… – Und mit „vergangenen Tagen“ meine ich übrigens den Zeitraum von 1972 bis 2009.

Auch Herrn Kaiser kennen Sie aus der Werbung.

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Mit Herrn Kaiser – beziehungsweise dem Schauspieler Günter Geiermann – brachte die Versicherungsgesellschaft Hamburg-Mannheimer nämlich eine der bekanntesten deutschen Werbeikonen ins TV.

Aufgrund des großen Erfolges und des hohen Widererkennungswertes der Werbefigur sollte Günter Geiermann später noch zwei Nachfolger erhalten: ab 1990 übernahm zunächst Franz Michael Schwarzmann die Rolle des charismatischen Versicherungsvertreters und ab 1996 dann Nick Wilder.

Selbst ein Kaiser muss irgendwann den Thron räumen.

Mit dem Aus für die Versicherungsgesellschaft – beschlossen von der Konzernmutter Ergo Versicherungsgruppe – verschwand 2009 schließlich die Versicherungs-Marke Hamburg-Mannheimer vom Markt und damit auch der sympathische Herr Kaiser aus den Werbeblöcken…

Dass Herr Kaiser aber auch vier Jahren nach seinem Karriere-Aus von Herr König noch mal ins Rampenlicht eines Versicherungs-Werbespots gerückt wird, zeigt wie sehr die Gestalt von „Herrn Kaiser“ mit dem Thema Versicherung verschmolzen ist und dass die Hamburg-Mannheimer ein äußerst gutes Händchen bei der Auswahl ihres Testimonials bewiesen hat.

Mal sehen, ob irgendwann in vielen, vielen Jahren auch mal ein Herr König angerufen wird… 😉

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Die neue Otto-Werbung: Was hat ein Kaktus mit Handtaschen zu tun?

Montag, 8. April 2013 | Autor:

Lach! Eine wundervolle Fortsetzung des Kükenspots.

Und ich bin glatt mit meinem bereits brav gelernten Spruch „Wo hat sie nur dieses Kleid her“ reingefallen.

Dieses Mal geht es in der Otto.de TV-Werbung nicht mehr um das schöne Kleid der verrückten Besucherin, sondern bereits und ein weiteres, sehr beliebtes Accessoir für Damen. Die Handtasche.

Wir brauchen garantiert nicht lange darauf warten, bis als nächstes die Schuhe folgen. Oder möchte uns Otto.de in folgenden Spots auf eine viel größere Vielfalt als „nur“ Damenklamotten hinweisen? Wir dürfen gespannt sein – ich bin es jedenfalls.

Bis dato war ich eine absolute „niemals bei Otto.de Bestellerin“. Jetzt würde ich es zumindest nicht mehr ausschließen, denn ehrlich gesagt, geht mir Amazon langsam auf den Keks und meine bis dato dort bestellten Damenklamotten halten sich in Grenzen. Es „turnt“ mich einfach nicht an dort zu shoppen, es bereitet mir keine richtige Shoppinglust. Und Zalando ist mir zu agressiv. Mal sehen, ob mich die Otto-Werbung so langsam umdenken lässt. Aktuell ist scheint er mir jedenfalls die sympathischere Alternative. Zumal – da kann man ja über die Marke Otto sagen, was man will – über viel Erfahrung, über Seriosität, über eine sichere Zuverlässigkeit und Qualität kann sich das Markenimage jedenfalls nicht beklagen.

Ich denke, dass die Marke Otto.de durch diesen Spot jede Menge Sympathiepunkte gesammelt hat. Und daraus folgen garantiert auch jede Menge Neukundinnen.

Obwohl – das muss ich dann doch noch erwähnen, auch viel Negativkritik (oft aber auf sehr niedrigem Niveau) auf youtube dazu zu finden ist. Dabei fasziniert mich am meissten, dass die Leute sich die Zeit nehmen, um darüber einen derartigen Komentar abzulassen. Das zeigt jedoch auch wieder deutlich das Gefahrenpotenzial hinter jeder „kreativen“ Werbung steckt. Nicht jeder findet das selbe lustig/ansprechend/gut/überzeugend. Und da Otto.de im Grunde eine große Masse ansprechend MUSS, ist es gar nicht so sicher, dass es wirklich die große Masse positiv anspricht. Womöglich ist sie schon zu anspruchsvoll.

Es kommt nun also wieder auf das Kampagnenziel an. Wollte Otto.de, ein vielleicht angestaubtes Image aufpolieren? Gab es womöglich zu viele „ungeliebte“ Otto-Kunden die nur alles billigbillig wollen und dann fast alles (natürlich getragen) wieder zurückgesenden?

Mich persönlich haben sie überzeugt mit dieser TV-Werbung.

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McDonald´s Käse mit Witz

Montag, 28. Juni 2010 | Autor:

Sehr gelungen. Die TV-Werbung für den aktuellen Kurzzeitburger „Big Beef Parmesano“. Ob er schmeckt habe ich noch nicht getestet, doch die Werbung lässt uns zumindest glauben, dass es nur der echte, italienische Parmesankäse in den Burger geschafft hat.

Die Werbung macht jedenfalls Spaß. Sie beginnt sehr niveauvoll, schafft eine emotionale Gourmetwelt und durch ein witziges Ende eine gehörige Portion Sympathie zum Produkt und Marke. Endlich mal wieder WM-freie Werbung.

Leider läßt sich der Spot noch nicht hier einbinden. Wird nachgeholt sobald er verfügbar ist.

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Ferrero Rocher wechselt Testimonial und Image

Freitag, 13. November 2009 | Autor:

Die früher ehr elitär wirkenden Werbespots der goldenen Supermarktpraline Ferrero Rocher, wurden in Deutschland ausgetauscht durch einen Spot mit mehr Nähe zur Realität.

Wurde bis dato das goldene Rocher ausschließlich auf Partys oder in Casinos der feineren Gesellschaft zu sich genommen, vermittelt der aktuelle und humorvollere Werbespot mit  Testimonial Jan Josef Liefers eine gewisse Nähe, ja sogar Sympathie zum Produkt.

Natürlich ist das Ambiente immer noch piekfein, doch durch die witzige Umsetzung und einem deutschen und volksnahem Schauspieler, wurde das Markenprodukt ehr auf gleicher Ebene der möglichen Verbraucher gesetzt. Liefers macht wohl zum ersten Mal Werbung und auch das ist ein Vorteil für die Schokokugelmarke. Vermutlich wird sich das aber bald ändern, denn der sympathische Schauspieler wirkt glaubhaft in seinen Rollen.

Und ich sollte Recht  behalten. Jan Josef Liefers wurde schon bald für die neue Toyota Yaris Werbung, dieses Mal mit seinem Serien-TV-Partner Axel Prahl, sehr erfolgreich eingesetzt. Auch hier macht es wieder Spaß den TV-Spot anzuschauen. Sehen Sie dazu meinen Artikel Jan Josef Liefers und Axel Prahl in den neuen Toyota Yaris TV-Spots.

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Der Umzug des Charminbären regt die Deutschen auf

Montag, 1. Juni 2009 | Autor:

Damit haben wir nun wirklich nicht gerechnet.
Unser Artikel über Leonards Umzug bescherte uns die meisten Visits auf dieser Seite seit dem „Busengrabscher“. Nicht einmal Bohlens Würstchen oder sein DB-Debüt erregte die deutschen Gemühter so stark wie Charmins Bärenumzug. Also nicht nur Sex + VIP´s bewirken eine starke Polarisierung in der Werbung, sondern auch…., ja, was eigentlich ist der Grund?

Die einen sind froh, denn sie empfinden das immerhin als Rettungsaktion des süßen Bären. Und das ist schon merkwürdig genug, handelt es sich schließlich nur um ein gezeichnetes Werbetestimonial.
Doch andere rufen gleich zum „Boykott“ auf und wünschen sich, dass niemand mehr das neue Zewa-Soft-samtstark-Papier kauft.
Mit soviel Interesse an diesem Umzug haben gewiss auch die Macher der Werbung und die Entscheider in den Unternehmen nicht gedacht. Denn auch dort dürften Kistenweise Briefe eintreffen, denn wer ein wenig die dortige Online-Communitiy beobachtet wird noch einmal überrascht.

Tränen fließen, Menschen heulen dem alten Produkt, manchmal aber eben nur dem kuscheligen Bären, hinterher. Treue Charminkunden sind stinksauer. Zumal wohl auch der Preis stark erhöht wurde. Aber auch über die Qualität wird hier mit konkreten Vorstellungen und Angaben geschimpft. Zwischendurch antwortet Leonard „persönlich“ und sein Schreibstil läßt vermuten, dass wirklich ein kuscheliger Bär dahinter sitzt und den „Kindern“ gerne Märchen erzählt.

Warum Zewa diese Plattform nicht besser nutzt um in den positiven Dialog mit den wohl treuesten Markenstammkunden zu treten, ist uns schleierhaft! Denn die meisten Kommentare der enttäuschten Kunden sind offensichtlich ernst gemeint. Diese wenigen offiziellen Antworten vom niedlichen Bären dagegen wirken wie copy-paste Dialoge.

Hier der Link zur Community: Die Leonard Community von Zewa

Und hier nochmal der TV-Spot:

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Mission Finanz Check – Jürgen Vogel wirbt für die Stadtsparkasse

Freitag, 15. Mai 2009 | Autor:

Bravo!

Genauso außergewöhnlich, genauso sehenswert wie der Vorgängerspot. Obwohl völlig anders mit einer völlig anderen Botschaft.

Jürgen Vogel spielt in einer übertriebenen „mission impossible“ Kurzverfilmung den ratsuchenden TopAgenten. Der recht einfälltige, spiessige aber typische männliche Testimonial der Sparkasse, macht das ganze erst richtig Rund und ehrlich.

Die Marke Stadtsparkasse hat es gewagt, den Sprung in die unterhaltende Werbung und das als Sparkasse/Bank, dessen Branche so große Angst um ihre Seriosität
hat, dass sie uns mit ihren Spots nur langweilen. Und das nicht erst seit der großen, drohenden Krise.

„Die Sparkasse ist ja keine Bank und kann so einen Quatsch machen“ werden die Wettbewerber sagen. Nur, dass der Endkunge den Unterschied nicht kennt, bzw. für ihn nicht relevant ist. Was ist überhaupt der Unterschied? Richtig. Gar keiner!

Alle „Geldverwahrungshäuser“ kämpfen derzeit mit den Ängsten der Kunden. Die Stadtsparkasse schafft es davon abzulenken und sich wenigstens äußerst sympathisch darzustellen. Und für wen entscheiden sich die meisten, wenn es um Vertrauen geht? Wir werden sehen. Aber laut div. Medien, scheinen die Stadtsparkassen den meißten Neukundenzugang zu haben. Aber gut, das hat nichts mit der neuen Werbung zu tun, sondern mit ihrem guten und seriösen Image

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Auf YouTube ist ein Filmstream gepostet, der wirklich Spaß macht. Das angebliche making-off, sehr unterhaltend gespielt mit Jürgen Vogel und den Teamplayer.

Mein persönliches Fazit: Einfach herrlich! Dankeschön für die gute Unterhaltung.

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Der Deutsche Bahn Spot mit Dieter Bohlen langweilt

Donnerstag, 14. Mai 2009 | Autor:

Endlich habe ich den bereits vor einiger Zeit in der Fachpresse angekündigten TV-Spot der Deutschen Bahn mit Dieterr Bohlen gesehen.

Die Wahl des Testimonials war ja bereits fragwürdig und wurde heiß diskutiert. Prima. Das hat die Deutsche Bahn ja vielleicht noch als positiven Faktor kalkuliert.

Aber die Umsetzung ist doch wirklich enttäuschend, langweilig, und nixsagend.

Bohlen ist doch eh schon unglaubwürdig als DB-Kunde! Warum dann nicht wirklich echten Mut beweisen und Bohlen auf seine unnachahmliche Art dem Ganzen noch etwas Witz mitgeben?

Unglaublich!

Was ist denn die Botschaft? Bohlen muß wie wir auch sparen und fährt deshalb keine teuren Autos mehr, sondern Bahn? Klaro!

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Sara Nuru gewinnt Shooting für Gillette

Donnerstag, 14. Mai 2009 | Autor:

Und wieder ein glücklicher Werbepartner mit ausreichend viel Schleichwerbung in der beliebten Casting Show Germanys next Top Model – Gillette.

Gillette hat in der heutigen Sendung den „Gewinn“ gesponsort (und wer weiß wieviel noch und für wen). Gewonnen hat den Werbevertrag die wirklich süße, hübsche, Schokoladenhäutigen Sara Nuru. Die heimliche Favoritin von Heidi Klum so wird gemunkelt.

Gillette durfte auch gleich das Making-Off der TV Werbung innerhalb der Sendung ausstrahlen – ist das Werberechtlich wirklich alles so legal?

Egal. Die TV Sender haben es zur Zeit wirklich schwer und jede Form der Werbeeinnahme ist aktuell gewiss überlebenswichtig! Denn was jeder mittlerweile gemerkt haben muß ist der enorme Werbepartnerschwund.

Jedenfalls dürfen sich die Werbepartner innerhalb der Casting Show absolut freuen. Denn es gibt wohl kaum eine emotionalere Umgebung um seine bald kommende Werbung sogar ankündigen zu dürfen. Prima Plan die Aufmerksamkeit auf den Werbespot um ein vielfaches zu erhöhen.

Achja, und dann das nachfolgende Lifestyle Magazin „red“ sorgt für ausreichend Wiederholung der Markennennung der Werbepartner. Aber hier ist es natürlich legal, handelt es sich schließlich um ein rein redaktionelles Magazin.

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Monrose darf Werbung für Otto machen

Donnerstag, 14. Mai 2009 | Autor:

Die Casting-Girls Monrose sind seit einiger Zeit für das Versandhaus Otto in der TV-Werbung zu sehen. Mal für ein Gewinnspiel, mal für die neue We love Fashion. Das ist wohl eine Kooperation mit Pro7?

Monrose hat es geschafft sich nicht so leicht auf die Abschußliste setzen zu lassen, sobald die nächste Musik Castingshow begann. Was Monrose von den anderen Bands (ausgenommen No Angels) unterscheidet und geschafft hat ist es Kontinuität und ein sehr weibliches, niveauvolles und sexy Image zu erhalten und zu behalten.

Das hat wohl auch Otto erkannt und sie für die Präsentation der Collection „We Love“ engagiert.

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