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Pitch mit Werbeagenturen – Immer fair?

Samstag, 17. Januar 2009 | Autor:

Das Thema Pitch ist in der Werbebranche ein heißes Thema. Früher, also ganz früher, vor etwa 10 und mehr Jahren, war es ein halbwegs fairer Kampf im Wettbewerb mit anderen Agenturen um einen lohnenden Etat zu kämpfen.

Heute kämpfen oft 5 Agenturen um einen 10.000€-Etat und erhalten – wenn Sie Glück haben – 500€ Aufwandsentschädigung. Aber warum nehmen sie dann Teil? „Was sollen wir machen“, ist die Antwort. Diese Antwort ist erstaunlich!

Wenn man sich mit Agenturchefs oder leitenden Mitarbeitern unterhält, scheint es chancenlos für Agenturen diese Situation zu verändern. Die Agenturen ziehen nicht am gleichen Strang und erlauben es den Etat-Holdern sie für lau springen zu lassen. „Die Bedingungen sind oft unfair, wir erfahren weder gegen wieviele Agenturen wir pitchen, noch gegen welche. Und wir erfahren auch oft nicht, um welchen Etat wir kämpfen.“ So hört man viele der Kommunikations-Chefs klagen.

Aber was soll die Heulerei? Mal ehrlich, wenn eine Werbeagentur es nicht schafft, potentielle Kunden von der Qualität ihrer Leistung zu überzeugen und sich diese auch bei einem Pitch fair Vergüten zu lassen, WER DANN? Vielleicht sollten die  klagenden Agenturchefs ihre eigene Stellung im Markt erst einmal in Frage stellen und dann daran arbeiten, wie sie um einen teuren und lästigen Pitchkampf herum kommen.

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Thema: Agentur Pitch

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Ein Kommentar

  1. 1
    Bernd 

    In fast keiner Branche verlangt man von Dienstleistern Vorleistungen, die in die abertausende gehen ohne Sicherheit den Auftrag zu bekommen. Eine vollkommen absurde Situation.

    Bitter, bitter

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