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Marke Sennheiser lädt zum „Digitalexperiment“

Samstag, 1. November 2014 | Autor:

In der Liste der deutschen Hidden Champions residiert die Marke Sennheiser derzeit auf Platz 17.

Der Titel soll allerdings keine falschen Vermutungen aufkommen lassen: Denn auch ein Hidden Champion versteht sich auf eine Markenkommunikation, die sich alles andere als verstecken muss.

Derzeit lädt die Audiotechnik-Marke ihre Fans beispielsweise zu einem interaktiven Musikvideo ein.

Alles, was der Musik-Liebhaber dafür braucht ist eine Webcam…

Denn je nach dem in welche Richtung sich der experimentierfreudige User vor der Kamera bewegt, ändern sich Ton und Bild des Videos.

Ach ja…

Falls Sie auch an diesem musikalischen Digitalexperiment teilnehmen wollen, wäre hier schon mal das passende Tutorial der Marke:

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Unser Fazit: Mit dem interaktiven Musikvideo lädt die Marke Sennheiser die Zielgruppe sprichwörtlich dazu ein, Musik zu erleben. Eine kreative Leitidee, die natürlich perfekt zu den angebotenen Produkten passt: Hochwertige Kopfhörer für die besondere Art des Klang-Erlebnisses… 🙂

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Love is the answer. Oder: Wie Marke Honey Maid erfolgreich auf einen Shitstorm reagiert

Mittwoch, 9. April 2014 | Autor:

… und täglich grüßt der Shitstorm.

Irgendwann –  so scheint es zumindest –  trifft dieses ungeliebte Internet-Phänomen jedes Unternehmen.

Für die betroffene Marke gibt es dann im Grunde drei Möglichkeiten um auf einen solchen Shitstorm zu reagieren:

a) Indem sie die Entrüstungswelle gekonnt ignoriert und darauf hofft, dass sie bald an einem vorüberzieht.

b) Indem sie versucht der pöbelnden digitalen Meute ihre eigentlich guten Absichten klarzumachen.

und

c) Indem sie sich ein Beispiel an der Marke Honey Maid nimmt.

… die muss sich nämlich jüngst einem solchen ‚Sturm der Entrüstung‘ stellen.

Dabei sind die beleidigenden Kommentare, mit denen sich Honey Maid konfrontiert sieht, nicht wirklich nachvollziehbar.

Denn Auslöser dieser Reaktionen ist der kürzlich veröffentlichte Spot mit dem Motto bzw. Kampagnen-Claim „This is wholesome“:

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Doch anstatt darauf zu warten, dass der Shitstorm vorüberzieht, liefert Honey Maid prompt die Antwort auf diese homophoben und fremdenfeindlichen Hasstiraden:

… Liebe!

Und zwar im wörtlichen Sinne.

Für eine Online-Kampagne wird dafür eigens das Künstler-Duo Linsey Burritt & Crystal Grover engagiert, das alle Kommentare sammelt, zusammenrollt und in eine viel schönere Botschaft verwandelt… 🙂

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Unser Fazit: So sollte es aussehen, wenn eine Marke eine klare Positionierung bezieht… 😉

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Alexander von Eich kapert das Familienunternehmen Rügenwalder Mühle

Mittwoch, 31. Juli 2013 | Autor:

Der Kampf Gut gegen Böse ist ein altbekanntes Motiv in Film & Fernsehen.

Wen hat der Zuschauer vom heimeligen Wohnzimmer-Sofa aus nicht schon alles zum entscheidenden Duell begleitet: James Bond jagte mit Dr. No den ersten Bösewicht seiner Filmkarriere, Batman trat in seinem ewigen Kampf gegen das Verbrechen seinem Erzrivalen Joker gegenüber und Clark Kent kämpfte nicht nur einmal gegen seinen wohl bekanntesten Feind Lex Luthor…

Nun gilt es erneut das Gut zu verteidigen und das Böse abzuwehren…

…denn die Marke Rügenwalder Mühle ruft mit einem viralen Video zum Wettkampf gegen Vorzeige-Misanthrop Alexander von Eich auf:

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Bei so viel negativer Ausstrahlung fragt man sich natürlich, wo hat die Marke Rügenwalder Mühlen dieses als Sympathieträger völlig ungeeignete Testimonial nur her?

Nun ja, die Figur Alexander von Eich ist keine Entdeckung der Rügenwalder Mühle, sondern geht stattdessen auf das Kreativ-Konto von ProSieben und Christian Ulmen.

Im Auftrag des Privatsender schlüpfte Ulmen bereits 2005 in die Rolle des gut betuchten Menschenhassers für die TV-Sendung „Mein neuer Freund“. – Eine Reality-Serie, bei der die Teilnehmer ein Wochenende mit einer unbekannten – und in aller Regel äußerst unangenehmen – Person verbringen müssen. Wer die Tage ohne Tobsuchtsanfall und/oder Nervenzusammenbruch überstand, gewann 10.000 Euro.

Das Reality-TV-Format scheiterte an den zu geringen Marktanteilen, aber die erfolgreichsten Figuren – unter anderem eben der Rügenwalder Anti-Held Alexander von Eich – nahm Darsteller Christian Ulmen im Jahr 2008 als festen Bestandteil in sein Ulmen.tv-Programm auf.

Warum sympathisch, wenns auch anders geht?

Und dieser Herr mit Tendenz zur Misanthropie soll nun also der Marketing-Kampagne „Rügenwalder Mühlen Allstars 2013“ zum Erfolg verhelfen. Da fragt man sich natürlich: Hat sich das die Marketing-Abteilung der Mühlen-Marke auch wirklich gut überlegt?

Denn der Herr mit dem „Zwergenvolk auf den Antillen und den Wangenknochen aus der plastischen Chirurgie“ scheint so gar nicht in die idyllische Rügenwalder-Werbe-Welt zu passen, die uns noch aus Pilawa-Zeiten bekannt ist.

Genau das macht allerdings den Charme des neuen Online-Marketing-Testimonials aus!

Die überspitzte Darstellung des Alexander von Eich, die vor Klischees nur so trieft, bringt frischen Wind in das Image des Familienunternehmens, verleiht dem Markenauftritt Charakter (mit leicht ironischen aber auch sehr unterhaltsamen Zügen) und sorgt vor allem bei der jungen Zielgruppe für ordentlich Aufsehen.

Und mal ehrlich: Die immer heile Rügenwalder-Pilawa-Welt wäre auf Dauer ja auch ganz schön langweilig geworden, oder? 🙂

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Media Markt und die Money Trucks: Großer Gewinn auf kleinen Rädern.

Dienstag, 30. Juli 2013 | Autor:

Es sind ja bekanntlich die kleinen Dinge im Leben, die uns glücklich machen.

Eine Aussage, die Sauerländerin Daniela L. wahrscheinlich nur allzu gut bestätigen kann. Deren Leben wurde nämlich jüngst durch 193 kleine Spielzeug-Transporter bereichert. Und zwar im wahrsten Sinne des Wortes, denn die Mini-Laster transportierten auf 772 kleinen Rädern nicht weniger als eine Million noch kleinerer 1-Cent-Stücke.

Ein solch kuriosen Geldtransport sieht man wahrlich nicht alle Tage…

… und schon gar nicht im beschaulichen Örtchen Saßmicke. Hier sorgten die Trucks im Kleinformat für ordentlich Aufsehen: Die wurden nämlich vorab von einer Horde Security-Männer angekündigt, die gleich mal die Straße räumen liesen. In der Summe brauchen eben auch Spielzeug-Autos ordentlich Platz.

Fragt sich nur: Wozu das Ganze?

Nun ja, für eine ziemlich gelungene Social-Media-Kampagne der Marke Media Markt. Anlass dazu war Facebook-Fan No. 1.000.000.

Bei so viel positivem Feedback und stetig steigenden „Like“-Zahlen zeigt sich der Elektronik-Riese natürlich großzügig: 10.000 Euro gab es zu für denjenigen zu gewinnen, der folgende Frage richtig beantworten konnte: Wie viele Spielzeug-Laster braucht es, um 1 Millionen Cent-Stücke zu transportieren? (Kleiner Tipp der Redaktion: Die Antwort hierauf findet sich an anderer Stelle in diesem Beitrag.:-))

Reichtum ist ein Laster.

Und weil freilich nicht alle Facebook-Fans der Marke gewinnen können, gibt es für den Rest der Social-Media-Gmeinschaft zumindest ein Video über die wohl ungewöhnlichste Gewinnausschüttung und den tröstlichen Gedanken, dass man nicht die Auserwählte ist, die sich die Mühe machen und 1 Millionen Cent-Stück vom Boden der eigenen Hofeinfahrt aufheben muss. 😉

Für alle, die weder Cent-Millionärin Daniela L. noch Media Markt Facebook-Fan sind, gibt es Video übrigens auch hier noch mal zu bestaunen:

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Fazit: Mit der Aktion schafft Media Markt eine Win-Win-Situation für alle Beteiligten. Sauerländerin Daniela L. freut sich über den unerwarteten Zuwachs bei ihren Notgroschen und die Marke selbst kann sich dank der Art der Gewinnausschüttung einer hohen Aufmerksamkeit bei der werberelevanten Zielgruppe, guter Image-Werte und einer gelungen Social-Media-Marketing-Aktion erfreuen.

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Eis essen? Nicht im neuen VW GTD!

Mittwoch, 17. Juli 2013 | Autor:

Ein Stirnrunzeln sagt oftmals mehr als tausend Worte.

Oder ein Nasenrümpfen, ein Unterlippenvorschieben, ein Augenverdrehen… – unser Gesicht ist zuweilen ein wahrer Ausdruckskünstler und gibt unserem Gegenüber frei heraus zu verstehen, was wir gerade denken und fühlen.

Mimik hat eben ihre ganz eigene Art der Redseligkeit. 

Nehmen wir zum Beispiel folgende mimische Anzeichen: Eine gerunzelte Stirn vermittelt ganz klar die Botschaft „Hm, irgendwie kann ich nicht wirklich glauben, was du mir da gerade erzählst.“

Oder eine vorgeschobene Unterlippe. Dahinter steckt folgende eindeutige Nachricht: „Du hast 5 Minuten Zeit um dich bei mir zu entschuldigen oder ich bin den ganzen restlichen Abend schlecht drauf.“

Oder nehmen wir einen starr nach vorn gerichteten Blick und fest zusammengepresste Lippen. – Diesem mimischen Ausdruck kann ja wohl jeder die Botschaft entnehmen: „Steig zum Eis essen nie in das neue GTD-Modell der Marke VW.“

Glauben Sie nicht? Dann sehen Sie doch am besten selbst:

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Der virale Spot ist Teil einer neuen Werbekampagne der Marke VW zur Einführung des neuen Golf GTD. Passend zum Medienkanal – das Internet als schnellstes Kommunikations-Medium unserer Zeit – steht bei sämtlichen Online-Marketing-Maßnahmen des Wolfsburger Unternehmens vor allem die kraftvolle Beschleunigung des neuen Produktes im Fokus.

Wer beim Drehmoment großzügig ist, darf an Worten ruhig sparen!

Das gerade einmal 19-sekündige Video sagt eigentlich alles, was Auto-Liebhaber über das neue VW-Produkt wissen müssen. Und kommt dabei ohne ein einziges gesprochenes Wort aus (den Marken-Claim am Ende des Videos ausgenommen)!

Alles in allem präsentiert die Marke VW hier einen sehr unterhaltsamer Spot, der das Verkaufsargument Beschleunigung und Fahrspaß gekonnt in Szene setzt und gleichzeitig das sympathische Image der Wolfsburger Unternehmens unterstreicht.

Nur eine Kleinigkeit gibt es am neuen GTD-Modell zu bemängeln: Freude am neuen Wagen hat hier augenscheinlich nur der Fahrer. 😉

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Evian lässt die Babies tanzen!

Dienstag, 14. Mai 2013 | Autor:

In aller Regel lässt sich virales Marketing nicht planen. Man kann lediglich einen Online-Spot kreieren, diesen mit möglichst viel Emotionen und/ oder unterhaltsamen Momenten ausschmücken und hoffen, dass die breite Masse Gefallen daran findet. Mit etwas Glück wird der Spot so über soziale Netzwerk gelikt, geteilt und weiterverbreitet und wird schließlich zu dem, was wir gemeinhin als viralen Hit bezeichnen.

Die Basisformel für einen viralen Erfolg: Eingängige Rhythmen und eine anschauliche Choreo

Der Trend der letzten Monate zeigt (vgl. Gangnam Style, Harlem Shake, etc.), dass die allgemeine Bereitschaft zur Weiterverbreitung von Inhalten besonders anfällig ist für Videos, die auf ein paar eingängige Rhythmen in Kombination mit leicht nachvollziehbaren Tanzschritten setzen.

Wie erfolgreich müsste demnach erst ein Video sein, das auf dieses Grundprinzip aus eingängigen Rhythmen und mitreißenden Choreographie setzt und zusätzlich noch ein paar Hauptakteure wählt, bei denen man als Zuschauer gar nicht anders kann, als sie einfach nur absolut süß zu finden?

Dieses Video wäre dann vielleicht so erfolgreich wie der aktuelle virale Hit der Marke Evian:

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„Baby & Me“ heißt der neue Markenauftritt von Evian, der derzeit im Youtube-Kanal des Getränkeherstellers zu finden ist. Dabei ist die Idee, die Öffentlichkeit mit dem Kindchenschema zu ködern nicht neu. Bereits 2009 landete Evian mit ähnlichen Inhalten einen viralen Erfolg: über 64 Millionen Menschen sahen das Video der Babies auf Rollerblades.

In der aktuellen Version dürfen nun auch die Großen mittanzen und zusammen mit ihrem Baby-Ich im Schaufensterglas die Hüften und andere Körperteile kreisen lassen. Und wer beim Anblick dieser Mini-Me-Moves immer noch keine gute Laune bekommt, sollte spätestens durch die Ohrwurm-Qualitäten von Ini Kamozes „Here Comes The Hotstepper“ überzeugt werden…

Viraler Hit wird zum Markenerfolg

Die zuckersüßen Hauptdarsteller kommen bei der Zielgruppe gut an: bereits nach vier Tagen hat das Web-Filmchen bereits über 12 Millionen Klicks. Und das schönste daran: bei diesem unterhaltsamen Markenauftritt lernt sich die Kernbotschaft von Evian „Live young“ nun wirklich kinderleicht…

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Die neue Kampagne der Marke Otto: Ob wohl der Knopf die Antwort weiß?

Sonntag, 21. April 2013 | Autor:

Taucht in Filmen ein roter Buzzer-Knopf auf, weiß der Zuschauer ganz genau: Wenn der gedrückt wird, fliegt den Schauspielern wahrscheinlich gleich das Filmset um die Ohren. Wenn dagegen in den neuen TV-Spots der Marke Otto ein roter Knopf gedrückt wird, weiß der Zuschauer… nichts!

Weder warum die Bikini tragende Frau aus dem Pool den Knopf gedrückt hat noch ob und – falls ja – welche Konsequenzen diese Handlung für das Fortbestehen der Filmkulisse hat.

Im Youtube-Kanal der Modemarke findet sich nun seit einigen Tagen der mysteriöse Werbespot – aber dieses Mal aus der Sicht des Knopfes. Vielleicht bringt der ja etwas Licht ins Dunkle:

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Hm. Auch in diesem Video ist wohl die einzige Antwort, die der Zuschauer zu hören bekommt „Gefunden auf Otto.de“.

Ich hatte es ja schon fast geahnt, die Erzählperspektive dieses mysteriösen Nebendarstellers bringt ebenso wenig Aufklärung, wie das Video aus der Sicht des Kükens. Das der Knopf anscheinend gebürtiger Wiener und leidenschaftlicher (imaginärer) Schachspieler  ist bleibt wohl auch hier die einzig neue Erkenntnis, die ich aus dem Web-Filmchen ziehen konnte.

Auch was die Online-Kapmpagne betrifft, bleibe ich als Zuschauer verwundert mit einer Menge an offenen Fragen zurück. Und mein einziger Gedanke ist: Wow, was für eine tolle Kampagne der Marke Otto!

 

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Die neue Kampagne der Marke Otto – Aus der Perspektive eines mit Gin übergossenen Kaktus!

Samstag, 20. April 2013 | Autor:

Stellen Sie sich vor, Sie sind ein Kaktus. Sie stehen entspannt in Ihrem Übertopf, während um Sie herum gerade eine elegante Dinner-Party im Gange ist und ein Mann am Piano ein finnisches Hard-Rock-Stück zum Besten gibt. Plötzlich kommt eine modisch-gekleidete Frau auf Sie zu, gießt Ihnen ein Glas Gin über den Kopf und wirft Sie anschließend hoch in die Luft. Was würden Sie sich in diesem Moment wohl denken?

Hätten Sie vielleicht auch nur diese eine Frage im Kopf:

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Bereits die TV-Kampagne der Marke Otto hat uns gelehrt, dass – so skurril eine Situation auch sein mag – nur eine Frage wirklich interessant ist: Wo hat diese gut gekleidete Frau nur ihr Outfit her?

Und auch die dazugehörige Online-Kampagne folgt diesem Prinzip der offenen Fragen.

Wenn Sie also auf der Suche nach einer kreativen, spannenden und konsequent umgesetzten Kampagne sind – ich hätte da eine… „Gefunden auf otto.de“! 😉

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Die Online-Kampagne von Huk 24: „Versichert wie ein König“

Samstag, 20. April 2013 | Autor:

Es war einmal ein König, der hatte zwei linke Hände und eine stets heiser klingende Stimme. In seinem Alltag musste er viele Gefahren bestehen: tapfer kämpfte er gegen müde gewordenen Bauteile, feurige Ofenteile, suspekte Drehtürmechanismen und unberechenbare Parkschranken…

Mit Vornamen hies dieser König übrigens Johann und er ist keine Märchenfigur, sondern das aktuelle Testimonial der Online-Versicherung HUK 24.

Unter dem Motto „Das Leben ist ein Abenteuer“ vermittelte der Comedian seinen Zuschauern in sechs unterhaltsamen Werbe-Filmen, dass im Alltag jede Menge Gefahren lauern gegen die man sich besser versichern sollte. –  Am besten natürlich mit der HUk 24.

Doch die alltäglichen Extremsituationen waren erst der Anfang!

Auf der Kampagnen-Microsite koenig-in-gefahr.de wird die Geschichte weitergeschrieben: Nun zieht Testimonial Johann König die Konsequenzen aus den Gefahren, die er in Kooperation mit der Marke durchlebt hat. Der neue Kampagnen-Claim lautet „Versichert wie ein König. Aber günstig.“

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Im Gegensatz zu den Einleitungsgeschichten redet Johann König in der Fortsetzung der Online-Kampagne jetzt Klartext zum Thema Versicherung: es geht um Vertreterbesuche, Autoversicherungen und Risikoabsicherung im Alter.

Was in der Theorie eher trocken klingt, ist in der Praxis originell umgesetzt worden.

Denn auch in den neuen Folgen glänzt Johann König in seiner Rolle als treuherziger Tollpatsch und poliert so ganz nebenbei das Markenimage der HUK 24 auf.

Die Online-Kampagne widmet sich dem Thema Versicherung mit humorvollen Ton und einer Brise Ironie. Wenn beispielsweise Herr König bei Herrn Kaiser anruft und die nicht selten gehörte Frage stellt  „Schon mal über eine Versicherung nachgedacht, die gut und günstig ist?“ reagiert Herr Kaiser eben auch genau so, wie es wahrscheinlich viele Leser sehr gut nachvollziehen können: er legt einfach auf. Das Angebot der Marke HUK 24 ist eben nichts für jedermann – oder zumindest nichts für Herrn Kaiser.

Alles in allem bildet „Versichert wie ein König“ also eine konsequente und gelungene Fortsetzung der Online-Kampagne von HUK 24.

 

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Die Werbekampagne der Marke Otto: Jetzt spricht das Küken!

Donnerstag, 18. April 2013 | Autor:

Die neuen Werbespots der Modemarke Otto haben den Großteil der Zuschauer wohl mit einer Menge Fragen zurückgelassen: Warum drückt die Frau im Bikini einen roten Knopf? Warum unterbricht eine andere die Diskussion über naive Kunst, indem sie ein Küken auf dem Tisch absetzt? Und warum wirft eine dritte einen mit Gin begossenen Kaktus in die Luft?

Die TV-Spots lassen die Frage nach dem Warum der skurrilen Geschichten unbeantwortet. Stattdessen stellen die Sprecherinnen der Spots nur eine weitere Frage in den Raum: „Wo hat sie nur dieses Kleid her?“ (je nach Spot gibt es diese Fragestellung auch in den Varianten Tasche und Bikini). Zumindest dafür hat der TV-Spot eine Antwort parat. Eine Stimme flüstert der trendbewussten Frau vor den Bildschirmen im verschwörerischen Ton zu: „Gefunden auf Otto.de“.

Das kann doch nicht das Ende sein, oder?

Ist es auch nicht. Auf dem Youtube-Kanal von Otto lässt die Marke nun die mysteriösen Nebendarsteller zu Wort kommen und gewährt exklusive Einblicke in deren Gedankenwelt:

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Neben den Tatsachen, dass das Küken in der Handtasche eine Euro-Trash-Hymne aus den 90ern vor sich hin summt, der Knopf in seiner Schatulle mit einer imaginären Partie Schach beschäftigt war und der Kaktus findet, dass finnischer Hard-Rock auch nicht mehr das ist, was er mal war erfährt der Zuschauer aber auch hier… nichts!

Selbst die Nebendarsteller liefern keine Erklärung für das skurrile Verhalten der modisch gekleideten ‚Täterinen‘. Denn auch sie haben nur noch die eine neidvolle Frage im Kopf: Wo hat sie das bloß her? – Auf der ständigen Suche nach aufsehenerregender Kleidung und modischen Accessoires lässt sich eben weder Frau noch Kaktus, Küken oder Knopf von irgendetwas ablenken.

Und so bestätigt uns auch die Fortsetzung in der Online-Welt, dass es eben nur eine Antwort auf die kuriose TV-Kampagne der Mode-Marke gibt: „Gefunden auf Otto.de“.

Wir als Werbeagentur für Markenentwicklung finden, dass Otto mit der Online-Kampagne eine unterhaltsame Weiterführung der skurrilen Werbegeschichten liefert. Aber nicht nur das! Die Marke zeigt, was es heißt die Kernbotschaft einer Kampagne konsequent umzusetzen und einen einheitlichen Markenauftritt zu schaffen. Nur so kann eine erfolgreiche Positionierung gelingen!

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