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Deutsche Bahn lockt genervte Eltern und hungrige Kinder

Dienstag, 25. Juni 2013 | Autor:

Laut Duden versteht man unter „Urlaub“ jene arbeitsfreie Zeit, die jemand zum Zweck der Erholung erhält.

Für wen sich Urlaub also wirklich lohnen soll, der tut gut daran, vorab jede Gelegenheit zu nutzen, um mal wieder richtig schön gestresst zu sein.

Gott sei Dank, sorgt in den meisten Fällen spätestens die (Auto-)Fahrt zum Feriendomizil dafür, dass wir danach garantiert urlaubsreif sind.

Die drei größten Reisebelastungen für Eltern: Hitze, Stau und Kinder.

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Die deutsche Bahn zeigt in ihrem TV-Spot ein Reiseszenario, bei der wohl ein Großteil des Werbeblockpublikums mitfühlen bzw. -leiden kann: Die stillstehende Auto-Karawane auf der Autobahn reicht bis zum Horizont, die Sonne knallt unbarmherzig aufs Autodach und im Inneren des Autos steigt die nervliche Anspannung proportional zur Temperatur.

Die Kinder auf der Rückbank vertreiben sich ihre Zeit währenddessen mit quängeln.

Familienväter wissen, es gibt nur ein Rezept um das nervenaufreibende Wunschkonzert der Kinder  a là „Ich hab Durst, Hunger “ etc. zu unterbinden: Ablenkung. Ein Blick aus dem Fenster kann da manchmal schon Wunder bewirken.

Oder aber – wie es der Marken-Spot anschaulich zeigt – auch ganz schön nach hinten losgehen.

Vom Imbisswagen des Wurst MaXL winkt den Kindern ein leckerer HotDog entgegen, auf der anderen Seite erinnert sie das Plätschern eines Wassertankers nur daran, dass man… nun ja… auch selbst mal wieder Wasser ablassen müsste. So sorgt der Blick aus dem Autofenster nicht für die erhoffte Abwechslung, sondern vielmehr für unangenehmen Druck in der Magen- und Blasen-Gegend.

Was also hilft dagegen? Ganz klar: Bahn fahren.

Der Spot selbst bietet eine Alternative zur kräfte- und nervenzehrenden Autofahrt in den Urlaub an. Unter dem Kampagnenmotto „Raus aus dem Stau, rein in die Bahn“ bewirbt die Mobilitäts-Marke derzeit ihren „Sparpreis Familie“. Inklusive Speisewagen, Board-Toilette und Reisespiel.

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Thema: TV Werbung

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