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Die neue Kampagne der Marke Otto: Ob wohl der Knopf die Antwort weiß?

Sonntag, 21. April 2013 | Autor:

Taucht in Filmen ein roter Buzzer-Knopf auf, weiß der Zuschauer ganz genau: Wenn der gedrückt wird, fliegt den Schauspielern wahrscheinlich gleich das Filmset um die Ohren. Wenn dagegen in den neuen TV-Spots der Marke Otto ein roter Knopf gedrückt wird, weiß der Zuschauer… nichts!

Weder warum die Bikini tragende Frau aus dem Pool den Knopf gedrückt hat noch ob und – falls ja – welche Konsequenzen diese Handlung für das Fortbestehen der Filmkulisse hat.

Im Youtube-Kanal der Modemarke findet sich nun seit einigen Tagen der mysteriöse Werbespot – aber dieses Mal aus der Sicht des Knopfes. Vielleicht bringt der ja etwas Licht ins Dunkle:

YouTube Preview Image

Hm. Auch in diesem Video ist wohl die einzige Antwort, die der Zuschauer zu hören bekommt „Gefunden auf Otto.de“.

Ich hatte es ja schon fast geahnt, die Erzählperspektive dieses mysteriösen Nebendarstellers bringt ebenso wenig Aufklärung, wie das Video aus der Sicht des Kükens. Das der Knopf anscheinend gebürtiger Wiener und leidenschaftlicher (imaginärer) Schachspieler  ist bleibt wohl auch hier die einzig neue Erkenntnis, die ich aus dem Web-Filmchen ziehen konnte.

Auch was die Online-Kapmpagne betrifft, bleibe ich als Zuschauer verwundert mit einer Menge an offenen Fragen zurück. Und mein einziger Gedanke ist: Wow, was für eine tolle Kampagne der Marke Otto!

 

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Die neue Otto-Werbung: Was hat ein Kaktus mit Handtaschen zu tun?

Montag, 8. April 2013 | Autor:

Lach! Eine wundervolle Fortsetzung des Kükenspots.

Und ich bin glatt mit meinem bereits brav gelernten Spruch „Wo hat sie nur dieses Kleid her“ reingefallen.

Dieses Mal geht es in der Otto.de TV-Werbung nicht mehr um das schöne Kleid der verrückten Besucherin, sondern bereits und ein weiteres, sehr beliebtes Accessoir für Damen. Die Handtasche.

Wir brauchen garantiert nicht lange darauf warten, bis als nächstes die Schuhe folgen. Oder möchte uns Otto.de in folgenden Spots auf eine viel größere Vielfalt als „nur“ Damenklamotten hinweisen? Wir dürfen gespannt sein – ich bin es jedenfalls.

Bis dato war ich eine absolute „niemals bei Otto.de Bestellerin“. Jetzt würde ich es zumindest nicht mehr ausschließen, denn ehrlich gesagt, geht mir Amazon langsam auf den Keks und meine bis dato dort bestellten Damenklamotten halten sich in Grenzen. Es „turnt“ mich einfach nicht an dort zu shoppen, es bereitet mir keine richtige Shoppinglust. Und Zalando ist mir zu agressiv. Mal sehen, ob mich die Otto-Werbung so langsam umdenken lässt. Aktuell ist scheint er mir jedenfalls die sympathischere Alternative. Zumal – da kann man ja über die Marke Otto sagen, was man will – über viel Erfahrung, über Seriosität, über eine sichere Zuverlässigkeit und Qualität kann sich das Markenimage jedenfalls nicht beklagen.

Ich denke, dass die Marke Otto.de durch diesen Spot jede Menge Sympathiepunkte gesammelt hat. Und daraus folgen garantiert auch jede Menge Neukundinnen.

Obwohl – das muss ich dann doch noch erwähnen, auch viel Negativkritik (oft aber auf sehr niedrigem Niveau) auf youtube dazu zu finden ist. Dabei fasziniert mich am meissten, dass die Leute sich die Zeit nehmen, um darüber einen derartigen Komentar abzulassen. Das zeigt jedoch auch wieder deutlich das Gefahrenpotenzial hinter jeder „kreativen“ Werbung steckt. Nicht jeder findet das selbe lustig/ansprechend/gut/überzeugend. Und da Otto.de im Grunde eine große Masse ansprechend MUSS, ist es gar nicht so sicher, dass es wirklich die große Masse positiv anspricht. Womöglich ist sie schon zu anspruchsvoll.

Es kommt nun also wieder auf das Kampagnenziel an. Wollte Otto.de, ein vielleicht angestaubtes Image aufpolieren? Gab es womöglich zu viele „ungeliebte“ Otto-Kunden die nur alles billigbillig wollen und dann fast alles (natürlich getragen) wieder zurückgesenden?

Mich persönlich haben sie überzeugt mit dieser TV-Werbung.

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Tipp 4: Namensänderung nur, wenn es absolut nötig ist

Montag, 19. Juli 2010 | Autor:

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Tipp 4: Vorsicht bei Änderung des Marken- oder Produktnamens

Warum? Weil vielleicht die Nachteile überwiegen. Rechnen Sie sehr genau nach, überprüfen Sie, wie bekannt Sie mit Ihrem jetzigen Namen bereits sind. Wiegen Sie die Gründe für einen neuen Namen, gegen die möglichen Kosten auf.

Ich gehe immer noch an keinem Kiosk vorbei um mir ein „Raider“ äh, „Twix“ zu kaufen. Auch passiert es mir heute noch, dass ich von meinem Walkman spreche, obwohl es doch ein iPod ist….das allerdings nur, wenn ich grad ganz arg im Streß bin. Will sagen, dass es eine Generation dauern kann, bis sich der neue Name wirklich verinnerlicht hat. Und man kann nun wirklich nicht behaupten, dass Twix nicht oft benug beworben wurde.

Ganz schnell an den neuen Namen habe ich mich allerdings bei Xing gewöhnt. Vermutlich deshalb, weil der alte Name – wie war er noch? Schnell gegoogled, achja, „OpenBC“! – einfach nicht so emotionalisiert war und mit täglicher TV-Werbung in Mark und Bein übergegangen ist. Und, obwohl der alte Name etwas selbsterklärender war und auch businessmäßiger und so auch seriöser klang, war er tatsächlich schnell wieder vergessen. Irgendwie konnte man mit dem Wort Xing auch besser spielen. „xing mich mal“, heißt es da oft in meinem Maileingang.

Natürlich ist es wichtig, um welches Produkt es sich handelt und was die längerfristigen Ziele sind. Raider konnte sich einfach nicht in allen Sprachen durchsetzen und damals, vor ca. 20 Jahren, sollte der Schokodoppelriegel sich aber ganz unbedingt in allen Ländern und in allen Sprachen durchsetzen.

Am häufigsten ändern wohl „Consultings“ ihre Namen. Hier liegt der Grund meisst darin, dass man sich meinen Tipp 1 nicht vorher durchgelesen hat. Vermeiden Sie Gründernamen! Sobald hier verkauft wird oder der Gründer neue Partner mit einbindet (und wenige Jahre später von diesen dann übernommen wird) wird  der Name geändert. Hier ist es vielleicht auch einfach schon Mode geworden. Zuerst heisst das Unternehmen ca. 50 Jahre lang „Müller Consulting GmbH“, dann für ca. 3-4 Jahre „Müller & Johnsson Consulting GmbH“ und abschließend dann nur noch „Johnsson Consulting GmbH“ (diese Namen hier sind von mir frei erfunden, Ähnlichkeiten zufällig).

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Tipp 3: Finger weg von trendig klingenden Markennamen

Montag, 21. Juni 2010 | Autor:

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Tipp 3: Finger weg von trendig klingenden Namen

Warum? Weil er morgen nicht mehr trendig ist, im Gegenteil, er wirkt schneller altbackig als Sie denken. Und ob Ihre Marke mal richtig kultig wird, hängt nur im geringen Maß vom Namen ab. Obwohl man versuchen kann, dies bereits im Namen zu fördern….meisst allerdings geht das nach hinten los. Insbesondere immer dann, wenn man versucht an einem bereits kultigem begriff anzuknüpften und ähnlich klingen zu wollen.Kult wird meiner Meinung immer das, was eine lange Zeit lang auf dem Markt „durchhält“ und viele „echte Fans“ hat. Die Ahoj Brause war damals überhaupt nicht kultig. Sie war einfach die einzige Brause auf dem Markt die man kannte….erst heute findet „man“ sie kultig. Sie hat bereits die übernächste Generation erreicht und wir „alten Hasen“ finden sie womöglich kultiger als die Kids. Ich hoffe mal, dass nicht alle Kids die Brause nur mit Vodka trinken. Damals war sie einfach nur lecker und schön sauer und auch ohne Vodka toll. Zurück zum Trend- und Kultpotential im Namen.

Als erstes gilt, wer nachmacht hat gute Chancen zu verlieren. Warum alle in den 90er Yahoo oder Google heissen wollten ist klar. Aber wer glaubt, dass der Name alleine oder mit so großem Anteil am Erfolg Schuld war, täuscht sich gewaltig. Das einzige was man hier erkennen kann ist, dass man sehr wohl mit, für damalige Markenerkenntnisse untragbare Namen, sehr erfolgreich werden kann, solange der Name aussergewöhnlich, aussprechbar, merkbar und erstmalig ist. Das wiederrum wird von Jahr zu Jahr schwieriger. Zigtausende Marken und Firmen werden jährlich mit einem Namen versehen. Und zwar um ein vielfaches mehr, als es vor 10 Jahren der Fall war. Es ist schlichtweg so, dass es kaum noch gute, neue Namen gibt (die dann auch noch als Domain zu haben sind!). Daher ist höchste Kreativität, eine Hand voll Erfahrung und nicht selten, ein sehr langer Atem gefragt, denn nur selten gelingt die Namensfindung und erfolgreiche Markenanmeldung auf Anhieb.

Wann aber sind trendige Markennamen erlaubt? Im Grunde nur dann, wenn es sich um ein so stark trendiges und aktuelles Produkt handelt, welches von Anfang an nur für den „Moment“ geschaffen wurde und nicht darauf aus ist für 10, 20 oder 100 Jahre zu überleben. Doch diese Planung gibt es nur selten.

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Logodesign für 99€

Samstag, 15. Mai 2010 | Autor:

Ich muss zugeben, als Agenturchefin und Markenentwicklerin bin ich überrascht, wie günstig mache sogenannten Designagenturen (meisst Internetplattformen) Logoentwicklungen anbieten können.

Aber mal abgesehen von dem Kleingedruckten und dem möglichen Ärger der sich oft ergibt, wenn keine Zeit für ausführliche Gespräche bleibt, was ist bei 99€ oder 199€ zu erwarten?

99€ sind max. 3 std. Arbeitsleistung bei europäischen Designern. Sind Sie wirklich der Meinung, dass in 3-6 Stunden ein professionelles Ergebnis geschaffen werden kann?

Klar, wenn es sich um eine kleine Backstube handelt, die einfach nur einen hübsch gestalteten Schriftzug für den Eingang und auf Angebotsflyer benötigt, kann ich sehr gut verstehen, dass man hier sparen und mit den Ergebnissen zufrieden sein kann. Insbesondere dann, wenn Sie gar nicht planen, dass Ihr Unternehmen mal eine relevante Marke werden soll.

Doch sobald Sie größere Ziele haben, vertrauen Sie hier nur auf professionelle, erfahrene Agenturen. Denn was Sie heute sparen, wird später sehr teuer.

Es gibt auch günstige Logoentwicklungen bei Profiagenturen. Insbesondere für junge Startup-Unternehmen. Sprechen Sie mit uns. Unverbindlich.

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Warum es sich lohnt in die Marke zu investieren?

Freitag, 13. November 2009 | Autor:

Je größer das Vertrauen zu einer Marke, desto höher die Chancen, höhere Preise durchzusetzen! Klingt logisch, ist es auch. Klingt einfach? Ist es aber nicht.

Jeder von uns hat es schon selbst getan. Vielleicht sogar jeden Tag im Supermarkt. Lieber zahle ich für ein Produkt einer bekannten und mir sympathischen Marke ein paar Euro mehr als für eine NoName oder einer mit unsympathischen Marke. Ob das Produkt tatsächlich besser ist, ist durch den Verbraucher selten feststellbar.

Bei Entscheidungen für den Kauf technischer Geräte wiederum, können sehr wohl gemachte Erfahrungen mit einspielen und das Wissen über den tatsächlichen Wert steigern. Das kann auch Markenübertreifend Einfluss nehmen. Habe ich mit einem teureren Markenprodukt schlechte Erfahrung gemacht oder gute mit einem billigeren NoName Produkt, fließt das in alle meine zukünftigen Einkaufsentscheidungen mit ein.

Schon lange nicht mehr reicht gute Werbung aus um ein Produkt zu einer wertvollen Marke zu machen. Eine Hohe Bekanntheit und Sympathie ist der erste Weg in die Köpfe der potentiellen Kunden. Hierfür sind groß angelegte Werbekampagnen oft sehr wichtig. Doch erst das positive Markenerlebnis macht einen Kunden zu einem glücklichen Kunden und somit zu einem treuen Kunden und bestenfalls zu einem Empfehler.

Zum Markenerlebnis gehört heute jede Menge. Das beginnt natürlich schon beim Verkaufsgespräch. Bestenfalls durch einen kompetenten Verkäufer oder aber durch das Internet. Der Service bei Lieferung und Reklamation ist Ausschlag gebend für zukünftige Einkaufsentscheidungen und für die mögliche Empfehlung dieser Marke an Freunde und Bekannte UND ins Internet. Unzählige Menschen geben mittlerweile Ihre Meinung zu Produkt und Service in alle möglichen Portale zum Besten. Erhält ein Produkt, z.B. bei Amazon, einen oder gar mehrere negativen Einträge, wird sich das bald in den Umsatzzahlen niederschlagen. Mittlerweile informieren sich Produktinteressierte auf Amazon und ähnlichen Shops und Bewertungsportalen vor dem Kauf eines Produktes sehr ausführlich. Und zwar völlig unabhängig davon, ob sie den eigentlich Kauf dort planen oder nicht. Während die Webseite des Markeninhabers ehr nur noch Sammlung von technischen Details gehört. Wenn überhaupt.

Eine Marke bekannt zu machen ist einfach (kostet nur viel).

Ein Marke sympathisch und positiv darzustellen ist schon etwas schwieriger.

Ein Marke dauerhaft positiv erlebbar zu machen ist nur möglich, wenn es sich durch das komplette Markenerlebnis zieht. Werden hier Fehler gemacht, wird jede Werbekampagne schlichtweg um ein vielfaches teurer. Ein schlechtes Image umzukehren ist Schwerstarbeit.

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Jack Wolfskins Markenschutz führt zu Markenfrust

Sonntag, 8. November 2009 | Autor:

Die Protestwelle in Bloggs auf Wolfskins Abmahnwahn war und ist gewaltig. Schon immer hat das Unternehmen seine Tazen über Anwälte verteidigt. Viel zu oft schon wurden Kleinstanbieter und Privatpersonen, die ganz naiv einfache T-Shirts mit Tatzenpfötchen bedruckt hatten, durch teure Anwälte abgemahnt.

Warum aber erst jetzt dieses Gehabe in die breite Öffentlichkeit gerät verdanken wir den Bloggern. Während sich bis dato nur die Tageszeitung „Taz“ dafür interessierte, denn auch diese sind immer mal wieder im Visier der Tazenschützer geraten, berichten aktuell unendlich viele Blogger über diese übertriebene Gangart. Hat die Tageszeitung „Taz“ sogar nachweisslich die Taze einige Jahre vor Jack Wolfskin entwickelt – nur eben nicht schützen lassen – darf sie heute ausschließlich die Taze auf ihrer Zeitung drucken. Und wehe die „Taz“ erlaubt sich Tazen auf Handtücher zu drucken…

Die „Taz“ alleine hatte es leider nie geschafft, diesem Wahn ein Ende zu setzen. Es waren die vielen kleinen und großen Bloggs und engagierte Freizeitschreiberlinge die dem Markenhüter deutlich machten, was „wir alle“, und dazu gehören erstaunlich viele Wolfskin Liebhaber, über dieses Vorgehen denken.

Dabei sind folgende Tatsachen besonders ärgerlich:

1. Wieso ist es möglich, dass Anwälte ein heiden Geld damit verdienen, alles und jeden kostenpflichtig abzumahnen der offensichtlich unbewußt, und ggf.  nur eventuell, einen Markenschutz verletzt hat?

2. Wieso überhaupt darf man die Darstellung einer Taze so allumfänglich schützen lassen? Wer hat eigentlich den menschlichen Fußabdruck schützen lassen? Oder den Fingerabdruck? oder einen Tisch? Einen Stuhl?

3. Wie kann eine Marke seine eigene Zielgruppe (tendeziell ein wenig links, sehr gebildet, umweltbewußt, menschlich mit einem hohen Gerechtigkeitsempfinden) so unterschätzen und sich mit einem wohlig, guten Gefühl für einen solchen Weg entschieden haben?

Markenschutz ist richtig! Markenschutz ist wichtig! Und es ist auch wichtig das Corporate Design (also insbesondere die Bildmarke Taze) zu schützen. Doch geht es im eigentlichen Markenschutz ehr darum vor echten und für das Wohl einer Marke tatsächlich, gefährlichen Markenpiraten zu schützen. Und es ist auch in Ordnung offensichtlich nichtwissende Dawanda-Basterlinnen und Kleinstunternehmer mit klarer Botschaft darüber zu informieren, dass sie hier womöglich eine Markenverletzung begehen. Doch müssen ausgerechnet Anwälte die Gewinner in diesem Spiel sein?

Es ist bestimmt oft so, dass nicht wirklich klar ist, ob in jedem Fall Jack Wolfskin gewinnen würde. Es ist nur klar, dass Jack Wolfskin am längeren Hebel sitzt, denn wer abmahnt darf den Streitwert festlegen. Und wer von den Hobbybastlern und Kleinstunternehmen hat schon zigtausende Euro rumliegen um hier in den juristischen Kampf zu gehen? Recht erhält in Deutschland in solchen Fällen nämlich leider meißt kampflos derjenige, der mehr Geld zur Verfügung hat.

So ist es in vielen Unternehmen üblich Anwälte damit zu beauftragen, jeden und alles abzumahnen, der in die Nähe der eigenen Marke gerät. Meißt wissen nicht einmal die Unternehmer oder Marketingleiter, wer überhaupt Abmahnungen erhalten hat. So vielleicht auch bei Jack Wolfskin? Doch in Zukunft wird dies laut Geschäftsführer Manfred Hell anders gehandhabt. Eine späte Erkenntnis doch immerhin haben es die Blogger und später auch die großen Medien geschafft, den bisher sehr bissigen Wolf zu besänftigen. Einige betroffene Tazenstricker haben wohl sogar ihre Abmahngebühr zurück erhalten. Fein. Sehr fein. Weiter so.

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Image versus Markenkern

Samstag, 18. Juli 2009 | Autor:

Das Image einer Marke darf nicht verwechselt mit dem Markenkern.

→ Image ist, wenn auch nicht einfach und selten billig, steuerbar.
→ Der Markenkern ist eine feste Konstante.

→ Image ist, was etwas zu sein scheint und wird bewusst wahrgenommen.
→ Der Markenkern ist was er ist und wird ehr unbewusst, oft sogar wie ein Mythos
wahrgenommen (Freiheit&Abenteuer Marlborough).

→ Image ist eine „allgemeine Meinung“ und kann sich ändern.
→ Der Markenkern ist keine Meinung und kann sich auch nicht ändern.

Der Markenkern/die Markenidentität stehen aber in enger Beziehung zum Markenimage.

So sollte das Markenimage den Markenkern stets reflektieren.

Thema: Allgemeines, Wissenswertes & Agentursprache | 2 Kommentare

Der Markenkern ist die Seele der Marke

Samstag, 18. Juli 2009 | Autor:

Der Markenkern gibt das zentrale Nutzenversprechen gegenüber dem potentiellen Kunden an.

Dieser Nutzen kann funktionaler wie auch emotionaler Art sein. In jedem Fall aber muss er für den Kunden wertvoll sein. Und, damit sich überhaupt jemand dafür interessiert, muss er sich von anderen Marken deutlich unterscheiden.

So ist der Markenkern die Ausgangsbasis jeder weiteren Markenaktivität.

Das bedeutet, jede Komunikation, jede Aktion, einfach alles was im Namen der Marke nach Außen tritt, muss den Markenkern reflektieren.

Vertrauen und Identität wird aber erst durch die richtige Ausdrucksform aufgebaut (also äußeres Erscheinungsbild, Kommunikation und Verhalten gegenüber dem Kunden).

Daher ist auch vor jedem neuen Produktlaunch eine wichtige Entscheidung in Sachen Markenstrategie zu treffen:

→ passt dieses neue Produkt zum Markenkern und kann in die Markenwelt integiert werden?

→ Oder muss (mit viel Energie und hohem Kostenaufwand) eine eigene Marke mit einem eigenen Markenkern entwickelt werden?

In vielen Unternehmen ist der Markenkern nicht einmal bekannt oder bewußt in den Köpfen der Marketingmitarbeiter. Oft wurde dieser noch gar nicht ermittel. Nicht selten liegt der Grund darin, dass ein gutes Produkt entwickelt wurde und der Erfolg sich nahezu von selbst einstellte. Erst mit den Jahren, wenn der Verkaufsdruck oder der Wettbewerb größer wurde, sucht man den Blick nach Innen. Was macht uns/das Produkt einzigartig? Und zwar aus der tatsächlichen Sicht des Kunden, des Konsumers?

Suchen Sie den Markenkern in Ihrem Unternehmen? Die wildefreunde Werbeagentur in München ermittelt mit Ihnen gemeinsam, im Rahmen eines Workshops, den Kern Ihrer wertvollen Marke.

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