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Die Marke telegate gibt eine neue Richtung vor

Samstag, 13. April 2013 | Autor:

Die neue Online-Kampagne der Marke telegate

Die neue Online-Kampagne der Marke telegate

Es gab Zeiten da wollten uns Karl Dall, Nina Hagen oder zuletzt Martina Neuner einbläuen, dass man sich die 11880 doch am besten mit der Eselsbrücke „11 die Fußballmannschaft, 88 die Oma und 0?  – Null Problem“ merken soll. Doch sowohl die Oma, als auch der Markenauftritt sind mittlerweile in die Jahre gekommen. Mal ehrlich: irgendwann hat sich der Merkspruch bzw. der TV-Spot wohl bei uns allen ins Gehirn eingebrannt, aber so richtig begeistert hat er doch keinen Zuschauer, oder?

Doch diese Zeiten scheinen jetzt vorbei zu sein: die Fußballmannschaft und die Oma haben ausgedient. Nun hat die Marke ein neue Online-Kampagne konzipieren lassen, die nicht nur einen neuen Nutzen der Telefonhotline präsentiert, sondern zusätzlich der Marke telegate ein unterhaltsames und kreatives Image verpasst.

Dabei wäre der neue Produktnutzen für sich genommen gar nicht so spektakulär, sondern klingt eher nach einer naheliegenden Entwicklung: die 11880 erlaubt seinen Anrufern jetzt auch eine so genannte Rückwärtssuche. Soll heißen: durch die Eingabe der Telefon- oder Mobilnummern auf 11880.com können die zugehörigen Teilnehmer am anderen Ende der Leitung ausfindig gemacht werden.

Und wenn schon mit dem erweiterten Produktangebot eine neue Richtung eingeschlagen wird, warum sollte das dann beim Spot anders sein?

Die Web-Filme, die auf der Kampagnen-Microsite www.invers.tv zu sehen sind, ergeben sowohl vorwärts, als auch rückwärts Sinn. Nur das die zwei verschiedenen Richtungen eben auch zwei verschiedene Sichtweisen auf die Filminhalte bedeuten. Ohne technische Tricks und Spezialeffekte, dafür aber mit einer kreativen Idee, einer Brise bissigem Humor und dem Kampagnen-Motto „Alles finden, was man sucht“ zeigen die Webfilmchen so, dass sich unter der 11880 immer der richtige Ansprechpartner findet. Egal ob man nun einen plastischen Chirugen, ein Übersetzungsbüro, ein günstiges Hotel oder eine Partnervermittlung sucht.

Wer braucht bei dieser gelungenen Online-Kampagnen noch einen langweiligen Merkspruch?

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Eine Fertiggericht-Marke wirbt fürs Selbermachen

Donnerstag, 21. März 2013 | Autor:

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Na, wie wirkt der letzte Maggi-Spot auf Sie? Ungewöhnlich? Experimentell? Oder vielleicht sogar amateurhaft?

Falls Sie die letzte Frage mit Ja beantwortet, kann ich Ihnen sagen: Sie liegen mit dieser Einschätzung absolut richtig!

Maßgeblich verantwortlich für die Gestaltung des Werbefilmchens ist nämlich der Maggi-Marken-Fan Cherryflavouredacid – oder zumindest heißt seine Youtube-Identität so.

Aber nicht, dass Sie jetzt denken, dass die Marke Maggi mit ihren Fertiggerichten nicht mehr genügend Umsatz macht und sich deswegen keinen professionellen Tontechniker für die akustische Umsetzung des Werbefilmchens mehr leisten kann.

Vielmehr versucht Maggi mit dieser Aktion ein neues Markenerlebnis zu schaffen: Marken sollen den Kunden ja bekanntlich involvieren. Und die Fertiggericht-Marke lädt den Kunden sogar zum Mitgestalten dess eigenen Markenauftrittes bzw. des Werbe-Clips für die Bolognese-Würzmischung ein.

Falls ich Sie nun auf den Geschmack habe ebenfalls an der Bolognese-Kampagne mitzuwirken, hier die Anleitung: Auf der Maggi-Facebook-Fanpage finden Sie unter dem Stichwort „fix & frisch Bolo Re:Mix“ einen Download-Button, mit dem Sie sich die Karaoke-Version des Werbefilms herunterladen können. Wenn das geschafft ist, können Sie Ihrer Kreativität auch schon freien Lauf lassen und all das loswerden, was Sie zum Thema Maggi Bolognese Gewürzmischung zu sagen, singen, etc. haben…

Und damit Sie von der Do-it-yourself-Kampagne nicht völlig überfordert ist, liefert die Marke auch selbst ein paar Vorlagen, wie sich der selbst vertonte Clip denn anhören könnte. Zur Inspiration sozusagen. Mal stellt Trapattoni den Spot unter die Botschaft „Ich habe fertig“, ein anderes Mal gesteht ein Sprecher mit ausgeprägtem holländischen Akzent, dass es bei ihm nicht nur im Wohnwagen rund geht.

Hier die Inspiration à la Trapattoni:

YouTube Preview Image

Bis jetzt hält sich allerdings die Euphorie über den Werbespot Marke Eigenbau in Grenzen: gerade einmal neun Fan-Videos können auf Youtube bewundert werden.

Derzeit wird die Kampagne auf Youtube und Facebook umgesetzt. Später soll ein ausgewählter Bolo Re:Mix aber vielleicht auch ins TV wandern. So motiviert die Marke Maggi auf der Facebook-Fanpage alle Klang-Kreativen: „Der allerbeste „MAGGI fix & frisch BOLO RE:MIX“ kann sogar als TV-Spot geschaltet werden – damit bekommst du endlich das Millionenpublikum, das du verdienst.“

Unser Fazit: Interessant + kreativ. Ob ausreichend viele „echte“ Maggie-Fans damit angesprochen werden, wissen wir natürlich nicht.

Sie möchten auch eine Kampagne machen, vielleicht nicht mit ganz soviel Budget und Aufwand? Gerne. Unsere Werbeagentur in München freut sich auf Ihre Herausforderung.

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Lokalisieren Sie Ihr Online-Marketing

Dienstag, 29. Juni 2010 | Autor:

Ein Gastbeitrag zum Thema Mehrsprachigkeit auch im Online-Marketing.

Online-Marketing bietet eine Menge Gelegenheiten, für Ihre Marke oder Ihr Unternehmen zu minimalen Kosten (verglichen mit Werbekampagnen in traditionellen Medien) zu werben, wenn Sie wissen, wie Sie sich Tools zur Suchmaschinenoptimierung (SEO), wie Keywords und Linkbaiting, Pay-per-Click (PPC)-Werbung und Web 2.0-Innovationen, zum Beispiel soziale Medien, zunutze machen können.

 Wenn Sie sich nur in einer einzigen Sprache vermarkten, setzen Sie sich jedoch selbst Grenzen. Für jede Sprache ist nur eine begrenzte Anzahl potenzieller Kunden online, und Untersuchungen belegen, dass 85% der Verbraucher nichts auf einer Website kaufen, wenn sie die Produktinformationen dort nicht in ihrer eigenen Muttersprache lesen können (Common Sense Advisory, 2006).

Die offenkundige Lösung liegt darin, mittels einer mehrsprachigen Website in anderssprachige Märkte vorzudringen. Die fünf wichtigsten Sprachen sind Englisch, dicht gefolgt von Chinesisch, dann Spanisch, Japanisch sowie Portugiesisch und Deutsch, das von 72,3 Mio. Internetbenutzern gesprochen wird, an sechster Stelle (Internetworldstats.com).

Bevor Sie sich auf fremdsprachige Märkte stürzen, lohnt es sich jedoch, zunächst etwas Zeit in Recherchen zu investieren. Sie müssen Ihre Marketing-Kampagnen in jeder Sprache auf den jeweiligen Zielmarkt zuschneiden, und dies beginnt bei lokalisierten Top-Level-Domains (TLDs) für jedes Land/jede Sprache, also eine für das Vereinigte Königreich, eine für China, eine für Frankreich usw.

Wenn Sie eine Website-Grundstruktur planen, die für mehrere lokalisierte Websites für eine Vielzahl von Internetbenutzern unterschiedlicher kultureller Zugehörigkeit genutzt werden soll, ist es eine gute Idee, wenn das Design auf Websites basiert, die bereits für ein multikulturelles Publikum optimiert sind, wie etwa Facebook oder die BBC.  Angesichts eines weltweiten Publikums und maßgeblicher Erfahrungen, die Kulturschranken überwinden, können Websites dieser Art eine gute Basis für das Design einer Grundstruktur bieten, die für die Markenbildung über mehrere Websites einheitlich, aber dennoch für die größtmögliche Anzahl von Internetbenutzern zugänglich ist.

Es ist zudem äußerst wichtig, dass Ihre Inhalte von einem professionellen Übersetzer übersetzt oder korrigiert werden. Automatisierte Online-Übersetzungsdienste, wie Google Translate, können Ihnen zwar das grundlegend Wesentliche einer Website vermitteln, wenn Sie aber Verbraucher davon überzeugen wollen, etwas bei Ihnen zu kaufen, dann sind eine eigenwillige Grammatik oder eine deplatzierte Ausdrucksweise kein Weg, um Vertrauen einzuflößen. 

Noch wichtiger ist es, dafür Sorge zu tragen, dass die Keywords, die Sie zur SEO in Ihren Inhalten und Tags sowie für Ihre PPC-Kampagnen verwenden, für jeden Zielmarkt gründlich recherchiert sind.

Wenn es auch häufig zwischen verschiedenen Sprachen Überscheidungen beliebter Suchbegriffe gibt, ist die direkte Übersetzung anhand eines Wörterbuchs nicht zwangsläufig der Hauptsuchbegriff in Ihrem Zielland oder Ihrer Zielsprache, und das Verwenden der falschen Keywords richtet im Hinblick auf Ihre Suchmaschinen-Rankings einen verheerenden Schaden an.

Nehmen wir zum Beispiel an, Sie vermarkten „weekend holidays“ online und möchten damit beginnen, gezielt den französischen Markt anzusprechen. Die direkte Übersetzung laut Google Translate, „week-end de vacance“, erscheint im Rahmen einer Keyword-Suche in den Google Keywords jedoch gar nicht. Stattdessen erscheint dort „holiday rental“ alias „location vacance“ mit 4.090.000 Treffern. 

Sie können Ihre Keywords auch dadurch recherchieren, dass Sie verschiedene Formulierungen in die beliebtesten regionalen Suchmaschinen eingeben, anschließend feststellen, wie viele Ergebnisse Ihnen damit angezeigt werden, und dann bei den regionalen Spitzenwettbewerbern überprüfen, welche Keywords diese mit Erfolg verwenden.

Versuchen Sie, sich von der Masse dadurch abzuheben, dass Sie kennzeichnendere lokalisierte Keywords in Kombination mit allgemeineren verwenden – zum Beispiel im Fall von „weekend holiday“ „maison vacance“, „séjour“, „sejour“ (ohne den Akzent) und „vacance piscine“, die ebenfalls als Keywords an hoher Stelle rangieren (was allerdings nicht sehr nützlich ist, wenn Sie keine Ferien am Pool anbieten). 

Eine Möglichkeit, ungewöhnliche regionale Keyword-Formulierungen zu finden, liegt im Besuch der Foren von Online-Wörterbüchern: Bitten Sie dort Wörter-Streber um ein Feedback zu beliebten alternativen Redewendungen, zum Beispiel für Begriffe wie „weekend holiday“. Wenn Sie gezielt den englischen Markt ansprächen, wären zwei sehr beliebte Begriffe dafür „city-break“ und „weekend getaway“.

Sie können Ihre ausgewählten Keywords durch den Einsatz in Pay-per-Click-Werbekampagnen testen, die ein praktischer und relativ preiswerter Weg sind, um an die Spitze der Suchmsdchinen-Rankings zu gelangen. Sie können für Ihre PPC-Kampagne ein monatliches Nominalbudget festlegen (beispielsweise €10) und dann die Ergebnisse am Ende jeden Monats überprüfen, um zu sehen, welche Keywords Ihnen die höchste Click-Through-Rate gebracht haben und deshalb in Ihren Inhalten betonter verwendet werden sollten.

Das sorgfältige Abwägen der Nuancen von Kulturen und Sprachen in jedem der von Ihnen gewählten Zielmärkte und das anschließende Zuschneiden Ihres Internetauftritts und Ihrer Online-Marketingkampagnen auf jeden Markt, so dass sie sowohl suchmaschinenoptimiert als auch für die Zielgruppe ansprechend sind, ebnet Ihnen den Weg zu internationaler Online-Dominanz auf Ihrem Gebiet.

Zum Gastbeitrag-Autor:

Christian Arno ist der Gründer und Geschäftsführer des internationalen Übersetzungs- und Lokalisierungsunternehmens Lingo24. Lingo24 wurde im Jahr 2001 gegründet und beschäftigt rund 4.000 professionelle freiberufliche Übersetzer, die zusammen einhundert unterschiedliche Sprachkombinationen abdecken. Folge Christian auf Twitter: @Lingo24chr.

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Was ist die Conversion-Rate?

Montag, 2. März 2009 | Autor:

Die Conversion-Rate ist eine wichtige Kennzahl für z.B. Webshops und gibt an, aus wie vielen Webbesuchern ein echter Kunde wird.

Die Formel ist ganz einfach:

Kunden/Käuferzahl
——————————- = Conversion-Rate %
Besucherzahl

Habe ich 10 Kunden gewonnen, bei 1.000 Besuchern, ergibt das eine 1% Conversion-Rate.

Habe ich 20 Kunden gewonnen, bei 1.000 Besuchern, ergibt das schon 2% Conversion-Rate.

Man kann also sagen, die Rate der Besucher die zu Käufern „konvertierten“.

Diese wichtige Information liefert also sehr konkret Auskunft darüber, wie erfolgreich eine Webseite/Webshop aufgestellt ist. Gute Shops schaffen zwischen 1-5%. Dabei ist aber immer noch zu berücksichtigen mit wieviel Aufwand (z.B. Bonusaktionen) die Conversion-Rate zustande gekommen ist. Sprich, wenn ich erst einmal in Rabatte investieren muss oder anderen Lockangeboten, dann ist interessant zu errechnen, wieviel Gewinn ergab sich aus der Zeit in der noch keine Rabatte (und somit weniger Kunden = niedrigerer Conversion-Rate) eingesetzt wurden.

Die Konversionsrate ist aber nicht nur eine wichtige Kennzahl für Webshops, sondern auch für SozialNetworks, Blogs, Partnerbörsen usw. Auch hier wird nach dem selben Prinzip gemessen, allerdings gibt es hier keine „Käufer“, sondern Nutzer. Hier will man wissen, aus wievielen Besuchern wurden aktive Nutzer und haben eine Neuanmeldung getätigt, Fragen gestellt, Bewertungen abgeben, Downloads runter laden usw.

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