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Jan Josef Liefers und Axel Prahl in einem neuen Fall für Toyota

Freitag, 28. Februar 2014 | Autor:

Das Wort „Fall“ ist ein sehr vielseitig-einsetzbarer Begriff.

Beispielsweise steht das Wort für jenen – zumeist sehr kurzen – Moment, in dem sich eine Person spontan und vollkommen unerwartet auf direktem Weg von einer aufrecht-stehenden in eine verrenkt-liegende Position am Boden begibt. Gemeinhin auch als „Hinfallen“ oder „Sturz“ bezeichnet.

Zum anderen kann damit aber auch ein bisher noch ungeklärter Tatbestand im Bereich der Forensik gemeint sein, dessen Aufklärung Gerichtsmediziner und Kriminalkommisare in aller Regel etwas länger aufhält, als nur einen kurzen Moment.

Welcher Art „Fall“ gemeint ist, ist dabei immer abhängig vom Kontext.

Von Fall zu Fall mit Jan Josef Liefers.

Nehmen wir zum Beispiel den Schauspieler Jan Josef Liefers.

Im Kontext des sonntäglichen Primetime-Programms zwischen 20:15 und 21:45 Uhr löst er in seiner Rolle als Gerichtsmediziner Karl Friedrich Boerne einen Fall, in den Werbepausen des deutschen TV-Programms dagegen kommt er zu Fall.

Und zwar als Testimonial für die Marke Toyota:

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Eine Sache gilt allerdings sowohl für die Tatort-Filmreihe als auch für die TV-Spots: Wo ein Jan Josef Liefers zu sehen ist, ist auch ein Axel Prahl nicht weit.

Mit den beiden Tatort-Ermittlern sitzen keine unbekannte Testimonials hinterm Toyota-Lenkrad. Seit einem Jahr leihen die beiden Männer der Auto-Marke nun schon ihr Gesicht: Unter anderem haben sie auch schon den Toyota Yaris in Szene gesetzt – und zwar äußerst erfolgreich.

Im aktuellen TV-Spot sind die Rollen erneut klar verteilt: Jan Josef Liefers alias Karl Friedrich Boerne mimt den Besserwisser aber letzten Endes sitzt dann doch sein Kollege Axel Prahl bzw. Frank Thiel am längeren Hebel…

Oder besser gesagt im neuen Modell der Marke Toyota mit geprüfter 100.000 Kilometer-Pannenfreiheit.

Und neben dem charismatischen Auftritt der beiden Schauspieler kommt aber auch die Markenbotschaft nicht zu kurz: Sowohl Pulse-Running-Profi Liefers als auch Auris-Fahrer Prahl achten bei ihrer Wahl der Fortbewegungs-Methode darauf – um es in den in der eleganten Wortwahl von Herrn Liefers zu formulieren – „eine optimale Energiebilanz zu produzieren“.

Nur bringt die Wahl des Hybrid-Autos als Fortbewegungsmittel einen klaren Vorteil mit sich… – es ist eindeutig weniger anfällig für Pannen… 😉

Fazit: Wie auch die Vorgänger-Spots für den Toyota Yaris liefern die beiden Tatort-Kommissare in Kombination mit der Marke Toyota einen sehr ansprechenden TV-Spot, der zur Unterhaltung in den Werbepausen beiträgt. Und dennoch wird das Marken-Produkt durch das Tatort-Staraufgebot nicht in den Schatten gestellt. Die Hauptrolle spielen hier immer noch der Auris Hybrid und die dazugehörige Markenbotschaft… 😉

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Marke McFit als emotionaler Drill-Instructor

Freitag, 21. Februar 2014 | Autor:

Geht es Ihnen vielleicht auch so?

Eigentlich würde ich ja wirklich gerne ein bisschen mehr auf meine sportliche Figur achten, mich gesund ernähren und regelmäßig ins Fitness-Studio gehen statt abends immer nur faul vor dem TV zu hängen und das untrainierte Dasein einer Couch-Potatoe zu fristen.

Nur gibt es da ein Problem: Immer dann, wenn ich kurz davor bin dem Fitness-Studio ums Eck den längst überfälligen Besuch abzustatten und mich voller Elan aufs Laufbahn zu stürzen, überfällt mich – vollkommen unerwartet und aus dem Hinterhalt – der innere Schweinehund.

Ohne Rücksicht auf meinen gerade noch vorhandenen Tatendrang stürzt er sich auf meine Motivation und trampelt sie nieder… – und am Ende liege ich dann doch wieder vor dem TV.

Marke McFit fordert: „Mach dich wahr“

Der könnte sich allerdings in nächster Zeit als echte Wunderwaffe gegen den inneren Schweinehund herausstellen. Denn in den Werbepause ist derzeit ein TV-Spot der Marke McFit zu sehen, der mit viel Emotion und packenden Bildern an den sportlichen Ehrgeiz appelliert:

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„Aber jedes Mal, wenn deine Muskeln brennen, spürst du das Feuer in dir.“ – Das nenn ich mal eine Motivation. Und gleichzeitig auch noch eine so ehrliche Ansage der Fitness-Marke. Hmm… vielleicht sollte ich eines dieser McFit-Studios doch mal etwas genauer unter die Lupe nehmen. 🙂

Fazit: Ein schöner und gelungener TV-Auftritt der Marke McFit, der mit dem Kampagnen-Motto „#Machdichwahr“ vor allem einer jungen, ehrgeizigen Zielgruppe aus der Seele sprechen dürfte…

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Google Nexus und der Kampf gegen das Lampenfieber

Freitag, 29. November 2013 | Autor:

Das Herz flattert im Takt mit den Stimmbändern, die Knie werden weich und von den Achseln bis zur Taille breitet sich langsam ein gefühlt riesengroßer Schweißfleck aus.

…Körperliche Phänomene, die Ihnen nur allzu gut vertraut sein dürfen. Denn dem berüchtigten Lampenfieber entkommt so schnell keiner! Als Überbleibsel der Evolution lauert es immer dann auf uns, wenn wir vor den Säbelzahntigern unserer Zeit stehen: Vorstellungsgesprächen, Bühnenauftritten und (wissenschaftlichen) Vorträgen.

Nun spielt das allseits gefürchtete Lampenfieber auch eine Paraderolle im deutschen Werbe-Fernsehen.

In der aktuellen Kampagne der Marke Google begleiten wir einen kleinen Jungen, der sich zum ersten Mal seiner größten Angst in Form eines Referats vor der ganzen Schulklasse stellen muss.

Und ganz nebenbei lernt der aufmerksame Zuschauer dabei auch noch eine ganz neue Methode kennen, wie Lampenfieber erfolgreich bekämpft werden kann: nämlich mit dem neuem Google Tablet Nexus 7.

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Fazit:

In diesem TV-Spot setzt die Marke Google nicht nur auf klangvolle Zitate von Erich Kästner und Johann Wolfgang von Goethe, sondern auch auf jede Menge Emotionen. Der Zuschauer fühlt mit, wenn der kleine Held aus Angst vor einer Blamage nur schwer einschlafen kann und schließlich nach erfolgreichem Vortrag sogar mit einem Lächeln seines heimlichen Schwarms belohnt wird.

Aber nicht nur das!

In dem Auftritt steckt neben einem schön anzusehenden TV-Spot auch ein Beispiel für erfolgreiche Markendehnung. Denn die Marke Google steht längst nicht mehr nur für einen Suchmaschinendienst, sondern stellt mit Kampagnen wie dieser vor allem seine Endgeräte  in den Fokus.

Wir dürfen also gespannt sein, wie sich die Marke Google in Zukunft weiterentwickelt… Zumal nach diesem TV-Spot ja auch noch eine wichtige Frage offen bleibt: Hilft denn das Google Nexus tatsächlich auch beim Lampenfieber vor dem ersten Date? 🙂

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Ebay und der tierisch-neue Markenauftritt

Donnerstag, 28. November 2013 | Autor:

Falls Sie zu den stolzen Hamsterbesitzern dieses Landes zählen, kennen Sie dieses Phänomen sicherlich auch: Sie setzen den kleinen Nager in sein Laufrad und der läuft und läuft und läuft…

In Tierfachgeschäften und einschlägigen Zeitschriften neigte man bisher dazu, den Haustierbesitzern weismachen zu wollen, dass diese – im wahrsten Sinne des Wortes – fortlaufende Beschäftigung den Hamstern Spaß macht und sie als tägliches Fitnesstraining in Bewegung hält.

Die Marke eBay aber scheint es besser zu wissen.

Im aktuellen TV-Spot verrät uns das Internetauktionshaus: Hamster haben ein höheres Ziel hinter der ganzen Laufradrennerei. Ihr größter Wunsch ist es nämlich, einmal hoch hinauszukommen und in luftigen (Laufrad-)Höhen die Aussicht zu genießen.

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Zum Glück ist die Marke eBay auf den Hund gekommen.

Der Vierbeiner scheint in stundenlangen Beobachtungen die Misere seines Haustier-Kollegens erkannt zu haben und fasst sich kurzerhand ein Herz bzw. Herrchens Tablet. Zwei, drei Hand- …. ähm Pfotengriffen und schwups! ist das neue Riesenrad gekauft. Selbstverständlich mit Motorantrieb. (Mit welchen finanziellen Mitteln der Hund die einstige Rummel-Attraktion erwerben konnte, sei an dieser Stelle übrigens dahingestellt.)

Und das Ende der kleinen Spot-Geschichte?

Das tierische Testimonial sitzt überglücklich in seinem Riesenrad-Geschenk und genießt die Aussicht auf Hund und Herrchen – ganz ohne sich abstrampeln zu müssen.

Bleibt zum Schluss nur noch eine Frage: Hat der Markenauftritt auch für eBay ein Happy-End?

Der neue TV-Spot ist irgendwie so ganz anders als die bisherigen Auftritte, die man von der Marke eBay kennt. Und das hat auch einen guten Grund. Denn diesen Herbst wartete eines der größten Internetauktionshäuser mit einer Neuerung auf.

eBay positioniert sind nicht länger als Plattform, auf der sämtliche Gegenständen in altbekannter  „3, 2, 1… Meins“-Manier ersteigert werden können, sondern will seinen Kunden fortan ein individuelles Shopping- und Marken-Erlebnis bieten.

Wer in den letzten Wochen die Startseite der Marke besucht hat, hat die Umsetzung dieser Neu-Positionierung bestimmt auch schon bemerkt: Hier erwartet den shopping-freudigen Internetbesucher nämlich ein personalisierter (Produkte-)News-Feed angepasst an die individuellen Interessen des Kunden.

Hm, zumindest den ein oder anderen Vierbeiner scheint diese neue Markenstrategie ja schon mal überzeugt zu haben… 🙂

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Marke eBay, Hamster Hank und das perfekte Weihnachtsgeschenk

Donnerstag, 28. November 2013 | Autor:

Wetten, dass ich mit Hilfe eines 33-sekündigen TV-Spots Ihre Gedanken steuern kann?

In wenigen Sekunden werden Sie an nichts anderes mehr denken können, als „Ach Gott, ist das süß“.

Glauben Sie nicht?

Hm, dann sollten Sie aber wissen, dass ich eine ziemlich überzeugende Werbe-Strategie der Marke eBay und das Kindchenschema auf meiner Seite habe.

Aber lassen wir es doch einfach mal drauf ankommen:

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Zugegeben, der Handlungsablauf des neuen Spots der Marke eBay weist gewisse Parallelen zu seinem Vorgänger auf: Hamster Hank läuft und läuft und läuft immer noch in seinem Laufrad; und auch Hund Riley scheint weder seiner altruistischen Großzügigkeit noch seiner Freude am Online-Shopping überdrüssig zu werden.

Nur viel Geld für Geschenke – das scheint der geschäftstüchtige Vierbeiner mittlerweile nicht mehr übrig zu haben.

Im Gegensatz zum letzten Spot, in dem das eBay-Testimonial Riley noch ein Riesenrad für seinen kleinen Haustier-Kollegen springen lies, reicht es zu Weihnachten gerade einmal für ein wintertaugliches Wollset bestehend aus Schal und Mütze.

Im Riesenrad weht einem um diese Jahreszeit aber auch schon mal ein rauer Wind entgegen.

Und weil die Geschenkidee so schön und gleichzeitig ja auch so nützlich an kalten Wintertagen ist, bekommen Hund und Herrchen ebenfalls ein Set dazu.

Fazit: 

Auch wenn die Geschichte des TV-Spots vielleicht nicht gerade durch Einfallsreichtum glänzt, aber spätestens beim Anblick des kleinen Hamsters Hank mit seinem kleinen, roten Woll-Mützchen dürfte klar sein, welche Marke derzeit die süßesten Testimonials im deutschen TV präsentiert… 🙂

Die tierischen Markenbotschafter sorgen für reichlich Aufmerksamkeit bei der werberelevanten Zielgruppe und beeinflussen die Wahrnehmung der eBay-Angebote positiv.

Der dazugehörige Kampagnen-Claim lautet „Was immer dich inspiriert…“.

Hm, es würde mich nicht wundern, wenn die zwei äußerst sympathischen und süßen Testimonials nicht nur Tierliebhaber dazu inspirieren mal wieder auf der Shopping-Plattform vorbeizusehen… 🙂

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„Yes weiss can“ – Marke Ferrero setzt auf die etwas andere Art der Wahl-Werbung

Mittwoch, 28. August 2013 | Autor:

Im Jahre 1864 brachte ein deutscher Philologe mit dem klangvollen Namen August Methusalen Georg Büchmann ein internationales Sammelwerk der bekanntesten Redewendungen heraus.

Unter dem Titel „Geflügelte Worte“ sammelte er sozusagen alle Zitate mit Ohrwurm-Charakter: Formulierungen, die dem Wortschatz eines Einzelnen entspringen und so eingängig sind, dass sie in den allgemeinen Sprachgebrauch übernommen werden.

Geht ins Ohr, bleibt im Kopf.

Heute, fast 150 Jahre nach seiner Entstehung, findet sich dort unter dem Buchstaben ‚Y‘ unter anderem auch ein Zitat des US-Präsidenten Barack Obama: „Yes we can.“

Zum ersten Mal hörten diese Phrase die Bürger im us-amerikanischen Bundesstaat New Hampshire nach den Vorwahlen am 8. Janur 2008. Von dort aus eroberte der Wahlkampfslogan dann – sozusagen im Flug – die ganze restliche Welt.

Eine Botschaft wie aus der Luft gegriffen?

Und zappt man heute durch die Werbeblöcke des deutschen TV-Programms so scheint das geflügelte Wort – ganze fünf Jahre später – nun auch beim Süßwarenhersteller Ferrero gelandet zu sein.

Im aktuellen TV-Spot der Marke ist derzeit nämlich ein Küsschen in der Variante „weiße Schokolade“ zu sehen, dass an einem Rednerpult steht und einer jubelnden Zuhörerschaft die frohe (Werb-)Botschaft verkündet: „Yes weiss can.“

Allerdings scheint die Begeisterung auf das Publikum vor den Bildschirmen nicht überschwappen zu wollen…

Ganz im Gegenteil! Im Netz sorgt der TV-Spot derzeit für einige Furore. Denn eine TV-Kampagne mit der Botschaft „Deutschland wählt weiß. Weiße Küsschen für immer.“ zu produzieren ist nicht ganz ungefährlich…

Grund Nr. 1:

Betrachten wir mal die Botschaft „Yes weiss can“ für sich genommen. Dann muss man die Marke Ferrero leider darauf hinweisen, dass der einst so euphorisierende Slogan des Herrn Obama in den letzten Monaten so einiges an Glanz verloren hat.

Noch vor wenigen Wochen kursierte das geflügelte Wort in der Abwandlung „Yes we scan“ im Netz und brachte mit einer durchaus zynischen Note die weniger ruhmreichen Seiten seines politischen Wirkens auf den Punkt.

Um vom Image des einstigen Wahlkampf-Slogan also wirklich profiteren zu können, ist die Süßwaren-Marke wahrlich ein paar Jährchen zu spät dran…

Grund Nr. 2:

Aber lassen sie uns noch einen Blick auf die gesellschaftlichen Rahmenbedingungen werfen.

In Deutschland finden in gut drei Wochen Bundestagswahlen statt. Und warum sollte eine Süßwaren-Marke ein solches Event nicht zu Marketing-Zwecken nutzen, um mit Wahl-Werbung der etwas anderen Art die Zustimmung der werberelevanten Zielgruppe zu gewinnen?

Hm, ganz so einfach ist es nicht.

Denn Wahlwerbung unterliegt in Deutschland zwei klaren Richtlinien. Zum einen darf sie erst zwei Monate vor einer Wahl geschaltet werden, zum anderen gehorcht sie den ungeschriebenen Regeln der ‚political correctness‘.

Soll heißen: Sämtliche Ausdrucksweisen, die jemanden aufgrund seiner ethnischen Herkunft, seines Geschlechts usw. diskriminieren, werden in aller Regel vom Großteil der Gesellschaft strikt abgelehnt und sanktioniert.

Und wenn es um das Thema Politik geht, sind eben auch Farben nicht nur bloße, beschreibende Adjektive, sondern werden darüber hinaus zum Symbol für eine bestimmte politische Gesinnung oder Zugehörigkeit zu einer ethnischen Gruppe.

Ferrero Küsschen als erste Wahl?

Folglich hat im politischen Kontext – in den sich die Marke Ferrero durch das Kampagnen-Motto „Wahlwerbung“ ja selbst gebettet hat – eine Werbeaussage wie „Yes weiss can“ oder „Deutschland wählt weiß“ einen äußerst fragwürdigen Unterton, der vielen Spot-Rezipienten übel aufstößt…

Der neue TV-Spot der Marke Ferrero Küsschen hinterlässt also vor allem eine Menge offener Fragen…

Wird von den (Netz-)Kritikern vielleicht ein zu harter Maßstab an einen TV-Spot angelegt, der eigentlich weit davon entfernt ist eine politische Botschaft vermitteln zu wollen? Und der lediglich ein Süßwaren-Produkt bewerben will, das sich nun mal vor allem durch seine weiße Farbe – in Abgrenzung zur Variante Vollmilch – auszeichnet?

Oder provoziert die Marke Ferrero mit diesem TV-Auftritt ganz bewusst? Ganz nach dem Motto auch schlechte PR ist gute Presse…

 

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Touristik-Marke Expedia stellt vor die Wahl: Macchiato-Träger oder Bulgarien-Urlauber?

Samstag, 20. Juli 2013 | Autor:

Wie steht es eigentlich um Ihre Soft Skills?

Ohne eine weitreichende soziale Kompetenz und professionelles Feingespür fürs Zwischenmenschlichen scheint es ja heutzutage im beruflichen Leben gar kein Vorankommen mehr zu geben.

Vor allem wer ganz nach oben will und regelmäßig nach dem Chef-Sessel Ausschau hält, der tut gut daran, nicht nur an seiner akademischen und beruflichen Ausbildung zu feilen, sondern vor allem an seiner sozialen. Seien Sie an dieser Stelle aber gewarnt: Egal wie Sie Ihre Soft Skills in der beruflichen Praxis anwenden, aber Finger weg von kalorienarmen Macchiatos!

Wie Sie stattdessen ordentlich Bonus-Punkte beim Chef einfahren können, zeigt Ihnen das folgende Lehrvideo – gesponsert von der Marke Expedia:

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Anderes Land, andere Sitten.

Wenn das Ehepaar Tim und Lisa im Jacht-Club noch mit sonderbaren Begrüßungsritualen asiatischer Bergbewohner auftrumpfen konnte, lassen in diesem Spot-Exemplar die Urlaubs-Anekdoten von Soft-Skills-Experten Mark die Begeisterung des Chefs für die kalorienarmen Macchiactos des Siegerstraßen-Anwärters Philipp ziemlich schnell erkalten.

Interessant sind an diesem TV-Spot aber nicht nur die unterschiedlichen Besteigungs-Taktiken der Karriereleiter, sondern auch der Markenauftritt des Touristik-Unternehmens Expedia. In der aktuellen Werbekampagne werden die potenziellen Reisenden nämlich nicht mit dem Versprechen von Urlaub, Erholung und Entspannung angelockt, sonderen damit dass die Erkundung fremder Läder eine lohnenswerte Investition  in die berufliche Karriere darstellt.

Fazit: Mit der aktuellen Kampagnen-Idee, setzt die Touristik-Marke den Claim „Reisen – wie für dich gemacht“ besonders schön in die TV-Werbe-Praxis um. Die Marke präsentiert einen unterhaltsamen TV-Spot, der  nicht nur zeigt, dass Urlaubsanekdoten der neue kalorienarme Macchiato für den Chef sind, sondern auch dass sich Reisen in ferne Länder – zumindest in beruflicher Hinsicht – irgendwann wieder auszahlen wird…😉

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Touristik-Marke Expedia reist dich interessant

Mittwoch, 17. Juli 2013 | Autor:

Wissen Sie, was das Schönste am Urlaub ist?

Nein, nicht dass man mal wieder aus dem Alltag ausbrechen, abschalten und richtig schön entspannen kann. Auch nicht, dass man fremde Orte, Menschen und Kulturen kennenlernt.

Nein, das wirklich Schönste am Urlaub ist eigentlich erst die Rückkehr. Wenn man im Kreise seiner Liebsten, Bekannten und Verwandten die ein oder andere Urlaubsanekdote zum Besten geben kann, wirkt man auf einmal so… interessant.

Zumindest wenn man mit Expedia unterwegs war:

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In der neuen TV-Kampagne der Touristik-Marke landet der Zuschauer inmitten eines piekfeinen Jacht-Clubs, wo er die beiden Protagonisten Robert und Sylvia kennenlernt.

In ihrer Rolle als – nun ja sagen wir mal – prototypische Vertreter eines Jacht-Clubs sind den beiden an diesem Tag nicht nur eine, sondern gleich zwei Läuse über die Leber gelaufen. Und die hören auf die Namen Tim & Lisa.

Der Mittelpunkt bietet eben nur Platz für ein Ehepaar.

Die beiden haben nämlich – wie es uns der Sprecher mit charmant-bissigem Unterton erzählt – gerade ihren Urlaub im Himalaya-Gebirge beendet und nun jede Menge unterhaltsamer Anekdoten im Gepäck.

Besonders angetan ist die betuchte Zuhörerschaft beispielsweise vom Begrüßungsritual der asiatischen Bergbewohner: Strecken die sich doch glatt gegenseitig die Zunge raus!

Hm, ob das wohl auch Robert und Sylvia als nett gemeintes Begrüßungs-Ritual auffassen?

Feststeht auf jeden Fall, dass Roberts und Sylvias Einladung zum Ton-Tauben-Schießen für die Freunde des motorisierten Wassersports dadurch irgendwie an Attraktivität verliert. Und das trotz einer beeindruckenden Jacht-Länge von (immerhin!) 20 Metern.

Die Länge der Jacht ist eben nicht alles. Reisen dagegen scheinbar schon.

Mit diesem TV-Spot liefert die Marke Expedia eine klare Botschaft, die sich nicht nur Jacht-Club-Mitglieder zu Herzen nehmen sollten. Die dazugehörige Kampagnen-Botschaft lautet nämlich: „Reise dich interessant.“

Wer sich also beim nächsten gesellschaftlichen Event nicht auf seine 20-Meter-Jacht verlassen, sondern lieber ausreichend mit interessanten Gesprächsthemen versorgt sein will, der sollte schleunigst seinen nächsten Urlaub planen.

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Das Örtliche und die ganz große (Festival-)Liebe

Dienstag, 2. Juli 2013 | Autor:

Wie halten Sie es eigentlich mit der Partnersuche?

Es gibt da ja die eine Personengruppe, die fest davon überzeugt ist, dass auf der Suche nach dem oder der Richtigen nur der Zufall von Bedeutung ist. Irgendwann stolpert man sozusagen aus heiterem Himmel in sein (Liebes-)Glück und findet sich vollkommen unverhofft auf Wolke 7 wieder.

Auf der anderen Seite gibt es aber natürlich auch diejenigen, die fest daran glauben, dass sämtliche amourösen Gefühlsausbrüche vom allseits gegenwärtigen Schicksal gesteuert werden. Wann und wo wir die Liebe unseres Lebens treffen ist quasi schon lange vorherbestimmt  – zu einem Zeitpunkt da wollen wir vom anderen Geschlecht eigentlich noch gar nichts wissen.

Und schließlich gibt es da noch diese dritte Gruppe. Oder genauer gesagt die Marke Das Örtliche. Die zeigt uns nämlich derzeit, dass das Suchen und Finden von Mr. und Mrs. Right nur eine Sache der richtigen App ist:

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Im aktuellen Marken-Spot, der sowohl online als auch im TV zu sehen ist, präsentiert das Telefonverzeichnis-Unternehmen den Partnerfund als ereignisreiche Kausalkette. Im Fokus der Kampagne: Ein junger Mann und ein wunderbar-romantisches Parade-Beispiel, wie das Leben manchmal so spielen kann.

Am Anfang der Geschichte ist da der fast leere Autotank. Kurz vor dem Verzweifeln dann  – Gott sei Dank – die letzte noch offene Tankstelle weit und breit, die doch noch die Ankunft am Festival ermöglicht. Dort angekommen der Auftritt der Lieblingsband und gleichzeitig das beste Konzert des Abends, plötzlich einsetzender Regen, der der guten Stimmung aber keinen Abbruch tut – ganz im Gegenteil! Und schließlich in den frühen Morgenstunden, die traute Zweisamkeit mit dem Mädchen das während des Konzerts gerade noch vor einem stand.

Die Moral von der Geschicht‘: All das hat der junge Mann nur der neuen App der Marke Das Örtliche zu verdanken.

Denn dem TV-Spot zufolge, ist die App letzten Endes nicht nur eine praktische Anwendung, die ihren Kunden Öffnungszeiten (wie beipielsweise die von besagter letzter offener Tankstelle) anzeigen kann, sondern der Stein der all die anderen wunderbaren Ereignisse erst ins Rollen gebracht hat. Ein Markenprodukt mit Domino-Effekt sozusagen.

Was den Marken-Claim betrifft, bleibt übrigens auch in der aktuellen Kampagne alles beim Alten: „Ohne Ö fehlt dir was.“ – Aber selten hat dieser Claim wohl eine solch emotionale Bedeutung erhalten wie durch diesen gelungenen Markenauftritt von Das Örtliche.

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Southern Comfort: Wie viel Ego passt eigentlich in einen Friseursalon?

Samstag, 29. Juni 2013 | Autor:

Wer einmal erfolgreicher Marketingexperte werden will, sollte zu Schulzeiten im Mathematikunterricht gut aufpassen. Vor allem bei dem Merksatz: Minus mal Minus ergibt Plus.

Später in der Praxis kann diese Formel – vorausgesetzt natürlich man wählt die richtigen negativen Werte – für den Markenauftritt nicht nur ein Plus ergeben, sondern sogar vollkommen neue Trends formen.

An einem aktuellen Beispiel aus der Werbewelt vorgerechnet, könnte diese Gleichung in etwa so aussehen:

Mittelalter, mäßig-attraktiver Bierbauchträger mal altmodischer, knapper Badehose ergibt einen unverschämt attraktiven Strand-Helden.

Oder anders formuliert: ein wertvolles Testimonial für Southern Comfort, das nicht nur die Aufmerksamkeit der werberelevanten Zielgruppe, sondern auch die Imagewerte der Likör-Marke steigen lässt.

Das Problem an einer solchen Erfolgsbilanz ist nur: Die Messlatte liegt dadurch ganz schön hoch.

Southern Comfort tut also gut daran, auch im darauffolgenden TV-Spot dem Publikum ein Testimonial zu präsentieren, das mit Mr. Beach’s Strand-Stolzier-Gang Schritt halten kann.

Ob das der Marke gelungen ist? Beurteilen Sie am besten selbst:

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Wenn in „Whatever’s comfortable“-Folge Nr. 1 Mr. Keine-Strandfigur-und-trotzdem-sexy sein Selbstbewusstsein noch vor einer malerischen Strandkulisse zur Schau getragen hat, spielt sich das neue Machwerk aus dem Hause Southern Comfort in einem Friseursalon ab.

Und was macht unser Protagonist dort? Richtig: Er lässt sich die Haare waschen.

Zwischendurch checkt er noch kurz die Dame am Frisiertisch gegenüber ab. Aber ansonsten scheint es absolut nichts zu geben, was die Southern-Comfort-Entdeckung von seiner Mission eine selbstzufriedene Lässigkeit auszustrahlen und mit einem Glas Whisky das Leben zu genießen,  abbringen könnte.

Neben einem typischen Southern-Comfort-Look – ein Schnauzer darf dabei ebenso wenig fehlen, wie das auffällige Schuhwerk – haben die beiden TV-Spots der Marke also noch eine Sache gemeinsam: die thematische Fokusierung auf  (nun ja, nennen wir es mal) gewöhnliche Handlungsabläufe.

Denn auch für die Fortsetzungs-Folge „Shampoo“ gilt: Wenn das Ego des Testimonials den Werbe-Spot zur Genüge ausfüllt, braucht es keine großartige Handlung… 😉

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