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Hofbräu München will seine Markenrechte gegen Hinterhofbräu Aichach geltend machen

Montag, 14. März 2016 | Autor:

Eine schwierige Situation. Und zwar für beide Parteien. Da  gibt es diesen Brauereigiganten, der seit 1589 das Markenbier „Hofbräu München“ braut, und sehr viel Geld und Zeit in seine Markenbekanntheit steckt. Und dann gibt es diese ganz kleine, 1-Mann-Hinterhofbrauerei in Aichach, die sich auch gerne „Hinterhofbrauerei Aichach“ nennen möchte – bzw. genannt hat.

Genau das hat dem Gigangen Hofbräu München nicht gefallen. Es besteht Verwechslungsgefahr. Aber ist das so?

Was hat denn eine Hinterhofbrauerei mit einer Hofbrauerei gemein ausser zufällige Namensähnlichkeit? Nichts! Oder doch? Immerhin sind es ja beides Brauereien….und die Namen klingen, wenn man mal ganz ehrlich ist, schon sehr ähnlich.

Der eine markiert den Ort des Brauens, nämlich seinen Hinterhof. Der andere beschreibt seine traditionelle Herkunft, bzw. Auszeichnung, nämlich Hoflieferant gewesen zu sein.

Also zwei völlig verschiedene Ursprungsgründe.

Aber das ist unerheblich, denn Markenschutz funktioniert nun mal anders. Es geht im Grunde darum, sich einen Schutz vor Nachahmern zu erhalten. Schon vor hunderten von Jahren, als es den Markenschutz noch nicht „wirklich“ gab, hatten die weniger Erfolgreichen von den Erfolgreichen kopiert. Warum? Weil es sich nun mal einfacher verkaufen lässt. Bekanntes wird nun mal besser verkauft als Unbekanntes. Das ist auch heute noch so. Deshalb wird auch heute noch, und meisstens sogar ganz bewusst, kopiert, nachgeahmt, leicht verändert und Ideen geklaut. Dabei zählt für die Verletzung von Markenschutz  noch nicht einmal, ob es absichtlich und unbeabsichtlich passiert ist, oder ob dem „Kopierer“ das andere Produkt überhaupt bekannt war.

Da sich das Hofbräu München das Logo (lt. wikipedia.org) bereits 1879 hat schützen lassen und lt. aktuellem DPMA-Auszug auch die Wortmarke, bedeutet das nun für alle ähnlich aussehende, und/oder ähnliche „klingende“ Brauereien ein Problem.

Was bedeutet das für das Logo?

Logo des Hinterhofbräu Aichach

Logo des Hinterhofbräu Aichach

Meiner ganz persönlichen Meinung nach, gibt es zwischen dem Logo des Hinterhofbrauers in Aichach und dem Hofbräu München keine signifikanten Ähnlichkeiten. Weder Farben noch Schrifttyp. Auch fehlt hier das Bildelement Krone. Selbst die beiden Buchstaben „HB“, die beim Hofräu München innereinander schmelzen und somit eine entscheidende Unterscheidbarkeit vorgeben, sind hier ganz anders gestaltet. Zusätzlich wurde hier der Ort Aichach mit integriert, was auch ganz klar von München unterscheidet – und zwar offensichtlich unterscheidet. Ob das der Richter genauso sieht, steht auf einem anderen Blatt. Und wenn es so einfach und klar wäre, würden sich nicht so viele über diese Themen streiten müssen.

Was bedeutet das für den Namen?

Also hier sehe ich persönlich das viel größere Problem. Für mich klingen beide Namen sehr ähnlich. Die Unterscheidung von dem zusätzlichen Wort „Hinter“ ändert nicht wirklich Wesentliches am „Gesamtklang“ des Wortes „Hofbräu“ zu „Hinterhofbräu“. Allerdings folgt danach das Wort Aichach und München. Was sich ja nun absolut unterscheidet. Es bleibt also spannend.

Spannend ist aber auch, ob das Hofbräu München sich der möglichen Negativpresse aussetzen will. Erinnern wir uns an den Fall der Marke Jack Wolfskin 2009 gegen Dawanda-Bastelfrauen. Diese hatten „nur“ eine Pfote auf irgendwelche Kissen oder ähnliches genäht oder Schmuck mit Pfotenabdrücken gebastelt und verkauft. Hier hatte Jack Wolfskin den daraufhin folgenden Markenboykot völlig unterschätzt und nach einiger Zeit die Anwälte zurückrudern lassen. Viele Kunden kauften einfach kein Wolfskin mehr.  jack wolfskins markenschutz fuehrt zu markenfrust

Sollte der Markeninhaber Hofbräu München gegen den Einzelkämpfer gewinnen, bedeutet das für die kleine Brauerei ggf. auch ein finanzielles Fiasko. Denn abgesehen von dem hohen Streitwert (vermutlich über 200.000€), wird das kleine Hinterhofbräu Aichach Etiketten neu gestalten und neue drucken müssen. Sollten das Hinterhofbräu Aichach jedoch gewinnen, wird es ggf. durch die dadurch entstandene PR einen kleinen Anstupser bekommen.

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„Hör, was du hören willst“ – Marke Deezer bezieht klar Stellung.

Donnerstag, 20. November 2014 | Autor:

Sagt Ihnen eigentlich der Name Deezer etwas?

Nicht? Na dann wird es aber höchste Zeit…

Der Musikstreaming-Dienst versucht sich im aktuellen TV-Spot über einen charmanten Angriff auf die Lachmuskeln direkt ins Herz der Zielgruppe zu taktieren.

In der Hauptrolle: Ein sympathischer Anti-Held… 

Der Protagonist des Spots hat nicht nur ein äußerst geschicktes Händchen bei seinen Erdnuss-Wurfübungen, sondern besitzt auch noch die magische Fähigkeit genau das zu hören, was er hören will.

Aber sehen Sie am besten selbst:

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Auch aus markenführungstechnischer Sicht gebührt Deezer großes Lob.

Denn statt die Vorteile des Streaming-Dienstes ausführlich zu erklären, bringt der Spot das Markenversprechen „Hör, was du hören willst.“ charmant auf den Punkt.

Zu sehen sein werden die insgesamt vier Spots der Kampagne online sowie auf den Sendern ProSieben und Sat.1 (die Beteiligung der Sender-Gruppe am neuen Streaming-Dienst wurde bereits im Juni bekannt gegeben).

In seinem ‚Heimatland‘ Frankreich hat der Musikstreaming-Dienst bereits 18 Millionen aktive Nutzer und somit auch eine relativ hohe Markenbekanntheit.

Mal sehen, wie die Marke hier in Deutschland ankommen wird. Denn eines ist sicher: Der Kampagnen-Claim „Hör, was du hören willst“ bezieht sich ausschließlich auf den Musikgeschmack des Einzelnen. Nicht aber auf die Wahl des Anbieters.

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Techniker Krankenkasse betont das „Wireinander“

Mittwoch, 19. November 2014 | Autor:

Gesetzliche Krankenkassen lösen in der Regel ganz bestimmte Emotionen in uns aus: Ärger & Frust …  Denn mal unter uns: Wen haben die scheinbar  viel zu hohen Beiträge oder die Informationsvielfalt der verschiedenen Hotline-Mitarbeiter noch nicht dazu verleitet, diese Gefühle mal so richtig auszuleben.

In eine ganz andere Gefühlswelt entführt uns dagegen die aktuelle Kampagne der Techniker Krankenkasse.

„Den eigenen Weg gemeinsam gehen…“

Unter dem Motto „Den eigenen Weg gemeinsam gehen“ stellt die Marke uns verschiedene TK-Versicherte und deren bewegende Schicksale vor.

Sei es Robert, der aufgrund der Diagnose Gehirntumor seine Basketball-Karriere aufgeben musste…

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… oder Nina, die ihre Depression meisterte, in dem sie beruflich neue Wege einschlug…

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… alle Geschichten bzw. TV-Spots stellen den neu entdeckten Lebensmut der Testimonials in den Fokus.

Die TV-Spots sollen dabei übrigens vor allem neugierig machen. Denn um eine jüngere Zielgruppe erreichen, setzt die Techniker Krankenkasse verstärkt auf das Medium Online.  Unter der dazugehörigen Landingpage Wegbegleiter.tk.de finden die Fans der Versichertenmarke die Langversionen der Geschichten.

Unser Fazit: Statt auf die oft gehörte Floskel „Wir sind für Sie da“ setzt die Techniker Krankenkasse auf  „Wireinander“. Eine authentische und gelungene Kampagne, um sich erfolgreich als Wegbegleiter zu positionieren…

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Die Weihnachtskampagne der Marke EDEKA: Kevin allein im Supermarkt?

Sonntag, 16. November 2014 | Autor:

Es sind noch genau 42 Tage bis Weihnachten. Für Marken also höchste Zeit die Weihnachtswerbesaison einzuläuten.

Allen voran die Supermarkt-Kette EDEKA.

Doch huch… Wen hat die Marke denn da engagiert, um auf die Produkte für die schönste Zeit des Jahres aufmerksam zu machen? Das ist ja wohl kein Geringerer als DER Star meiner Kindheit…

Oder zumindest scheint es so auf den ersten Blick. Denn das junge Testiomonial, das mit keckem Blick und Wollmütze um die Supermarktregale lugt, erinnert (wahrscheinlich ganz bewusst) an Kevin…

Kevin allein im Supermarkt?

Auf seine unverblümt-charmante Art begibt sich der junge Mann auf geheimnisvolle Mission, um die diesjährige Auslieferung seiner Weihnachtsgeschenke zu sichern. … Selbst wenn das bedeutet, dass er den Weihnachtsmann in aller Deutlichkeit daran erinnern muss, dass sich der scheinbare Großeinkauf des älteren Herren auch auf dessen Bauchumfang auswirken wird.

Aber sehen Sie doch am besten selbst… :-)

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Unser Fazit: Ein schöner Spot, der die Marke EDEKA äußerst sympathisch wirken lässt. Oder kann man es ihm etwa verdenken, dass anscheinend auch der Weihnachtsmann die Lebensmittel der Supermarktkette liebt… 😉

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Media Markt verrät Opa Hermanns Taktik

Samstag, 15. November 2014 | Autor:

Letzte Woche wurde an dieser Stelle bereits die „Wer will, der kriegt“-Kampagne von Media Markt vorgestellt.

Nun hat die Marke allerdings einen weiteren Spot der Kampagne in die deutschen Werbepausen gebracht, den wir unseren Lesern nicht vorenthalten wollen.

Nach einer listigen Teenie-Tochter, einem skrupellosen Welpenbesitzer und einem scheinbar treuelosen Ehemann  folgt nun der vierte Streich der Technik-Marke: der ausgefuchste Opa Hermann!

Alter schützt vor Frechsein nicht!

Und von dem kann man noch einiges lernen. In dieser Spot-Version gibt der ältere Herr seinen Zuschauern nämlich einen wichtigen Ratschlag „Um Großes zu erreichen, braucht es besondere Mittel“.

Als ‚besonderes Mittel‘ könnte beispielsweise eine ausgeprägte Sehschwäche dienen… – die man gegebenenfalls auch mit einer neu entdeckten Leidenschaft fürs Dudelsackspielen demonstriert… 😉

Hier nun also die wichtige Technik-Lektion von Opa Hermann…

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Auf zu neuen Höhen: Google-Manager bricht Baumgartner-Rekord

Montag, 3. November 2014 | Autor:

Wissen Sie noch, was Sie am 13.10.2012 gegen 20:06 Uhr getan haben? Nicht?

Vielleicht hilft ein kleiner Hinweis Ihrem Gedächtnis ja etwas auf die Sprünge?

Oder besser gesagt auf den Sprung. 

Das war nämlich in etwa der Zeitpunkt an dem der österreichische Extremsportler Felix Baumgartner den Absprung gewagt hat:

Für einen Fallschirmsprung. Aus der Stratosphäre. In einer Höhe von ca. 39 Kilometern.

Nun dieser Weltrekord, der Millionen von Zuschauern auf der ganzen Welt für mindestens 4 Minuten und 19 Sekunden gebannt, mit leicht flauem Magen und dem Ansatz einer Gänsehaut auf den Bildschirm starren lies, wurde jetzt getoppt.

Still und heimlich.

Ohne Vorankündigung.

Von einem Mann namens Alan Eustace. Der Computerwissenschaftler und Google-Manager aus Kalifornien startete seinen Fallschirmsprung aus einer Höhe von 41,42 km und übertrumpfte damit nicht nur Felix Baumgartner im höchsten Fallschirmsprung, sondern stellte ganz nebenbei auch noch zwei eigene Rekorde auf: Für den längsten freien Fall mit einem Bremsschirm sowie für die höchste Fallgeschwindigkeit.

Der 57-Jährige entschied sich dabei bewusst für ein persönliches Extremsport-Ereignis ohne großen Marketing-Aufwand und finanzierte den Weltrekord aus eigener Tasche.

Statt einer Live-Übertragung gibt es daher auch nur ein nachträglich veröffentlichtes (aber auf keinen Fall weniger beeindruckendes) Online-Video:

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Zum Vergleich…

Hier noch einmal der Stratosphären-Sprung von Herrn Baumgartner:

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Unabhängig von beiden großartigen sportlichen Leistungen, lässt der jüngste, ungesponserte Weltrekord von Herrn Eustace aber auch etwas anderes erkennen:

Weltrekord-verdächtig war auch die breit angelegte Marketingkampagne, welche Sponsor-Marke Red Bull rund um den Stratosphären-Sprung von Felix Baumgartner veranstaltet hat: Durch gezieltes Storytelling und Inszenierung des Events haben wir alle – ob nun überzeugter Red Bull-Fan oder nicht – emotional mitgefiebert.

Und als der damals 43-Jährige nach geglückter Landung schließlich am Boden kniete und die Fäuste gen Himmel reckte, hat sich dieses Bild in Köpfe der Zielgruppe eingebrannt.

… und mit ihm das Marken-Logo. 

Denn das markentechnische Sahnehäubchen dieser emotionalen Situation bildet sozusagen das Red Bull-Logo, das auf dem Anzug von Baumgartner effizient in Szene gesetzt wurde.

Und letztendlich ist es für diese Bilder auch vollkommen unerheblich, ob Baumgartner tatsächlich aktueller Weltrekordhalter ist.

Oder eben nicht.

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Marke Honda lässt Indie-Band „OK Go“ für sich tanzen

Sonntag, 2. November 2014 | Autor:

In den Diskussionen um zukünftige Formen des Marketings, fällt immer wieder ein Begriff: Native Advertising.

Hinter der „Werbung im bekannten Umfeld“ verbirgt sich eine Vermarktungsstrategie, die versucht durch interessante Online-Angebote die Zielgruppe in überzeugte Marken-Fans zu verwandeln.

Und das ohne dabei wie lästige Werbung zu wirken.

Was in der Theorie erst mal etwas vage klingt, kann in der  Praxis akustisch und visuell äußerst ansprechend umgesetzt werden.

Ein aktuelles Beispiel… 

Die Automarke Honda lässt beispielsweise die amerikanische Indie-Rock-Band OK Go für sich tanzen:

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Dass die Wahl auf diese Band fiel ist kein Zufall: Die vier Jungs sind seit ihrem Tanzdebüt für das 2004 erschienene Musikvideo zu „A Million Ways“ als Choreografie-Künstler bekannt.

Und wo bleibt nun die Marke?

Im aktuellen Musikvideos mischt sich nun unter die rhythmische Körperbeherrschung der Bandmitglieder ein Gefährt, das an einen aufgepimpten Bürohocker bzw. an die irgendwie coolere Version eines Segways erinnert.

Tatsächlich ist es allerdings der „Uni Cub β“ der Marke Honda. Als gelungene Einführung setzt der Automobilhersteller das neue Produkt zur mitreißenden Melodie von „I Won’t Let You Down“ für die Zielgruppe attraktiv in Szene setzt.

Eine Strategie, die mehr als aufzugehen scheint. Denn nach nur einem Tag hat die Symbiose aus Werbe- und Musikvideo bereits über 2,3 Millionen Views.

Das soll ein klassischer Werbespot erst einmal nachmachen… 😉

Ach ja, für alle die noch an der Glanzleistung von OK Go zweifeln:

Der Gesamtauftritt von OK Go ist so beeindruckend, dass er in seiner Perfektion fast schon animiert wirkt. Tatsächlich wurde das choreografische Kunstwerk allerdings mit einer Kamera-Drohne aus ca. 800 Metern Höhe gefilmt…

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Marke Sennheiser lädt zum „Digitalexperiment“

Samstag, 1. November 2014 | Autor:

In der Liste der deutschen Hidden Champions residiert die Marke Sennheiser derzeit auf Platz 17.

Der Titel soll allerdings keine falschen Vermutungen aufkommen lassen: Denn auch ein Hidden Champion versteht sich auf eine Markenkommunikation, die sich alles andere als verstecken muss.

Derzeit lädt die Audiotechnik-Marke ihre Fans beispielsweise zu einem interaktiven Musikvideo ein.

Alles, was der Musik-Liebhaber dafür braucht ist eine Webcam…

Denn je nach dem in welche Richtung sich der experimentierfreudige User vor der Kamera bewegt, ändern sich Ton und Bild des Videos.

Ach ja…

Falls Sie auch an diesem musikalischen Digitalexperiment teilnehmen wollen, wäre hier schon mal das passende Tutorial der Marke:

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Unser Fazit: Mit dem interaktiven Musikvideo lädt die Marke Sennheiser die Zielgruppe sprichwörtlich dazu ein, Musik zu erleben. Eine kreative Leitidee, die natürlich perfekt zu den angebotenen Produkten passt: Hochwertige Kopfhörer für die besondere Art des Klang-Erlebnisses… :-)

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Marke Media-Markt fragt „Wie sehr willst du es?“

Donnerstag, 30. Oktober 2014 | Autor:

Für die wahre Liebe tut Mann bzw. Frau ja bekanntlich alles. Ok, zumindest vieles.

Die Marke Media-Markt lehrt uns im aktuellen Spot, dass diese Binsenweisheit im ganz besonderen Maße auch auf die einzig wahre Technik-Liebe zutrifft:

Ob nun einem süßen Welpen eine unkontrollierbare Zerstörungswut  unterstellt wird…

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… oder die Tochter tief in die psychologische Trickkiste greift…

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… die Liebe zur Technik ist offensichtlich stärker als jedes schlechte Gewissen.

Wie sehr willst du es?

Unter dem Motto „Wie sehr willst du es“ präsentieren die Spots den Zuschauern äußerst sympathische Trick-Betrüger, die sich auf ebenso rigorose wie charmante Art ihre Lieblingsprodukte ergaunern.

Dabei ist die Inszenierung sehr viel erfrischender  als der Klang des dahinterstehenden Kundennutzens: Multichannel-Konzept.

Auch der neue Kampagnen-Claim „Wer will, der kriegt. Im Markt. Im Netz. Jederzeit.“ betont diesen Aspekt der Markenpositionierung verstärkt.

Während in der letzten Kampagne bzw. mit der Media-Markt WG vor allem das Online-Angebot der Marke beworben wurde, rücken nun auch die Offline-Einkaufsmöglichkeiten wieder in den Fokus.

Unser Fazit: Zwei gelungene Spots, die die Markenbotschaft in unterhaltsame Geständnisse  sympathischer Technik-Freaks verpacken. 😉

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Erfolg beginnt mit dem richtigen Corporate Design

Donnerstag, 11. September 2014 | Autor:

Eines der größten Abenteuer im Berufsleben ist wohl die Gründung eines eigenen Start-ups.

Der lang ersehnte Geistesblitz ist endlich eingetroffen und nun muss die geniale Geschäftsidee nur noch in die Praxis umgesetzt werden. 

Wie praktisch ist es also, dass in der Gründungsphase plötzlich der gesamte Freundes- und Bekanntenkreis zu einem dauerpräsenten Publikum an Start-up-Experten mutiert, das ungefragt Ratschläge erteilt.

Während man selbst sämtliche seiner Energiereserven in seinen 20-Stunden-Arbeitstag steckt und sich angesichts des gerade auf sich genommenen finanziellen Risikos ständig fragt, ob man sich die Packung Toast im nächsten Monat noch leisten können wird, haben die selbsternannten Gründungs-Experten ihre schiere Freude daran ständig zu hinterfragen, ob der Markenname auf englisch nicht doch besser geklungen hätte, ob man schon genügend (und vor allem mit den richtigen Personen) netzwerke und ob man denn noch im Budgetplan liege.

Ganz zu schweigen von den zahlreichen Marketing-Beratern, die einem als Existenz-Gründer zur Entwicklung eines Corporate Designs raten.

Corporate Design als Start-up?

Das hat doch nur was mit Gestaltung zu tun und ist in der Anfangsphase ja wohl vollkommen überflüssig.

Oder?

Als Werbeagentur waren wir vor mehr als 10 Jahren selbst ein Start-up Projekt. Daher wissen wir, dass vor allem in der Anfangsphase die Weichen für den späteren Erfolg gestellt werden.

Ein durchdachtes Corporate Design kann dabei sehr hilfreich sein.

Glauben Sie nicht?

Hier sind drei Gründe, die Sie vielleicht überzeugen…

1. Corporate Design heißt eben nicht nur Festlegen eines Logos, einer einheitlichen Typografie oder von weiteren Gestaltungsrichtlinien. Vor allem in der Gründungsphase bedeutet die Entwicklung eines Corporate Designs auch Basisarbeit an der Markenstrategie.

Denn um ein passendes Erscheinungsbild für Ihr Start-up zu entwerfen, müssen zunächst die Grundbausteine herausgearbeitet werden: Was ist Ihr Markenkern? Wer ist Ihre Zielgruppe? Und wie sehen Ihre gewünschte Positionierung bzw. Ihr geplantes Image aus?

Durch die Entscheidung für ein Corporate Design wissen Sie also ganz genau, wo Sie mit Ihrer Marke bzw. Ihrem Start-up stehen, wo Sie hinwollen und welche Vorteile Sie von Ihren Wettbewerbern unterscheiden.

2. Corporate Design bedeutet auch Arbeitserleichterung. Denn die festgelegten gestalterischen Richtlinien werden in einem CD-Handbuch zusammengefasst, das Sie Grafikern, Freelancern, Agenturen, etc. mit an die Hand geben können. So müssen Sie nicht bei jedem Werbemittel auf die festgelegte Mindestgröße und Positionierung Ihres Unternehmenslogos hinweisen…

3. Letztendlich sorgt ein Corporate Design somit dafür, dass Ihr Markenauftritt einheitlich und auf allen Ebenen überzeugend ist und Ihre Zielgruppe auch auf Ihre geniale Geschäftsidee aufmerksam wird.

Und nun?

… sollten wir uns dringend kennenlernen. Denn als Werbeagentur mit Sitz in München haben wir uns auf die Entwicklung von Marken spezialisiert und sind stets auf der Suche nach neuen, spannenden Projekte.

Schreiben Sie einfach eine E-Mail an info@wildefreunde.de und wir vereinbaren einen Termin, bei dem wir uns ganz unverbindlich über professionelle Markenarbeit für Start-ups unterhalten können.

Thema: Corporate Design / Identity | Beitrag kommentieren