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Microsoft Surface – Sexy wie Apple – TheorieTisch

Mittwoch, 21. Januar 2009 | Autor:

Was uns Microsoft in diesem Spot zeigt (Microsoft Surface) haben wir alle schonmal in irgendwelche Sience Fiction Filmen gesehen. Und in der realen Welt beim Apple iPhone.

Microsoft möchte Sexy sein. Sexy wie Apple.

Und Microsoft möchte demonstrieren was man mit Windows 7 alles anstellen kann. Und das ohne überhaupt Windows 7 (dem Nachfolger von Windows Vista) zu erwähnen.

Microsoft möchte Lust auf mehr machen. Auf die Zukunft. Auch ein neues Betriebssystem. Auf neue Produkte und Anwendungen. Ein Betriebssystem für jeden Spieltisch im Casino. Und Brettspiele kann man ja auch gleich in den Wohnzimmertisch von Millionen Haushalten einbauen. Dank Microsoft. Und es wird kein Raum und keine Anwendung geben, die nicht mit einem Touchscreen bedient werden kann. Wir müssen es nur lernen.

Mircosoft packt diese Botschaft jedoch nicht in einen „so wird die Zukunft aussehen Spot“, sondern in ein Produkt. Eben Microsoft Surface. Ein Tisch mit eingebautem Highspeed PC, Microsoft Betriebssystem und einem für Gesten empfindlichen Bildschirm, wie wir ihn von Apple iPhone bereits kennen.

Jetzt dürfen die Entwickler damit spielen und Anwendungen schreiben. Für einen 10.000$ Tisch. Der Aufwand scheint sich zu lohnen, schließlich kann die (teure) Spezialanwendung dann mit dem teuren Tisch gleich an die Unternehmen verkauft werden, die das brauchen (und sich das leisten können).

Und so ganz nebenbei entstehen fertige Software Produkte und Spezialisten die sich mit dieser Technik auseinander gesetzt haben. Und das braucht man, wenn die Technik nächstes Jahr als Windows 7 und normalen Notebooks und kleinen preiswerten Bildschirmen auf den Markt kommt. Hoffen wir, dass die Rechnenpower dann dafür reicht….

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iphone – jeder wird ihn mögen

Montag, 19. Januar 2009 | Autor:

Eigentlich bin ich ja viel zu spät dran, um jetzt noch einen blog-Artikel zum iphone zu posten.

Aber verdammt. Der iphone ist schon echt ne feine Sache. Lange habe ich mich gegen den Hype wehren wollen. Doch bis dato war mir der Zwangsvertrag immer ein Hindernis. Aber, Mensch, als alter apple-Hase kann ich gar nicht anders. Also, scheiß drauf. Her mit dem Teil.

Aber kommen wir zur Werbung. Eigentlich ist sie ja richtig langweilig. Hier wird einem das Produkt vor die Nase gedrückt und einfach nur erklärt und gezeigt was es kann. Kein Image, keine Emotionen, keine Preishammerangebote. Auf das kann man eben alles verzichten, wenn die Produktfunktionen genial und das Produktdesign unglaublich sexy ist und alles zusammen einfach begehrenswert.

Mein persönliches Fazit: seufz-schmacht.

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Pitchen oder nicht? Lohnt sich der Aufwand?

Montag, 19. Januar 2009 | Autor:

Zugegeben, für denjenigen, der einen Pitch ausschreiben möchte, ist es natürlich stets eine spannende Sache. Was gibt es schöneres für einen Marketingleiter als sich zurückzulehnen und abzuwarten, was sich die Agenturen ausdenken? Zumal die Verantwortung schnell, einfach und oft recht günstig auf Vollprofis weitergeleitet werden kann.

Aber Achtung! So einfach ist das auch nicht! Es stimmt zwar, mittlerweile bekommen Sie auch von Top Agenturen „günstig honorierte“ Pitch-Präsentationen geliefert. Aber, ist das Ergebnis wirklich das Selbe wie bei einer kostspieligeren Ausschreibung mit höherem Abstandshonorar? Je geringer das Honorar, je näher sind Sie an dem Praktikanten dran. Es ist Fakt – nicht selten werden Trainees und Juniors bei Billigpitches eingesetzt. Das kann man sogar ein wenig verstehen.

Ich frage mich schon lange, warum sich eine Agentur, mit jahrelanger Erfahrung und ausreichender guter Beispielarbeiten, zu einem offensichtlich zu geringem Pitchhonorar überreden lassen.

Aber kommen denn nur Agenturen mit ausreichend Erfahrungen aus Ihrem Marktumfeld in Frage? Nein, denn wenn eine Agentur noch nie in einem vergleichbaren Markt Erfahrung gesammelt hat, kann genau diese Agentur den frischen Wind in die Kampagne bringen.

Suchen Sie sich also sehr sorgfälltig die zu pitchenden Agenturen aus. Reduzieren Sie die Auswahl auf 2-3 Präsentanten und bieten Sie ein faires Pitchhonorar. Verlangen Sie aber auch – dem Honorar entsprechend – detailierte Ausarbeitungen durch einen Profi. Lassen Sie sich nicht durch die Präsentationsform blenden (das können viele Agenturen sehr gut), sondern lassen sie Zahlen, Kosten, Erfahrung und Plausibilität mitentscheiden.

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Punk ist cool – Honda Jazz

Samstag, 17. Januar 2009 | Autor:

Aha, „punk“ ist das neue Wort für „Vernunft“. Und das Auto von Honda ist eben auch Punk – weil weniger Tanken und somit die Umwelt schonen. Heißt aber Jazz, nicht Punk. Egal. Langweiliges Thema, nett umgesetzt und dabei sogar ein wenig Moralfördernd.

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Mein Fazit: Nett

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Pitch mit Werbeagenturen – Immer fair?

Samstag, 17. Januar 2009 | Autor:

Das Thema Pitch ist in der Werbebranche ein heißes Thema. Früher, also ganz früher, vor etwa 10 und mehr Jahren, war es ein halbwegs fairer Kampf im Wettbewerb mit anderen Agenturen um einen lohnenden Etat zu kämpfen.

Heute kämpfen oft 5 Agenturen um einen 10.000€-Etat und erhalten – wenn Sie Glück haben – 500€ Aufwandsentschädigung. Aber warum nehmen sie dann Teil? „Was sollen wir machen“, ist die Antwort. Diese Antwort ist erstaunlich!

Wenn man sich mit Agenturchefs oder leitenden Mitarbeitern unterhält, scheint es chancenlos für Agenturen diese Situation zu verändern. Die Agenturen ziehen nicht am gleichen Strang und erlauben es den Etat-Holdern sie für lau springen zu lassen. „Die Bedingungen sind oft unfair, wir erfahren weder gegen wieviele Agenturen wir pitchen, noch gegen welche. Und wir erfahren auch oft nicht, um welchen Etat wir kämpfen.“ So hört man viele der Kommunikations-Chefs klagen.

Aber was soll die Heulerei? Mal ehrlich, wenn eine Werbeagentur es nicht schafft, potentielle Kunden von der Qualität ihrer Leistung zu überzeugen und sich diese auch bei einem Pitch fair Vergüten zu lassen, WER DANN? Vielleicht sollten die  klagenden Agenturchefs ihre eigene Stellung im Markt erst einmal in Frage stellen und dann daran arbeiten, wie sie um einen teuren und lästigen Pitchkampf herum kommen.

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Werbung muss unterhalten!

Freitag, 5. Dezember 2008 | Autor:

Jeder Verantwortliche in den Marketingabteilungen möchte eigentlich nur eins: Erfolg mit seiner Kampagne! Erfolg bedeutet: hohe Aufmerksamkeit, wachsende Umsatzzahlen, Steigerung der Bekanntheit.

Aber gerade die Aufmerksamkeit und Bereitschaft, sich Werbung anzuschauen, sind wirklich knappe Ressourcen. Die Angebotsvielfalt wird immer größer und wir werden quasi mit einer riesigen Informationsflut überladen.

Trotzdem stehen 67 %, die sich von der Informationsflut bedrängt fühlen, Werbung mit Witz und Unterhaltungswert positiv gegenüber. Positiv behalten wird was unterhält.

Werbung, mit der man lachen kann, die man nachvollziehen kann erzeugt freundschaftliche Stimmung zu den beworbenen Produkten. Werbung, die unterhält, wird gerne und vor allem länger erinnert. Denn Emotionen prägen sich schneller ein: ob durch Lachen, Gänsehaut oder Spannung.

Also ist meiner Meinung nach unterhaltsame Werbung unverzichtbar. Aus Konsumentensicht muss mich nicht nur das Produkt ansprechen, sondern auch die Geschichte drum herum. Denn an eine gute Geschichte erinnere ich mich und kann davon erzählen.

Das ist es doch was alle Verantwortlichen wollen: Erinnere dich an mein Produkt wenn du im Geschäft stehst und entscheide dich dafür.

Wie z.B. der TV-Spot des Mercedes Benz CLC Sportcoupé

Großartig, wie der kleine Junge mit dem neuen Verehrer seiner Mutter verhandelt.

Ich bin nicht gerade die Zielgruppe und würde mir jetzt auch keinen Mercedes kaufen, aber der Spot hat mich so amüsiert, dass ich mich bis heute an ihn erinnern kann.

So alle Single-Männer: der Spot hat gezeigt wie es geht. Mit dem richtigen Auto überzeugt ihr selbst das kritischste Kind!

Eine simple Geschichte die in jedem Restaurant tatsächlich passiert sein könnte. Praktisch ungeschminkt und nicht retuschiert. Das ist für mich ein Beispiel für gute Werbung. Sie muss zum Schmunzeln bringen, authentisch sein und vor allem positiv in Erinnerung bleiben!

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Lidl lohnt sich

Freitag, 5. Dezember 2008 | Autor:

Ach wie nett! Endlich mal ein Billigsupermarkt, der es geschafft hat 99cent nicht in knallrotfett zu kommunizieren, sondern in emotionale Geschichten eingepackt. Billig muß also doch nicht immer billig aussehen? Hoffentlich hat der Konsument das auch verstanden! Schließlich haben wir ihn Jahrelang mit lautstarken Geizargumenten überhäuft.

Persönliches Fazit: Hinsehen hat sich gelohnt.

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Der Streisand-Effekt

Sonntag, 16. November 2008 | Autor:

Mit Marketing habe ich eigentlich wenig am Hut. Allerdings fasziniert mich das Instrument immer dann, wenn entweder mit geringen Mitteln ein Ziel erreicht wird (z.B. Guerilla Marketing) oder aber ein Schuß nach hinten losgeht.

Dabei kann der negative Effekt einer Marktingskampagne durch eine schlechte Ausführung hervorgerufen werden. Oder aber eine Information wird erst dadurch zu einer (ungewollten) Marketing-Kampagne, weil man unbedingt verhindern will, dass es eine Information verbreitet wird.

Bestes und jüngstes Beispiel ist der die von Lutz Heilmann (MdB, die Linke) durchgesetzte einstweilige Verfügung beim Landgericht Lübeck: Der Wikipedia Deutschland e.V. wird es untersagt die Webseite Wikipedia.de ins Netz zu stellen, solange die kritischen Äußerungen auf der offiziellen Wikipedia Webseite über Lutz Heilmann zu seiner Stasi Vergangenheit nicht zurückgenommen werden. Nun liegt es natürlich nicht in der Macht von dem Verein Wikipedia Deutschland auf die Wikipedia Foundation Einfluß zu nehmen. Trotzdem musste die Seite vom Netz.

Da die Themen Pressefreiheit und Meinungsfreiheit von der Internetgemeinschaft aber sehr Ernst genommen werden, tritt nun der sogenannte Streisand-Effekt ein: In allen wichtigen Blogs Deutschlands wird nun über die einstweilige Verfügung und die Stasi-Vergangenheit von Lutz Heilman berichtet. Auch die großen Medienkonzerne (Beispiel Spiegel.de) greifen nun das Thema gerne wieder auf, welches Medial eigentlich schon 2005 abgeschlossen war.

Der Streisand-Effekt hat seinen Namen von einer Aktion der Schauspielerin Barbara Streisand, die verhindern wollte, dass Luftaufnahmen Ihres Anwesens in Kalifornien auf der Homepage von Pictopia.com gezeigt werden. Auf der Seite von Pictopia.com wurden damals 12.000 Fotos von der Küste Kaliforniens dargestellt. Doch erst die Bemühungen von Barbara Streisand – dieses eine Foto zu verbieten – sorgte dafür, dass plötzlich die ganze Welt das Foto kannte und es so unauslöschlich im Internet verbreitet wurde.

Auch in Deutschland gibt es schon mehrere Beispiele für Mißlungene Aktionen die Pressfreiheit einzuschränken. So weiß seit dem Versuch von Atze Schröder mit der einstweiligen Verfügung gegen den Weser-Kurier vom 20. Dezember 2006 zur Unterlassung der Klarstellung seines bürgerlichen Namens, nun Jeder den echten Namen von Atze Schröder – oder findet ihn im Internet. Vor der Aktion hatte sich wohl kaum jemand dafür interessiert.

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